
Der Garten
Bei der Planung des
Hauses sollte auch der Garten in Grundzügen mitgeplant werden.
Nur so wird später eine optimale Beziehung zwischen Innen- und
Gartenraum gewährleistet. Außerdem kann auch eine Menge Arbeit
und Geld gespart werden. Dies beginnt bereits damit, dass beim
Aushub der abgetragene Humus an den später benötigten Stellen
gelagert wird. Außerdem kann ein kleiner Wall entlang der Grundstücksgrenze,
der später bepflanzt wird, als Sichtschutzzaun genutzt werden.
Die
Gartenplanung
Die Gartengestaltung
an sich hängt von den Interessen der Eigentümer ab. Man sollte
bereits bei der Planung überlegen, ob später ein Gemüsegarten,
eine Spielfläche für Kinder, ein Naturgarten, ein Teich, ein Ziergarten,
eine große Terrasse oder eine Mischung gewünscht wird. Man sollte
sich in der frühen Planungsphase auch Gedanken darüber machen,
wo der Komposthaufen oder die Mülltonne Platz finden sollen.
Bei der Gestaltung
der Außenanlagen, ist der erste Schritt die Erstellung der baulichen
Anlagen. Dies sind Terrassen, Mauern, Wege, Treppen, Pergolen,
die Verlegung von Wasser- und Stromleitungen im Garten und der
Teichaushub.
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Die Terrasse
sollte immer als ein Wohnraum im Freien angesehen und dementsprechend
groß eingeplant werden. Die optimale Lage ist Südwestseite.
Als Belag sollte ein festes, raues Material verwendet werden.
Dies können Beton- oder Natursteine sowie Klinker sein.
Die Gartenwege sollten der Nutzungshäufigkeit entsprechend
unterschiedlich befestigt werden. Dabei unterscheidet man
feste Beläge wie Platten, Natur- oder Betonsteine, Klinker
in verschiedenen Verlegeverbänden, wassergebundene Wegedecken
wie Kies oder Rindenmulch sowie festgestampfte Erdwege.
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Der Preis für die
Realisierung ist natürlich entsprechend unterschiedlich. Bei einem
Gefälle von über 10 Prozent sollten Treppen eingebaut werden.
Auch hierbei sollte die Materialauswahl und Ausbildung dem entsprechenden
Wegebelag angepasst werden.
Sind die baulichen
Anlagen errichtet, ist der nächste Bauschritt die Pflanzung. Dazu
muss vorher die oft verdichtete Bodenschicht gut und tiefgründig
gelockert werden. Zunächst sollten die Bäume gepflanzt werden.
Sie geben dem Grundstück später den Rahmen. Anschließend kommen
Strauch-, Stauden- und Blumenzwiebelpflanzungen an die Reihe.
Als letztes wird die evtl. vorgesehene Rasenfläche eingesät. Einfacher
aber kostspieliger ist die Verlegung von Fertigrasen.
Grundgedanken
zum Garten
Der Garten sollte
kostenmäßig bei jedem Haus schon von Anfang an mitkalkuliert werden.
Auch wenn der Garten teuer ausfallen sollte, machen die Kosten
zwar nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus. Oft aber fehlt
am Ende gerade dieses Geld, wenn es nicht rechtzeitig eingeplant
war. Wichtig ist auch, dass Architekt und Gartenplaner Hand in
Hand arbeiten. Es sollte zudem eine Harmonie zwischen Hausplan
und Gartenplan gegeben sein. Ein gut angelegter Garten wird zur
Erweiterung Ihres Wohnraumes im Freien. Beachten Sie auch, ob
der Garten von der Straße oder von der Nachbarschaft aus eingesehen
werden kann und ob Sie sich dagegen schützen wollen. Überlegen
Sie sich, wo Sie die Gartenmöbel und -geräte unterbringen. Es
sollte der entsprechende Raum vorgesehen werden. Wenn Sie ein
Wasserbecken vorsehen, müssen Sie berücksichtigen, dass dies für
Kleinkinder immer eine Gefahr bedeuten kann. Es sollte deshalb
entsprechend flach angelegt werden.
Gartenmöbel
Nicht
nur in der Wohnung, auch im Garten kann man sich gemütlich
einrichten. Wer gerne draußen entspannen will, fühlt
sich mit bequemen und geschmackvoll gestalteten Gartenmöbel
wohl.
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Wer
sich an seinen Gartenmöbeln lange freuen will, sollte
sich nicht nur am guten Aussehen orientieren, sondern sollte
auch auf die Qualität achten. Gartenmöbel müssen
nicht nur optisch in den Garten passen, entscheidend ist
dass sie Ihren Anforderungen entsprechen. Wollen sie nur
sitzen (und essen) oder auch liegen?
Bequemes Essen an einem Tisch erfordert Stühle mit
genügend hoher Sitzfläche, auch Rückenlehnen
erhöhen die Bequemlichkeit. Wichtig ist immer eine
anspruchsvolle Formgebung, verbunden mit erstklassigem Sitzkomfort.
Auch sollte man auf den vorhandenen Platz achten. Wuchtige
Sessel auf einer kleinen Terrasse sind nicht nur unpraktisch,
sondern wirken auch optisch fehl am Platz.
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Wie
langlebig, pflege- und schutzbedürftig Gartenmöbel sind,
ist in erster Linie eine Frage der Qualität.
Materialien
Teakholz ist neuerdings sehr beliebt für Gartenmöbel.
Dieses asiatische Tropenholz hat gegenüber anderem Holz den
Vorteil, dass es äußerst robust ist und sogar draußen
überwintern kann.
Auch Aluminium wird in diesem Jahr gerne verwendet, da es sich
durch gute Verarbeitungsmöglichkeiten, sowie lange Haltbarkeit
auszeichnet. Außerdem sind Aluminiummöbel extrem leicht
und gut zu reinigen.
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Metall
liegt vor allem mit Holz gemischt im Trend, weil Metall
alleine den meisten Verbrauchern zu schwer für Gartenmöbel
ist. Um Rost zu verhindern, müssen Metallmöbel
einer speziellen Oberflächenbehandlung unterzogen werden.
Die klassischen Flechtmöbel sind, auch wegen ihrer
Regenempfindlichkeit nicht mehr so gefragt. Ebenso kommen
Gartenmöbel aus Kunststoff eher aus der Mode. Bei Hautkontakt
kommt man sehr leicht ins schwitzen, was von den meisten
Kunden als unangenehm empfunden wird.
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Der
Zaun
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Ihr Grundstück
sollte auch eine wirksame Abgrenzung erhalten. Die einfachste
Lösung dabei ist ein Maschendraht, in den Sie eine Hecke
einwachsen lassen. Die schönste Eingrenzung Ihres Gartens
ist eine Mauer. Sie bietet Schutz gegen Wind und vermittelt
ein Gefühl der Geborgenheit. Eine weitere und sicher weit
verbreitete Lösung ist ein Zaun. Dieser sollte aus Holz
sein, weil Holz am besten zur Natur passt. Es gibt dabei
unzählige Möglichkeiten, wie dieser Zaum aussehen kann.
Es gibt ein großes Angebot an verschiedenen Mustern. Beim
Zaun sollten Sie sich nach Möglichkeit an Ihre Nachbarn
anpassen.
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Die
Gestaltung
Wenn Sie auf Ihrem
Grundstück Hecken pflanzen, sollten Sie ein Durcheinander aus
verschiedenen Pflanzen vermeiden. Hecken, die regelmäßig geschnitten
werden müssen, sollten von der selben Sorte sein, nur so ist ein
sauberer Schnitt möglich. Treppen im Freien sind flacher als im
Wohnbereich. Sie sollten zudem einen größeren Auftritt haben.
Beachten Sie bei der Planung auch, dass Ihr Garten verschiedene
geschützte Erlebnisräume erhält. Mauern, Wege und Treppen bilden
das Gerüst eines Gartens und sollten dem Gelände angepasst sein.
Ihre Linienführung bestimmt die Wirkung der verschiedenen Gartenräume.
Eine niedrige, freistehende Mauer hat eine gliedernde Aufgabe.
Sie soll einen Gartenteil oder Sitzplatz räumlich abschließen.
Um eine harmonische Gesamtwirkung des Gartens zu erreichen, sollte
das Gelände weich modelliert sein. Besonders sorgfältig sind die
Wege zu planen. Sie sind für das Gesamtbild des Gartens von entscheidender
Bedeutung.
Beleuchtung
im Garten
Die wichtigsten Leuchten
an der Terrasse oder im Zugangsbereich des Hauses sollten fest
eingebaut sein. Dafür sind unterirdisch verlegte Kabel vorzusehen.
Sie können in Ihrem Garten aber auch Wege und Treppen beleuchten.
Interessante und schöne Effekte erzielen Sie, wenn Sie auch einen
besonders schönen Baum oder Strauch von unten anstrahlen.
Die
Rasenfläche
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Bevor das Gras
für die Rasenfläche gesät wird, muss der Boden sorgfältig
vorbereitet werden. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung.
Nach der Nutzung unterscheidet man drei Arten von Rasen:
den Gebrauchsrasen, den Zierrasen und den Spielrasen. Der
Gebrauchsrasen besteht aus strapazierfähigen und anspruchslosen
Grasarten. Er ist der ideale Haus- und Familienrasen. Besonders
schön ist die Rasenfläche, wenn sie vollkommen eben ist.
Wenn es ein Gebrauchsrasen oder ein Spielrasen ist, muss
er nicht perfekt eben sein, ein Zierrasen hingegen schon.
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Wasser
im Garten
Holz
im Garten
Holz für den Garten
wird kesseldruckimprägniert und damit für lange Jahre haltbar
gemacht. Holz wird für Einfriedungen, als Zäune und Palisaden,
für die Gestaltung von Wegen und Plätzen und auf Terrassen verwendet.
Auch für die Abtrennung unterschiedlicher Erlebnisbereiche im
Garten eignet sich Holz vorzüglich.
Terrassendielen
aus Holz ersetzen immer mehr den klassischen Boden im Außenbereich.
Die ansprechende Optik, die Verbundenheit der Menschen im Alpenraum
zum Werkstoff Holz, vor allem aber die große Nachfrage haben
uns veranlasst unser Sortiment noch zu erweitern.
| Zusätzlich
zu den „Klassikern“ von Teakholz bis Bangkirai,
wird immer öfter auch Thermoholz in Kiefer verwendet.
Die „Thermobehandlung“ ersetzt die Chemie, erhöht
die Haltbarkeit, verhindert Verzug und ermöglicht es,
auch heimisches splitterfreies Holz wie Kiefer, zu verwenden.
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Holzpflaster
Wege und Plätze können
auch mit Holzpflaster angelegt werden. Beim Verlegen wird auf
den gewachsenen Boden eine ca. 15 cm starke Kiesschicht aufgebracht.
Darauf kommen ca. 5 cm Sand. In diesem Sand werden dann die
Holzpflasterklötze eingelegt. Sie sind ca. 10 bis 15 cm hoch.
Mit Hartholz und einem Hartholzstampfer werden die Klötze in den
Sand geklopft. Unebenheiten müssen ausgeglichen werden. Nach dem
Verlegen werden die Fugen mit Sand aufgefüllt. Dabei kann zunächst
ruhig etwas Sand auf den Pflaster liegen bleiben.
Holzzäune
Zäune schützen nicht nur vor neugierigen Blicken, vor Straßenlärm
und Wind. Sie sind auch eine Art Aushängeschild für das Haus.
Holzzäune werden mit waagerechten und senkrechten Strukturierungen
angeboten. Dabei können die Flächen offen oder geschlossen sein.
Die Holzzaunelemente gibt es in unterschiedlichen Höhen und Ausführungen.
Meist sind sie kesselhochdruckimprägniert und damit strapazierfähig.
Es gibt dabei auch Qualitätsunterschiede.
Palisaden
Sie sind als Stützwand,
aber auch als Abtrennung und Gliederung geeignet. Die Palisadenwand
sollte stabil sein. Die Hölzer für Palisaden sind im Handel mit
rundem oder rechteckigem Querschnitt in verschiedenen Längen zu
finden. Für freistehende Palisaden genügen dünne 10-12 cm
dicke Hölzer. Sie wirken eleganter. Bei Stützwänden oder bei hohen
Wänden sollten Palisaden mindestens einen Durchmesser von 15 cm
haben.
Pergolen
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Eine Pergola
ist eine Schatten spendende, berankte Laube. Sie bietet
unter Umständen auch einen Sichtschutz nach oben. Die Pfosten
sind meist aus Holz, können aber auch aus Naturstein sein.
Für die Auflage werden meist geschälte Rundhölzer verwendet.
Für das seitliche Rankgerüst reicht im allgemeinen eine
Höhe von 180 cm aus. Die Pergola selbst sollte hingegen
rund 220 cm hoch sein.
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