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Garage und Garagentore

Bei der Planung eines Hauses wird häufig die Garage stiefmütterlich behandelt. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps und Informationen geben, wie Sie mehr aus Ihrer Garage machen können.

Bei Garagen ist zu beachten

  • Die Decken und Wände von Kleingaragen müssen mindestens feuerhemmend ausgebildet werden.

  • Garagen dürfen nur durch Sicherheitsschleusen mit anderen Räumen verbunden werden.

  • Es ist unbedingt für eine ausreichende Be- und Entlüftung (auch bei geschlossenem Tor) zu sorgen.

  • In Fußbodennähe müssen Lüftungsöffnungen vorhanden sein, um die schweren Abgase abführen zu können.

  • Bei Einbau von Abwasserabläufen in oder vor der Garage ist zu prüfen, ob gegebenenfalls ein Benzinabscheider vorgesehen werden muss.

  • Ist die Garage für das Abstellen von Kraftfahrzeugen vorgesehen, ist die Unterbringung von Feuerstätten oder Zündquellen selbstverständlich nicht erlaubt.

Die Garage planen

Bei der Planung der Garage ist zu beachten:

  • Abstand PKW - rechte Wand mind. 20 cm

  • Raum vor dem Kühler mind. 50 cm Abstand PKW - linke Wand mind. 70 cm

  • Platz für die Lagerung von Winterreifen bzw. Autozubehör

  • Platz für die Lagerung sonstiger Gegenstände wie z.B. Ski,Fahrräder, Dachgepäckträger, Werkzeug, Gartengeräte, etc.

  • Direkter Durchgang zum Haus erforderlich

  • Durchgang zum Garten vorzusehen

  • Einbau einer Fernbedienungsanlage vorzusehen

  • Wischfestes Wandmaterial

  • Zementestrich oder ölfeste Tonplatten für den Boden

  • Garagenbeleuchtung (möglichst in Kühlernähe)

  • Bei Kellergarage griffigen Untergrund auf der Fahrrampe vorsehen

  • Vor der Garage ein fester Platz zum Aus- und Einsteigen

Planen sie lieber großzügig, denn sie könnten sich in ein paar Jahren ein größeres Auto kaufen oder Ihre Kinder möchten die Surfbretter und Fahrräder in der Garage unterbringen.

Fertiggaragen

Heute werden Fertiggaragen in modernsten Schalungsanlagen betoniert. Nach entsprechender Baustellenvorbereitung (Fundamentbau etc.) werden die Garagen mit Spezialfahrzeugen oder in Sonderfällen mit einem Kran versetzt. Der Stand der neuesten Schalungstechnik ermöglicht auch die Erfüllung außergewöhnlicher Kundenwünsche, weshalb der Bauherr heute seine "Maßgarage" bekommen kann.

Die Vorteile für den Bauherren:

  • kalkulierbare Festpreise

  • kürzeste Bauzeit

  • niedrige Kosten

Insbesondere im Bereich der benötigten überbauten Fläche, sowie der verfügbaren Innenfläche zeigt die Fertiggarage auf Grund ihrer geringeren Wandstärken deutliche Vorteile. So gewinnt man mit einer Fertiggarage immerhin 21 % mehr Innenfläche gegenüber einer herkömmlichen Garage. Aber auch bei den Planungsunterlagen, der Bauzeit und dem Preis zeigt die Fertiggarage Vorteile.

Garagentore

Das größte sichtbare und bewegliche Bauelement an Ihrem Haus ist das Garagentor. Das Tor soll nicht nur gut aussehen und sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen, es soll auch auf Jahre hinaus funktionstüchtig und weitgehend wartungsfrei sein.

Bei der Überlegung, welche Torart die ideale für Ihr Haus ist, sollten sie folgendes berücksichtigen:

  • Soll das Tor waagerecht oder senkrecht laufen?

  • Wie oft wird das Tor geöffnet?

  • Wie ist es mit der Wartungsanfälligkeit?

  • Soll es ein Tor mit Holzaufdoppelung oder ein Blechtor sein?

Aussehen und Material

Blechtore sind im Gegensatz zu Toren mit Holzverschalung wesentlich lauter. Ebenso sind bei Blechtoren die Gestaltungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Der Vorteil des Blechtores ist in der Pflege und im Anschaffungspreis zu sehen.

Sollte, was natürlich niemandem gewünscht wird, aber immer wieder vorkommt, das Tor durch Auffahren beschädigt werden, muss beim Blechtor das gesamte Torblatt erneuert werden. Hingegen kann bei Holz- oder auch bei Kunststofftoren, die im Normalfall mit Nut-Feder-Profilen aufgedoppelt sind, jedes Profil einzeln erneuert werden.

Ein Kipp- oder Schwingtor kann problemlos sofort oder auch später mit einem Torantrieb ausgestattet werden. Die Antriebe für diese Torart sind preislich günstig und können ohne großen Aufwand jederzeit nachgerüstet werden. Antriebe für Schiebe- oder Flügeltore sind von den Anschaffungskosten her höher. Funksteuerungen für Torantriebe werden im UKW- und Ultrahochfrequenzbereich angeboten und bieten große Sicherheiten gegen Fremdöffnen des Tores.


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