
Die Einrichtung
Ein Haus ist noch nicht
fertig, wenn die Einrichtung noch fehlt. Die Einrichtung unterliegt
je nach Raum und je nach Bewohner unterschiedlichen Anforderungen.
Einerseits muss sie praktisch sein, andererseits aber auch wieder
wohnlich und schön. Es gibt tausende Möglichkeiten ein Haus oder
eine Wohnung einzurichten. Als künftiger Hausbesitzer haben Sie
nun die Möglichkeit, Ihren persönlichen Stil und Ihre persönlichen
Wohnbedürfnisse in Ihrem neuen Heim zu verwirklichen. Die Devise
sollte lauten: "Perfekt planen - perfekt wohnen".

Einrichten
mit Massivholz
Es gibt kaum einen
Werkstoff, der so viele Eigenschaften besitzt und der sich in so
vielen Verwendungsbereichen bewährt hat, wie Holz. Holz ist nicht
nur am Bau wichtig, sondern auch im Bau, im Wohnbereich. Holz vermittelt
Geborgenheit, Behaglichkeit, Ruhe und Entspannung.
Vollholzerzeugung
Die Vollholzverarbeitung
hat in den vergangenen Jahren wichtige Probleme gelöst. Es sind
neue Produkte entstanden. Sie sind umweltfreundlich, gesund und
preiswert. Der Werkstoff Vollholz wurde durch die wesentlich verbesserte
technische Holztrocknung industrialisiert. Damit wurde Vollholz
für die Verarbeitung so entscheidend verbessert, dass die industriellen
Halbwaren möglich wurden. Diese bestehen aber nicht nur aus Nadelholz,
wie wir sie aus dem Baumarkt kennen, sondern auch aus Laubholz.
Massivmöbel
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Möbel können
die Luftfeuchtigkeit eines Raumes nur beeinflussen, wenn sie
aus wasseraufnahmefähigem Material bestehen. Je nach Temperatur
und Luftfeuchtigkeit im Raum wird Wasserdampf aufgenommen
oder abgegeben. Damit wird die Raumluftfeuchtigkeit stabilisiert
und insgesamt auf ein höheres Niveau gebracht. So werden übermäßige
Staubbildung und elektrostatische Aufladung vermieden. Dieses
natürliche System funktioniert allerdings nur dann, wenn es
sich um Vollholzmöbel handelt, deren Poren nicht durch Öl-
oder Kunstharz oder Kunststoffbeschichtung verschlossen sind.
Wird aber die Raumluftfeuchtigkeit reguliert, d.h. feuchtwarmes
Klima vermieden, so wird auch die Entwicklung von Bakterien,
Milben, Motten und Teppichkäfern verhindert.
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Nur natürlich (biologisch)
gewachste oder geölte Vollholzmöbel besitzen diese regulierenden
Eigenschaften. Hochglanzpolierte, kunstharzbeschichtete- oder Kunststoffmöbel
können sich hingegen elektrostatisch aufladen. Dies führt zu Auf-
und Entladungen im menschlichen Organismus und damit zu völlig naturwidrigen
Verhältnissen, die den Menschen körperlich und seelisch belasten
können. Dieser Aspekt trifft wiederum für Schlafzimmer in besonderem
Maße zu.

Der
Tischlermeister
Der gekonnte Innenausbau
wird auch mit schwierigen Raummaßen problemlos fertig. Eine durchdachte
Schrankwand bietet einfach mehr Platz und nützt Ecken aus, die sonst
keine Verwendung finden würden.
Auf was sollten Sie
bei Maßmöbeln achten? Wenn Fachleute die Qualität z.b. einer Schrankwand
prüfen, betrachten Sie zuerst die Furniere. Nur wenn das Furnierbild
organisch durchläuft, also wie gewachsen aussieht, ist die Arbeit
gut ausgeführt. Dies gilt natürlich für den gesamten Innenausbau
aus Holz. Hier bietet sich die Furnierbildgleichheit geradezu an.
Die Furniere sollten auch dann nicht gestückelt sein, wenn es in
der Möbelfront Unterbrechungen gibt. Selbst bei horizontal verlaufenden
Konstruktionsböden muss das Furnier trotz der Unterbrechungen "im
Bild" weiterlaufen.
Räume werden auch von
Dingen geprägt, die sich nicht so ohne weiteres verändert lassen.
Von einer Holzbekleidung an Wand und Decke, von Türen, Treppen,
Raumteilern oder Fußbodenbelägen. Wer in einer Mietwohnung bleibt,
beschränkt sich meistens auf jene Elemente der Raumgestaltung, die
veränderbar und damit mitnehmbar sind. Wer ein eigenes Haus baut,
der schenkt dem richtigen Rahmen für die Einrichtung wesentlich
mehr Aufmerksamkeit.
Das
Einrichten
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Denken Sie daran,
dass der Zweck, der den Räumen zugedacht wurde, auch bei der
Einrichtung maßgeblich sein sollte. Sie sollten sich aber
nicht nur zweckmäßig einrichten. Sie sollten auch Ihren persönlichen
Geschmack, Ihren individuellen Stil konsequent zur Geltung
bringen. Die Wohnung ist aber auch Arbeitsplatz; in einigen
Fällen für die Frau, für die Kinder, und für den Herrn des
Hauses. Zu Bedenken ist die Arbeitsplatzgestaltung in der
Anordnung der Arbeitsmittel und der Lichtquellen sowie die
Schaffung räumlicher Bedingungen wie Raumklima, Farbe und
Geräuschdämmung. Dies soll die Arbeitsfreude und die Konzentration
günstig beeinflussen.
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Eine rationelle Raumgestaltung
bedeutet vor allem eine sinnvolle Raumgliederung und –nutzung. Raumaufteilungen
müssen dabei nicht starr sein.
Kleines
Einricht-Lexikon
Garderobe
Garderoben und Möbelsysteme bieten die Möglichkeit, Garderoben
perfekt zu gestalten. Zum Programm gehören normalerweise Schränke
für Kleider und Schuhe, Kommoden, Konsolen für´s Telefon und Ablagen.
Spiegel
Kristallspiegel gibt es in allen Größen, mit oder ohne Rahmen,
oft abgestimmt auf die Einrichtungselemente.
Schrankmöbel
Einzelmöbel gibt es in großer Auswahl vom sachlich- schlichten
Modell bis zum Bauernschrank, in allen Maßen.
Highbords
Highbords als Einzelmöbel, sind ca. 100 bis 120 cm hoch,
verschieden breit, verschieden tief.
Sidebords
Sidebords als Einzelmöbel, sind ca. 70 cm bis 80 cm
hoch, verschieden breit, verschieden tief.
Elementmöbel
Elementmöbel sind Bausteine zum "kombinieren"
von Wohnlandschaften. Sie führen zu High- und Sideboards, Wohntürmen
und kompletten Schrankwänden, in allen Maßen.
Möbelsysteme
Möbelsysteme sind zum Aufbau von Regalen, Schrankwänden,
Raumteilern. Sie sind völlig zerlegbar in Einzelteile, individuell
zusammenzustellen und für maßgenauen Aufbau. Die Ausstattungen sind
sehr umfangreich. Sie lassen sich auch maßgerecht in Dachschrägen
und komplizierten Grundrissen einbauen.
Raumteiler
Raumteiler sind Schrankmöbel, die einen Raum in verschiedene
Bereiche gliedern. Spannstützen werden zwischen Boden und Decke
fest verspannt. Sie sind damit wandunabhängig.
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Polstermöbel
Man unterscheidet dabei Sessel, Sofas und Sitzgruppenelemente.
Sessel sind Einsitzer, Sofas feste Zwei- Drei- oder Mehrsitzer.
Sitzgruppenelemente lassen sich beliebig aneinander reihen,
auch übers Eck.
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Gestellbetonte
Sessel und Sofas
Gestellbetonte Sessel und Sofas haben ein Holz- oder Metall-Gestell
als optisch erscheinendes Element.
Vollpolster-Sessel
und –Sofas
Vollpolster-Sessel und -Sofas enthalten Unterkonstruktionen
aus Holz oder Kunststoff, die nicht sichtbar sind. Sie sind rundum
gepolstert und mit Stoff oder Leder bezogen.
Sitzgruppenelemente
Sitzgruppenelemente werden in der Mehrzahl als Vollpolstermöbel
angeboten, können aber auch gestellbetont sein. Die Grundtypen sind
nach allen Seiten anbaufähig. Darüber hinaus gibt es Rund- und Eck-Elemente
sowie auch ansetzbare Armstützen.
Couchtische
Ihre Größe muss sich nach der Zahl und Art der Sitzplätze
richten. Dies gilt auch für Form und Gestaltung. Holztische gibt
es in allen Stilarten und Ausführungen. Glas-, Marmor- und Steintische
haben ein Holz- oder Metallgestell.
Rattan-
oder Korbtische
Rattan- oder Korbtische bestehen aus einem Rohrgestell.
Rattan ist geschält, gebeizt und lackiert. Die Auflagefläche ist
normalerweise aus Glas.
Esstisch
Dabei kommt es hauptsächlich auf eine solide und aufwendige
Unterkonstruktion an. Diese muss ihm Standfestigkeit geben. Der
Tisch muss schwingungsarm steht.
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Stühle
Stühle werden aus Holz, Metall, Kunststoff und aus
Rohr bzw. Rattan angeboten. Sie sind ungepolstert oder gepolstert.
Esstisch und Stühle sollten zusammen ausgewählt werden. Machen
Sie vor dem Kauf eine Sitzprobe. Denken Sie auch daran, dass
auch Gäste einen Stuhl brauchen.
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Möbel für
Kinderzimmer
Die Möblierung der Kinderzimmer richtet sich zuerst nach
dem Alter der Kinder. Gebraucht werden ein Bett, ein Schrank, ein
Tisch, der mitwächst, ein standfester Stuhl, ein ausbaufähiges Regal
und die vielseitige Spielzeugkiste. In der Regel brauchen Kinder
ab 12 Jahren die gleiche Einrichtung wie Erwachsene. Sie sollte
allerdings robuster und farbenfroher sein.
Schlafzimmermöbel
Hier lassen sich Flügeltürschränke gut öffnen. Sie bieten
Zugriff über die volle Schrankinnenfläche. Es gibt Flügeltürschränke
als Einzelschränke und als System- Möbel. Flügeltüren haben
zudem den Vorteil, dass sie dicht schließen. Schiebetürschränke
sparen Raum, sie bieten aber nicht den Überblick über den gesamten
Schrankinhalt.
Die
Räume
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Wohnzimmer
Der schönste, größte und sonnigste Raum ist meist
das Wohnzimmer. Hier hält sich die Familie während des Tages
oder am Abend auf. Natürlich stellt jeder andere Anforderungen
an diesen Wohnbereich. Ein Patentrezept, wie man ein Wohnzimmer
einrichten sollte, gibt es nicht. Wichtig ist, dass das Wohnzimmer
für Sie selbst und Ihre Familie eingerichtet wird. Das heutige
Wohnzimmer ist sicher als Mehrzweckwohnzimmer zu planen. Es
sollte ein Zimmer zum Ausruhen und sich unterhalten sein.
Hier können der Fernsehapparat und die Stereoanlage stehen,
hier wird gelesen, gegessen und gefaulenzt. Hier werden Freunde
empfangen und bewirtet.
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Schlafzimmer
Erfahrungsgemäß sind Schlafzimmer zu klein. Die dafür bestimmten
Möbel sind zu groß und unbeweglich. Wichtig ist es deshalb, dass
Sie Ihre Möblierungsplanung für das Schlafzimmer so aufstellen,
dass es großzügig wirkt. Der Mensch verbringt rund ein Drittel seines
Lebens im Bett. Im Verhältnis dazu planen wir diesen Bereich unsers
Lebens meist zu oberflächlich. Zudem hängen die menschliche Leistungsfähigkeit,
die Karriere, das persönliche Wohlbefinden und oft auch das persönliche
Glück in einem überdurchschnittlich hohen Maße vom Schlafen, vom
Träumen und vom Wohlgefühl im Bett abhängt ab.Im Schlafzimmer sollte
zudem der Platzbedarf nicht unterschätzt werden. Wäsche und Kleidung
brauchen viel Stauraum. Das Einbau-Schlafzimmer nach Maß mit exakt
"ausgeklügelten" Einbauschränken oder gar mit begehbarem
Kleiderschrank ist die Lösung, um nicht nur dem Wohlgefühl zu dienen.
Es werden auch große Platzreserven aktiviert. Beim Bett selbst ist
die Größe entscheidend. Die Standardgröße (100 x 200 cm)
bietet den meisten Menschen genug Bewegungsfreiheit. Wer aber größer
als 185 cm ist, braucht eine Liegefläche, die 210 bis 220 cm
groß ist. Sondergrößen gibt es bis zu 240 cm Länge. Als Faustregel
gilt: Körpergröße + 20 bis 25 cm = Bettlänge.
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Kinderzimmer
Die Möbel sollten leicht sein. Auch die Kindern sollten
sie transportieren können.Die Haltbarkeit und Beanspruchbarkeit
der Möbel sollte extrem hoch sein. Sie müssen kipp- und standfest
sein und sollten zudem keine scharfen Kanten und Ecken haben.
Die Sitzfläche von Kinderstühlen
soll horizontal mit einer etwa einen Zentimeter tiefen Einmuldung
am hinteren Teil der Sitzfläche sein. Dies bewirkt eine physiologische
Sitzneigung von 3 bis 4 Grad. Die Lehne muss ausreichend
gewölbt sein. Sie muss sich der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule
des Kindes möglichst gut anpassen. Die Platte eines Arbeitstisches
für Kinder sollte ausreichend groß sein. Sie sollte sich zudem
schräg stellen lassen. Etwa 16 Grad zum Schreiben und
Lesen sind ideal.
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Polstermöbel
Die Palette an Polster- und Sitzmöbeln sehr groß. Auch mit
wenig Geld lässt sich viel erreichen. Originalität und Bequemlichkeiten
müssen nicht teuer sein. Zudem steht nirgends geschrieben, dass
ein Wohnraum mit einheitlichen Sesseln ausgestattet werden muss.
Gemusterte Bezüge erfordern beim Zusammenstellen allerdings Fingerspitzengefühl.
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