Jetzt NEU ... DER BAUFUCHS 2008 & DAS BAULEXIKON - Die wichtistgen Baubegriffe von A-Z !!!

        

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Die Heizung

Wer möchte auf die Heizwärme in seinem Haus verzichten? Sie bedeutet Wohnkomfort. Die Heizungsanlage beeinflusst die Lufttemperatur und die mittlere Wandtemperatur. Sie werden unter dem Oberbegriff "Raumtemperatur" zusammengefasst.

Anforderungen an die Heizanlage

Die Heizungsanlage soll:

  • die Raumtemperatur möglichst gleichmäßig beeinflussen. In Wohnräumen sollte etwa eine Temperatur zwischen 20° C bis 22 °C herrschen.
  • nach dem Wunsch des einzelnen regelbar sein.
  • die Raumluft nicht durch Staub, Gase oder Dämpfe belasten. Zudem sollten Geräusche und Zugerscheinungen vermieden werden.
  • kostengünstig in der Anschaffung und wirtschaftlich im Betrieb sein.
  • die Umwelt nicht unnötig mit Schadstoffen belasten.

Der Heizkessel

Führende Hersteller der Heizungsbranche bieten ein umfassendes Produktprogramm. Dieses ist in drei Stufen gegliedert und optimal auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anlagenbetreiber zugeschnitten:

  • Ein preisattraktives Basis-Programm für Einsteiger mit allen technischen Vorzügen, die für sicheren, schadstoffarmen und energiesparenden Betrieb bürgen.
  • Ein Komfort-Programm für anspruchsvolle, aber dennoch preisbewusste Endkunden. Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit sind die wichtigsten Punkte.
  • Ein High-Tech-Programm für allerhöchste Ansprüche und Umweltschonung.

Nieder- und Tieftemperatur-Heizkessel

Eine hohe Energieausnutzung bei der Verbrennung von Öl oder Gas wird durch niedrige Abgas- und geringe Oberflächen- und Auskühlverluste erreicht. Dazu muss u.a. die Kesselwassertemperatur an die jeweilige Außentemperatur angepasst werden. Diese Betriebsweise stellt an die Konstruktion der Nieder- und Tieftemperatur-Heizkessel besondere Anforderungen. An herkömmlichen Kesselheizflächen kann sich Feuchtigkeit (Kondenswasser) bilden, die zu Korrosionsschäden führt.

ISODOMUS GmbH
Gewerbezone Lahnbach 5 - 39030 Gais
Tel. 0474 505008 - Fax 0474 505009
www.isodomus.com

Regelungstechnik

Ein wichtiger Teil der Systemtechnik ist die Regelung. Es gibt dazu komplette, maßgeschneiderte Regelungsprogramme für nahezu jeden Bedarfsfall:

  • Raumtemperatur geführte Kesselkreisregelungen mit Fuzzy-Logik. Es handelt sich um eine der menschlichen Denkweise angeglichenen digitalen Technik. Sie macht einen Außentemperatursensor überflüssig.
  • Witterungsgeführte, digitale Kessel- und Heizkreisregelungen mit Standard-Bedieneinheit oder menügeführter Bedieneinheit.

Die Regelungen sollten mit einer automatischen Sommer-/Winterzeitumstellung ausgestattet sein.

Schnellmontagesystem

Sie vereinfachen die Montage. Anstelle umständlicher Verdrahtung werden Regelungen führender Hersteller komplett mit Kabeln und Steckern verdrahtet und als Schnellmontagesystem geliefert. Die Stecker können unverwechselbar codiert werden und mit wenigen Handgriffen an der Steckerleiste zusammengesteckt werden.

Gas-Brennwertkessel

Während beim Niedertemperatur-Heizkesseln eine Kondensation unerwünscht ist, ist sie hingegen bei Brennwertkesseln erwünscht. Damit wird die im Wasserdampf der Abgase enthaltene Heizwärme genutzt. Dazu werden speziell für die Nutzung der Brennwerttechnik entwickelte Wärmetauscherflächen eingesetzt. Die Inox-Crossal-Heizfläche aus hochlegiertem Edelstahl z.B. ist rostfrei und garantiert eine optimale Wärmeübertragung an das Kesselwasser. Die Abgastemperatur liegt durch diese Technik nur rund 5 bis 15 K über der Rücklauftemperatur des Heizkreises. Durch die intensive Kondensation auf der gesamten Wärmetauscherfläche und die niedrigen Abgastemperaturen erreichen Gas-Brennwertkessel, je nach Heizsystemtemperatur Norm-Nutzungsgrade bis 109  Prozent, bezogen auf den Heizwert (Hu) von Erdgas. Gas-Brennwertkessel sind in einem weiten Leistungsspektrum erhältlich.

Heizen mit Flüssiggas

Flüssiggas fällt zunehmend in großen Mengen an. Dies erfolgt einerseits in der Rohölverarbeitung in den Raffinerien und andererseits bei der Förderung von Erdgas und Rohöl. Der Einsatz von Flüssiggas stellt für Luft und Grundwasser keine Gefahr dar. Mit Flüssiggas kann jeder Gesamt- oder Teilwärmebedarf im Haushalt gedeckt werden. Kurz- oder längerfristige Störungen gibt es nicht. Bei einer Flüssiggas-Vollversorgung zum Heizen, Kochen und für die Warmwasserbereitung mit einer Kessel-Nennleistung bis zu 50 kW wird kein Platz im Kellerraum benötigt. Die Geräte sind kompakt und können in der Küche und im Flur eingebaut werden. Flüssiggas bietet überall dort, wo keine Erdgasleitung hinführt, eine Alternative für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Grundsätzlich unterscheidet sich die Planung für eine Flüssiggas-Versorgung nur unwesentlich von einer leitungsgebundenen Gasversorgung.

Heizen mit Öl

Fast jeder zweite Haushalt heizt mit Öl. Bei Heizöl können Sie unter vielen Anbietern wählen. Dies garantiert Unabhängigkeit und freien Wettbewerb.

Erdgas

Erdgas ist gegenüber anderen fossilen Energieträgern umwelt- und klimaschonender. Wegen des hohen Wasserstoffanteils und des geringeren Anteils an Kohlenstoff entsteht bei der Verbrennung von Erdgas erheblich weniger Kohlendioxid als bei anderen fossilen Brennstoffen.

Für Erdgas sprechen aber noch weitere Gründe. Diese Energie wird in dem Zustand gefördert und verteilt, in dem sie für die Verwendung geeigneten ist. Von der Förderung bis zum Verbraucher entstehen keine Schadstoffemissionen, welche die Umwelt belasten. Erdgas wird zudem in unterirdischen Leitungssystemen von der Förderstätte zum Verbraucher gebracht. Es entfällt damit der Transport über öffentliche Verkehrswege. Erdgas wird zudem umweltschonend verbrannt. Erdgas kann für die eigentlichen Haushaltszwecke verwendet werden. Dazu zählen das Kochen, die Warmwasseraufbereitung und das Beheizung der Räume. Erdgas kann aber auch für den Betrieb von Kühlschränken, Klimaanlagen, Gefrierzellen, Waschmaschinen und Backöfen verwendet werden.

Die Gasversorgung in Südtirol erfolgt über:

  • SELGAS AG: Pustertal, Badia, Gröden, Unterland, Überetsch, Burggrafenamt, Vinschgau
  • SEAB Stadtwerke Bozen
  • Stadtwerke Meran

Pelletsheizung

Aufgrund steigender Preise für Gas und Erdöl suchen immer mehr Haus- und Wohnungsbesitzer nach einem alternativen Heizsystem ohne fossile Energie. Eine Alternative dazu könnte ein Holzpelletkessel sein, er verspricht gleichen Komfort. Gerade in Südtirol, wo noch viel Wald die Lieferung von Holz als Rohstoff garantiert, sind solche Heizsysteme sehr beliebt. Als Brennstoff dienen kleine Holzpresslinge, mit denen der Brenner mühelos automatisch versorgt wird.

Nicht auf dem Holzweg sind sie mit einer Holzpelettsanlage. Die kleinen Holzpresslinge bilden einen sauberen CO 2 neutralen Brennstoff.

Man sollte beim Kauf einer Pelletheizung auf einiges achten. Auch wenn Hersteller mit Kesselwirkungsgrad und Emissionswerten werben, sie sind dennoch nicht das alleinige Entscheidungskriterium. Diese Zahlen werden auf Prüfständen unter idealen Bedingungen gemessen. Diese sind in der Praxis aber oft nicht anzutreffen. Außerdem bringt der effizienteste Kessel nicht viel, wenn die Regelung und die Steuerung schlecht eingestellt sind. Sie müssen sich an den Erfordernissen des Hauses orientieren. Bei schlechter Regelung kann so eine Heizung zum Hauptstromfresser im Haushalt werden. Man sollte sich deshalb vergewissern, dass Gebläse und Pumpen abschalten, wenn keine Wärme angefordert wird. Aufwändige Regelkonzepte kosten mehr, machen sich aber unterm Strich bezahlt.

Heizung arbeiten bei Volllast effizienter und mit besseren Abgaswerten. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass der Installateur vorab den Heizwärmebedarf genau berechnen. Es ist sinnlos, die Anlage »lieber etwas größer« zu kaufen.

Die Preise für eine Pelletheizung sind Listenpreise. Beim Installationsaufwand gibt es je nach Anlage beachtliche Unterschiede. Kombi-Kessel kann man außer mit Pellets auch mit Stückholz oder Holzhackschnitzel befeuern. In diesem Fall sollten sie aber unbedingt die Einstellungen überprüfen lassen. Mit Stückholz ist zudem oft nur ein Notbetrieb möglich.

Den Aschebehälter muss man regelmäßig leeren. Natürlich ist es dabei bequemer, wenn dies nicht allzu oft ist. Da die Aschemenge auch von der Leistung abhängt, kann man das Volumen des Behälters ins Verhältnis zur Nennwärmeleistung setzen. Die Aschelade sollte mindestens einen Liter pro kW aufnehmen. In diesem Fall reicht es an kalten Wintertagen die Lade  einmal die Woche auszuleeren. Besser sind Modelle mit Aschekomprimierung, es gibt aber auch Anzeigen, die meldet, wenn der Behälter voll ist.

Eine solche Anlage braucht auch einen bestimmten Wartungs- und Reinigungsaufwand. Aus diesem Grund gibt es auch verschieden komfortabel ausgestattete Anlagen. Bestimmte Maßnahmen muss man auf jeden Fall in mehr oder weniger kurzen Intervallen durchführen. So sind saubere Wärmetauscher einfach effektiver. Bei der mechanischen Reinigung muss man von außen einen Hebel betätigen. Da sind Anlagen mit automatischen Komponenten durchaus bequemer und auch sicherer. Man sollte zudem die gesamte Heizanlage inklusive Fördereinrichtungen einmal jährlich reinigen. Außerdem sollte man die Kesseleinstellung und die Brennstoffförderung regelmäßig überprüfen lassen. Der Installateur kann so eventuelle Störfaktoren rechtzeitig erkennen und beheben.

Die Sockelheizleisten

Von allen üblichen Heizverteilersystemen ist eines am wenigsten bekannt, die Sockelheizleisten. Sie sind bis heute die einzigen Mittel, um wirtschaftlich und ohne großen Aufwand mit einer Zentralheizung ein ideales Raumklima zu schaffen.

Die Heizleisten sind kaum 14 cm hoch und drei Zentimeter tief. Sie schaffen einen Warmluftschleicher, der an den Wänden empor steigt und die Wand erwärmt. Die erwärmte Wand gibt Strahlungswärme an den Raum ab. Bei dieser Heizmethode wird die Raumluft nicht umgewälzt, wie dies bei Gliederheizkörpern, Konvektoren oder Bodenheizungen der Fall ist. Zudem staut sich nicht die warme Luft unterhalb der Decke, sondern es werden die tieferen Schichten zuerst geheizt. Der Staubgehalt in der Luft bleibt gering. 

Auch der Feuchtigkeitsgehalt der Luft bewegt sich im idealen Bereich von 50 bis 60 Prozent. Die Sockelheizleisten benötigen ca. 30 Prozent weniger Energie und bewirken auch eine sehr geringe Aufheizzeit von 15 bis 20 Minuten.

Der Kachelofen

Der Kachelgrundofen ist die älteste und die gesündeste Art zu heizen. Der Grundofen ist ein Speicherofen. Er wird an Ort und Stelle handwerklich aufgebaut. Er besteht aus keramischer oder gemauerter Speichermasse. Die günstigste mittlere Oberflächentemperatur beträgt 50 - 90°C. Sie kann in Feuerraumnähe 150°C erreichen. Die geringe Leitfähigkeit des keramischen Speichers bewirkt, dass die Wärme nur langsam abgegeben wird. Er ist damit nicht für das schnelle Aufheizen geeignet. Dafür gibt er seine Strahlungswärme langsam ab. Dies kann bis zu 12 Stunden dauern.

Der Warmluftkachelofen

Ein Warmluft-Kachelofen ist für verschiedene Anwendungen geeignet. Typisch für ihn ist, dass er schnell warm wird und diese Wärme auch sehr schnell wieder an die Umgebung abgibt. Damit kann man mehrere Räume in verschiedenen Etagen beheizen. Er eignet sich für die Übergangszeit oder für kühle Abende. Mit dieser Methode kann auch ein Ferienhaus oder ein Wochenend- Domizil geheizt werden.

Wegen seiner Konstruktion und Wirkungsweise, sollte die Kachelofenwarmluftheizung schon in die Planungsphase des Hauses mit einbezogen werden. Der Ofen funktioniert folgendermaßen: In einem Kachelmantel steht ein vorgefertigter Gussheizeinsatz mit einem exakt abgestimmten Abstand zur Kachelwandung, die Heizkammer. Hier sammelt sich die Raumluft. Sie strömt von unten in diese Kammer ein, erwärmt sich an den Heizflächen und steigt nach oben. Dabei erwärmt sich die Kachelfläche mit. Sie tritt entweder über die Luftgitter in den Raum aus oder erreicht über die Warmluftschächte andere Räume, die so beheizt werden. Die Warmluftzufuhr zu den einzelnen Räumen wird über Klappen und Schieber geregelt.

Der Ofensetzer

Der Ofenbauer braucht für die Planung des Ofens einige Grundinformationen. Er muss wissen, welche Räume beheizt werden sollen, wie lange am Tag und womit geheizt werden soll. Er sollte auch wissen, ob "schnelle" Wärme oder ein großer Anteil "gespeicherter" Strahlungswärme gewünscht sind. Jeder Kachelofen trägt nicht nur die Handschrift seines Meisters, sondern erst recht die seiner Besitzer.

Moderne Kachelöfen können aber nicht nur ein oder zwei Räume heizen, sondern als System auch ein ganzes Haus. Sie können eine eigenständige Heizzentrale bilden.

Der offene Kamin

Der offene Kamin war schon immer Mittelpunkt der Behaglichkeit. Die lodernden Flammen und das knisternde Holz schaffen eine einmalige Atmosphäre. Der Einbau eines offenen Kamins ist übrigens auch nachträglich ohne größeren technischen Aufwand möglich. Ausgereifte Feuerungseinsätze garantieren zudem funktionelle Sicherheit. Wichtig ist nur, dass die Frontöffnung dem Querschnitt des Schornsteins entspricht. Es muss auch unbedingt für Frischluft gesorgt werden.

Kachelkamine

Die Faszination des Kachelkamins ist die sichtbare Wärme. Gegenüber dem traditionellen offenen Kamin hat der Kachelkamin durch den verschließbaren Feuerraum einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Er gibt Wärme direkt ab, speichert aber gleichzeitig auch Wärme in den Ofenkacheln. Warmluftführungen innerhalb des Kamins nutzen die Wärme optimal für die Beheizung des Raumes.

Der Kaminofen

Gerade in der Übergangszeit sind Kaminöfen ein idealer Wärmespender. Wenn ein Haus gut gedämmt ist und die richtige Ofengröße zum Raum gewählt wird, kann der Kaminofen sogar das ganze Jahr hindurch einen Großteil der gesamten Hausheizung übernehmen. Und das sogar sehr preiswert. Kaminöfen geben ihre Wärme ohne lange Vorlaufzeiten sofort ab. Sie heizen die Wohnbereiche und je nach Raumverhältnisse auch die Schlafräume.

Es ist ein weitverbreitetes Märchen, dass Öfen eine Belastung für die Umwelt seien. Im Gegenteil, der natürliche Kreislauf ist beim Heizen mit Holz nicht gestört. Die Kaminofenhersteller haben zudem in den letzten Jahren ganz neue Verbrennungstechniken entwickelt. Bei hohen Verbrennungstemperaturen wird das Kohlenmonoxyd in Kohlendioxyd umgewandelt und die Ruß- und Teeranteile im Rauch wurden drastisch verringert.

Die Wahl des Kaminofens

Bei der Wahl des Kaminofens sollten sie folgendes beachten:

  • Die Qualitätsmerkmale
  • Die Anschlussmöglichkeiten
  • Zubehör wie Rohre, Bodenplatten, Kaminbestecke
  • Möglichkeiten zum Warmhalten, Kochen, Backen, Grillen
  • Transport und Einbauarbeiten
  • den richtigen Umgang mit Holz
  • die vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten wie Seitenverkleidungen in schwarzem oder buntem Blech, Kacheln- oder Specksteinverkleidungen und die verschiedenen Formen der Kaminöfen

Wichtiger als das Material des Ofens ist der Wirkungsgrad. Der Kaminofen soll schließlich nicht nur Schmuckstück sein. Er soll ja auch als Zusatzheizung effektiv genutzt werden können. Die tatsächlich genutzte Energie liegt bei Kaminöfen bei ca. 80 %. Eine sehr gute Wärmeverteilung erzielen die Konvektionskaminöfen. Hier wird die Kaltluft von unten an den Brennkammern vorbeigeführt und tritt oben als Warmluft wieder aus. Der volle Wirkungsgrad des Kaminofens wird nur bei geschlossenen Türen erreicht. Fast alle Kaminöfen können mit Holz und Brikett betrieben werden.

Ein Kaminofen muss auf einer unbrennbaren Unterlage aufgestellt werden, die auch um den Kamin herum reicht (Stahlblechplatte, Fliesen usw.).

Der Specksteinofen

Ein Grundofen mit einem völlig anderen Feuerungsverhalten kommt aus Finnland. Es handelt sich um den Zeitbrandofen, der in unterschiedlichsten Versionen hergestellt wird. Er wird in der Früh oder am Abend eine Stunde geheizt. Damit hat der Ofen genug Energie gespeichert, um damit in den nächsten 12 bis 48 Stunden den Raum ausreichend zu erwärmen.

Der Ofen besteht nicht aus Kacheln und Schamotte sondern zu 99 Prozent aus Speckstein.. Nur die Ofentür, der Rost und der Aschekasten sind aus Gusseisen. Das perlgraue Material ist ein Talk-Magnesit-Gestein mit einem spezifischen Gewicht von 2980 Kilogramm je Kubikmeter (Eisen: 7870). Dieses Gestein hat eine acht- bis zehnmal höhere Wärmeleitfähigkeit und eine um rund 15 % größere spezifische Wärme und übertrumpft damit herkömmliche Ofenziegelsteine klar. Dieses schnelle Abbrennen des Brennstoffs beeinflusst die Verbrennung sehr positiv. Es werden deutlich höhere Temperaturen als bei anderen Grundöfen erreicht. Damit läuft die Verbrennung auch deutlich sauberer ab. Die Bildung von Schwelgasen, wie sie bei einer gedrosselten Verbrennung entstehen, wird vermieden.

Wichtig bei Holz

Holz braucht genügend Zeit zum Austrocknen. Erst nach 1-2 Jahren hat es die richtige Restfeuchte von ca. 20 %. Je feuchter das Holz ist, um so geringer ist sein Heizwert und je umweltschädlicher sind die Abgase. Feuchtes Holz zu verbrennen ist unwirtschaftlich und umweltbelastend. Füllen Sie außerdem den Brennraum nie mehr als zur Hälfte mit Holz.

Wichtig ist zudem die ausreichende Zufuhr von Sauerstoff.


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