Jetzt NEU ... DER BAUFUCHS 2008 & DAS BAULEXIKON - Die wichtistgen Baubegriffe von A-Z !!!

        

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Der Garten

Bei der Planung des Hauses sollte auch der Garten in Grundzügen mitgeplant werden. Nur so wird später eine optimale Beziehung zwischen Innen- und Gartenraum gewährleistet. Außerdem kann auch eine Menge Arbeit und Geld gespart werden. Dies beginnt bereits damit, dass beim Aushub der abgetragene Humus an den später benötigten Stellen gelagert wird. Außerdem kann ein kleiner Wall entlang der Grundstücksgrenze, der später bepflanzt wird, als Sichtschutzzaun genutzt werden.

Die Gartenplanung

Die Gartengestaltung an sich hängt von den Interessen der Eigentümer ab. Man sollte bereits bei der Planung überlegen, ob später ein Gemüsegarten, eine Spielfläche für Kinder, ein Naturgarten, ein Teich, ein Ziergarten, eine große Terrasse oder eine Mischung gewünscht wird. Man sollte sich in der frühen Planungsphase auch Gedanken darüber machen, wo der Komposthaufen oder die Mülltonne Platz finden sollen.

Bei der Gestaltung der Außenanlagen, ist der erste Schritt die Erstellung der baulichen Anlagen. Dies sind Terrassen, Mauern, Wege, Treppen, Pergolen, die Verlegung von Wasser- und Stromleitungen im Garten und der Teichaushub.

Die Terrasse sollte immer als ein Wohnraum im Freien angesehen und dementsprechend groß eingeplant werden. Die optimale Lage ist Südwestseite. Als Belag sollte ein festes, raues Material verwendet werden. Dies können Beton- oder Natursteine sowie Klinker sein. Die Gartenwege sollten der Nutzungshäufigkeit entsprechend unterschiedlich befestigt werden. Dabei unterscheidet man feste Beläge wie Platten, Natur- oder Betonsteine, Klinker in verschiedenen Verlegeverbänden, wassergebundene Wegedecken wie Kies oder Rindenmulch sowie festgestampfte Erdwege.

Der Preis für die Realisierung ist natürlich entsprechend unterschiedlich. Bei einem Gefälle von über 10 Prozent sollten Treppen eingebaut werden. Auch hierbei sollte die Materialauswahl und Ausbildung dem entsprechenden Wegebelag angepasst werden.

Sind die baulichen Anlagen errichtet, ist der nächste Bauschritt die Pflanzung. Dazu muss vorher die oft verdichtete Bodenschicht gut und tiefgründig gelockert werden. Zunächst sollten die Bäume gepflanzt werden. Sie geben dem Grundstück später den Rahmen. Anschließend kommen Strauch-, Stauden- und Blumenzwiebelpflanzungen an die Reihe. Als letztes wird die evtl. vorgesehene Rasenfläche eingesät. Einfacher aber kostspieliger ist die Verlegung von Fertigrasen.

Grundgedanken zum Garten

Der Garten sollte kostenmäßig bei jedem Haus schon von Anfang an mitkalkuliert werden. Auch wenn der Garten teuer ausfallen sollte, machen die Kosten zwar nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus. Oft aber fehlt am Ende gerade dieses Geld, wenn es nicht rechtzeitig eingeplant war. Wichtig ist auch, dass Architekt und Gartenplaner Hand in Hand arbeiten. Es sollte zudem eine Harmonie zwischen Hausplan und Gartenplan gegeben sein. Ein gut angelegter Garten wird zur Erweiterung Ihres Wohnraumes im Freien. Beachten Sie auch, ob der Garten von der Straße oder von der Nachbarschaft aus eingesehen werden kann und ob Sie sich dagegen schützen wollen. Überlegen Sie sich, wo Sie die Gartenmöbel und -geräte unterbringen. Es sollte der entsprechende Raum vorgesehen werden. Wenn Sie ein Wasserbecken vorsehen, müssen Sie berücksichtigen, dass dies für Kleinkinder immer eine Gefahr bedeuten kann. Es sollte deshalb entsprechend flach angelegt werden.

Gartenmöbel

Nicht nur in der Wohnung, auch im Garten kann man sich gemütlich einrichten. Wer gerne draußen entspannen will, fühlt sich mit bequemen und geschmackvoll gestalteten Gartenmöbel wohl.

Wer sich an seinen Gartenmöbeln lange freuen will, sollte sich nicht nur am guten Aussehen orientieren, sondern sollte auch auf die Qualität achten. Gartenmöbel müssen nicht nur optisch in den Garten passen, entscheidend ist dass sie Ihren Anforderungen entsprechen. Wollen sie nur sitzen (und essen) oder auch liegen?
Bequemes Essen an einem Tisch erfordert Stühle mit genügend hoher Sitzfläche, auch Rückenlehnen erhöhen die Bequemlichkeit. Wichtig ist immer eine anspruchsvolle Formgebung, verbunden mit erstklassigem Sitzkomfort. Auch sollte man auf den vorhandenen Platz achten. Wuchtige Sessel auf einer kleinen Terrasse sind nicht nur unpraktisch, sondern wirken auch optisch fehl am Platz.

Wie langlebig, pflege- und schutzbedürftig Gartenmöbel sind, ist in erster Linie eine Frage der Qualität.

Materialien
Teakholz ist neuerdings sehr beliebt für Gartenmöbel. Dieses asiatische Tropenholz hat gegenüber anderem Holz den Vorteil, dass es äußerst robust ist und sogar draußen überwintern kann.
Auch Aluminium wird in diesem Jahr gerne verwendet, da es sich durch gute Verarbeitungsmöglichkeiten, sowie lange Haltbarkeit auszeichnet. Außerdem sind Aluminiummöbel extrem leicht und gut zu reinigen.

Metall liegt vor allem mit Holz gemischt im Trend, weil Metall alleine den meisten Verbrauchern zu schwer für Gartenmöbel ist. Um Rost zu verhindern, müssen Metallmöbel einer speziellen Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Die klassischen Flechtmöbel sind, auch wegen ihrer Regenempfindlichkeit nicht mehr so gefragt. Ebenso kommen Gartenmöbel aus Kunststoff eher aus der Mode. Bei Hautkontakt kommt man sehr leicht ins schwitzen, was von den meisten Kunden als unangenehm empfunden wird.

Der Zaun

Ihr Grundstück sollte auch eine wirksame Abgrenzung erhalten. Die einfachste Lösung dabei ist ein Maschendraht, in den Sie eine Hecke einwachsen lassen. Die schönste Eingrenzung Ihres Gartens ist eine Mauer. Sie bietet Schutz gegen Wind und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit. Eine weitere und sicher weit verbreitete Lösung ist ein Zaun. Dieser sollte aus Holz sein, weil Holz am besten zur Natur passt. Es gibt dabei unzählige Möglichkeiten, wie dieser Zaum aussehen kann. Es gibt ein großes Angebot an verschiedenen Mustern. Beim Zaun sollten Sie sich nach Möglichkeit an Ihre Nachbarn anpassen.

Die Gestaltung

Wenn Sie auf Ihrem Grundstück Hecken pflanzen, sollten Sie ein Durcheinander aus verschiedenen Pflanzen vermeiden. Hecken, die regelmäßig geschnitten werden müssen, sollten von der selben Sorte sein, nur so ist ein sauberer Schnitt möglich. Treppen im Freien sind flacher als im Wohnbereich. Sie sollten zudem einen größeren Auftritt haben. Beachten Sie bei der Planung auch, dass Ihr Garten verschiedene geschützte Erlebnisräume erhält. Mauern, Wege und Treppen bilden das Gerüst eines Gartens und sollten dem Gelände angepasst sein. Ihre Linienführung bestimmt die Wirkung der verschiedenen Gartenräume. Eine niedrige, freistehende Mauer hat eine gliedernde Aufgabe. Sie soll einen Gartenteil oder Sitzplatz räumlich abschließen. Um eine harmonische Gesamtwirkung des Gartens zu erreichen, sollte das Gelände weich modelliert sein. Besonders sorgfältig sind die Wege zu planen. Sie sind für das Gesamtbild des Gartens von entscheidender Bedeutung.

Beleuchtung im Garten

Die wichtigsten Leuchten an der Terrasse oder im Zugangsbereich des Hauses sollten fest eingebaut sein. Dafür sind unterirdisch verlegte Kabel vorzusehen. Sie können in Ihrem Garten aber auch Wege und Treppen beleuchten. Interessante und schöne Effekte erzielen Sie, wenn Sie auch einen besonders schönen Baum oder Strauch von unten anstrahlen.

Die Rasenfläche

Bevor das Gras für die Rasenfläche gesät wird, muss der Boden sorgfältig vorbereitet werden. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung. Nach der Nutzung unterscheidet man drei Arten von Rasen: den Gebrauchsrasen, den Zierrasen und den Spielrasen. Der Gebrauchsrasen besteht aus strapazierfähigen und anspruchslosen Grasarten. Er ist der ideale Haus- und Familienrasen. Besonders schön ist die Rasenfläche, wenn sie vollkommen eben ist. Wenn es ein Gebrauchsrasen oder ein Spielrasen ist, muss er nicht perfekt eben sein, ein Zierrasen hingegen schon.

Wasser im Garten

Wasser im Garten gewinnt in jüngster Zeit wieder an Bedeutung. Die heutige Technik macht mit ihren vielen Möglichkeiten die Verwendung von Wasserläufen oder Teichanlagen im Garten leicht und unproblematisch. Durch eine ausgesuchte Bepflanzung wird ein Wasserbecken nicht nur schöner, es fügt sich auch harmonischer in den Garten ein.

Holz im Garten

Holz für den Garten wird kesseldruckimprägniert und damit für lange Jahre haltbar gemacht. Holz wird für Einfriedungen, als Zäune und Palisaden, für die Gestaltung von Wegen und Plätzen und auf Terrassen verwendet. Auch für die Abtrennung unterschiedlicher Erlebnisbereiche im Garten eignet sich Holz vorzüglich.

Terrassendielen aus Holz ersetzen immer mehr den klassischen Boden im Außenbereich. Die ansprechende Optik, die Verbundenheit der Menschen im Alpenraum zum Werkstoff Holz, vor allem aber die große Nachfrage haben uns veranlasst unser Sortiment noch zu erweitern.

Zusätzlich zu den „Klassikern“ von Teakholz bis Bangkirai, wird immer öfter auch Thermoholz in Kiefer verwendet. Die „Thermobehandlung“ ersetzt die Chemie, erhöht die Haltbarkeit, verhindert Verzug und ermöglicht es, auch heimisches splitterfreies Holz wie Kiefer, zu verwenden.

 Holzpflaster
Wege und Plätze können auch mit Holzpflaster angelegt werden. Beim Verlegen wird auf den gewachsenen Boden eine ca. 15 cm starke Kiesschicht aufgebracht. Darauf kommen ca. 5 cm Sand. In diesem Sand werden dann die Holzpflasterklötze eingelegt. Sie sind ca. 10 bis 15 cm hoch. Mit Hartholz und einem Hartholzstampfer werden die Klötze in den Sand geklopft. Unebenheiten müssen ausgeglichen werden. Nach dem Verlegen werden die Fugen mit Sand aufgefüllt. Dabei kann zunächst ruhig etwas Sand auf den Pflaster liegen bleiben.

  Holzzäune
Zäune schützen nicht nur vor neugierigen Blicken, vor Straßenlärm und Wind. Sie sind auch eine Art Aushängeschild für das Haus. Holzzäune werden mit waagerechten und senkrechten Strukturierungen angeboten. Dabei können die Flächen offen oder geschlossen sein. Die Holzzaunelemente gibt es in unterschiedlichen Höhen und Ausführungen. Meist sind sie kesselhochdruckimprägniert und damit strapazierfähig. Es gibt dabei auch Qualitätsunterschiede.

Palisaden

Sie sind als Stützwand, aber auch als Abtrennung und Gliederung geeignet. Die Palisadenwand sollte stabil sein. Die Hölzer für Palisaden sind im Handel mit rundem oder rechteckigem Querschnitt in verschiedenen Längen zu finden. Für freistehende Palisaden genügen dünne 10-12 cm dicke Hölzer. Sie wirken eleganter. Bei Stützwänden oder bei hohen Wänden sollten Palisaden mindestens einen Durchmesser von 15 cm haben.

Pergolen

Eine Pergola ist eine Schatten spendende, berankte Laube. Sie bietet unter Umständen auch einen Sichtschutz nach oben. Die Pfosten sind meist aus Holz, können aber auch aus Naturstein sein. Für die Auflage werden meist geschälte Rundhölzer verwendet. Für das seitliche Rankgerüst reicht im allgemeinen eine Höhe von 180 cm aus. Die Pergola selbst sollte hingegen rund 220 cm hoch sein.


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