
Die Heizung
Wer möchte auf die
Heizwärme in seinem Haus verzichten? Sie bedeutet Wohnkomfort. Die
Heizungsanlage beeinflusst die Lufttemperatur und die mittlere Wandtemperatur.
Sie werden unter dem Oberbegriff "Raumtemperatur" zusammengefasst.
Anforderungen
an die Heizanlage
Die Heizungsanlage
soll:
- die Raumtemperatur möglichst gleichmäßig
beeinflussen. In Wohnräumen sollte etwa eine Temperatur zwischen
20° C bis 22 °C herrschen.
- nach dem Wunsch des einzelnen regelbar
sein.
- die Raumluft nicht durch Staub,
Gase oder Dämpfe belasten. Zudem sollten Geräusche und Zugerscheinungen
vermieden werden.
- kostengünstig in der Anschaffung
und wirtschaftlich im Betrieb sein.
- die Umwelt nicht unnötig mit Schadstoffen
belasten.
Der
Heizkessel
Führende Hersteller
der Heizungsbranche bieten ein umfassendes Produktprogramm. Dieses
ist in drei Stufen gegliedert und optimal auf die unterschiedlichen
Bedürfnisse der Anlagenbetreiber zugeschnitten:
- Ein preisattraktives Basis-Programm
für Einsteiger mit allen technischen Vorzügen, die für sicheren,
schadstoffarmen und energiesparenden Betrieb bürgen.
- Ein Komfort-Programm für anspruchsvolle,
aber dennoch preisbewusste Endkunden. Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit
sind die wichtigsten Punkte.
- Ein High-Tech-Programm für allerhöchste
Ansprüche und Umweltschonung.
Nieder-
und Tieftemperatur-Heizkessel
Eine hohe Energieausnutzung
bei der Verbrennung von Öl oder Gas wird durch niedrige Abgas- und
geringe Oberflächen- und Auskühlverluste erreicht. Dazu muss u.a.
die Kesselwassertemperatur an die jeweilige Außentemperatur angepasst
werden. Diese Betriebsweise stellt an die Konstruktion der Nieder-
und Tieftemperatur-Heizkessel besondere Anforderungen. An herkömmlichen
Kesselheizflächen kann sich Feuchtigkeit (Kondenswasser) bilden,
die zu Korrosionsschäden führt.
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ISODOMUS
GmbH
Gewerbezone Lahnbach 5 - 39030 Gais
Tel. 0474 505008 - Fax 0474 505009
www.isodomus.com
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Regelungstechnik
Ein wichtiger Teil
der Systemtechnik ist die Regelung. Es gibt dazu komplette, maßgeschneiderte
Regelungsprogramme für nahezu jeden Bedarfsfall:
- Raumtemperatur geführte Kesselkreisregelungen
mit Fuzzy-Logik. Es handelt sich um eine der menschlichen Denkweise
angeglichenen digitalen Technik. Sie macht einen Außentemperatursensor
überflüssig.
- Witterungsgeführte, digitale Kessel-
und Heizkreisregelungen mit Standard-Bedieneinheit oder menügeführter
Bedieneinheit.
Die Regelungen sollten
mit einer automatischen Sommer-/Winterzeitumstellung ausgestattet
sein.
Schnellmontagesystem
Sie vereinfachen die
Montage. Anstelle umständlicher Verdrahtung werden Regelungen führender
Hersteller komplett mit Kabeln und Steckern verdrahtet und als Schnellmontagesystem
geliefert. Die Stecker können unverwechselbar codiert werden und
mit wenigen Handgriffen an der Steckerleiste zusammengesteckt werden.
Gas-Brennwertkessel
Während beim Niedertemperatur-Heizkesseln
eine Kondensation unerwünscht ist, ist sie hingegen bei Brennwertkesseln
erwünscht. Damit wird die im Wasserdampf der Abgase enthaltene Heizwärme
genutzt. Dazu werden speziell für die Nutzung der Brennwerttechnik
entwickelte Wärmetauscherflächen eingesetzt. Die Inox-Crossal-Heizfläche
aus hochlegiertem Edelstahl z.B. ist rostfrei und garantiert eine
optimale Wärmeübertragung an das Kesselwasser. Die Abgastemperatur
liegt durch diese Technik nur rund 5 bis 15 K über der Rücklauftemperatur
des Heizkreises. Durch die intensive Kondensation auf der gesamten
Wärmetauscherfläche und die niedrigen Abgastemperaturen erreichen
Gas-Brennwertkessel, je nach Heizsystemtemperatur Norm-Nutzungsgrade
bis 109 Prozent, bezogen auf den Heizwert (Hu) von Erdgas.
Gas-Brennwertkessel sind in einem weiten Leistungsspektrum erhältlich.
Heizen
mit Flüssiggas
Flüssiggas fällt zunehmend
in großen Mengen an. Dies erfolgt einerseits in der Rohölverarbeitung
in den Raffinerien und andererseits bei der Förderung von Erdgas
und Rohöl. Der Einsatz von Flüssiggas stellt für Luft und Grundwasser
keine Gefahr dar. Mit Flüssiggas kann jeder Gesamt- oder Teilwärmebedarf
im Haushalt gedeckt werden. Kurz- oder längerfristige Störungen
gibt es nicht. Bei einer Flüssiggas-Vollversorgung zum Heizen, Kochen
und für die Warmwasserbereitung mit einer Kessel-Nennleistung bis
zu 50 kW wird kein Platz im Kellerraum benötigt. Die Geräte
sind kompakt und können in der Küche und im Flur eingebaut werden.
Flüssiggas bietet überall dort, wo keine Erdgasleitung hinführt,
eine Alternative für eine umweltfreundliche Energieversorgung. Grundsätzlich
unterscheidet sich die Planung für eine Flüssiggas-Versorgung nur
unwesentlich von einer leitungsgebundenen Gasversorgung.
Heizen
mit Öl
Fast jeder zweite Haushalt
heizt mit Öl. Bei Heizöl können Sie unter vielen Anbietern wählen.
Dies garantiert Unabhängigkeit und freien Wettbewerb.
Erdgas
Erdgas ist gegenüber
anderen fossilen Energieträgern umwelt- und klimaschonender. Wegen
des hohen Wasserstoffanteils und des geringeren Anteils an Kohlenstoff
entsteht bei der Verbrennung von Erdgas erheblich weniger Kohlendioxid
als bei anderen fossilen Brennstoffen.

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Für Erdgas sprechen
aber noch weitere Gründe. Diese Energie wird in dem Zustand
gefördert und verteilt, in dem sie für die Verwendung geeigneten
ist. Von der Förderung bis zum Verbraucher entstehen keine
Schadstoffemissionen, welche die Umwelt belasten. Erdgas wird
zudem in unterirdischen Leitungssystemen von der Förderstätte
zum Verbraucher gebracht. Es entfällt damit der Transport
über öffentliche Verkehrswege. Erdgas wird zudem umweltschonend
verbrannt. Erdgas kann für die eigentlichen Haushaltszwecke
verwendet werden. Dazu zählen das Kochen, die Warmwasseraufbereitung
und das Beheizung der Räume. Erdgas kann aber auch für den
Betrieb von Kühlschränken, Klimaanlagen, Gefrierzellen, Waschmaschinen
und Backöfen verwendet werden.
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Die Gasversorgung
in Südtirol erfolgt über:
- SELGAS AG:
Pustertal, Badia, Gröden, Unterland, Überetsch, Burggrafenamt,
Vinschgau
- SEAB Stadtwerke
Bozen
- Stadtwerke
Meran
Pelletsheizung
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Aufgrund steigender
Preise für Gas und Erdöl suchen immer mehr Haus- und Wohnungsbesitzer
nach einem alternativen Heizsystem ohne fossile Energie. Eine
Alternative dazu könnte ein Holzpelletkessel sein, er verspricht
gleichen Komfort. Gerade in Südtirol, wo noch viel Wald die
Lieferung von Holz als Rohstoff garantiert, sind solche Heizsysteme
sehr beliebt. Als Brennstoff dienen kleine Holzpresslinge,
mit denen der Brenner mühelos automatisch versorgt wird.
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Nicht
auf dem Holzweg sind sie mit einer Holzpelettsanlage. Die kleinen
Holzpresslinge bilden einen sauberen CO 2 neutralen Brennstoff.

Man
sollte beim Kauf einer Pelletheizung auf einiges achten. Auch wenn
Hersteller mit Kesselwirkungsgrad und Emissionswerten werben, sie
sind dennoch nicht das alleinige Entscheidungskriterium. Diese Zahlen
werden auf Prüfständen unter idealen Bedingungen gemessen. Diese
sind in der Praxis aber oft nicht anzutreffen. Außerdem bringt der
effizienteste Kessel nicht viel, wenn die Regelung und die Steuerung
schlecht eingestellt sind. Sie müssen sich an den Erfordernissen
des Hauses orientieren. Bei schlechter Regelung kann so eine Heizung
zum Hauptstromfresser im Haushalt werden. Man sollte sich deshalb
vergewissern, dass Gebläse und Pumpen abschalten, wenn keine Wärme
angefordert wird. Aufwändige Regelkonzepte kosten mehr, machen sich
aber unterm Strich bezahlt.
Heizung
arbeiten bei Volllast effizienter und mit besseren Abgaswerten.
Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass der Installateur vorab
den Heizwärmebedarf genau berechnen. Es ist sinnlos, die Anlage
»lieber etwas größer« zu kaufen.
Die
Preise für eine Pelletheizung sind Listenpreise. Beim Installationsaufwand
gibt es je nach Anlage beachtliche Unterschiede. Kombi-Kessel kann
man außer mit Pellets auch mit Stückholz oder Holzhackschnitzel
befeuern. In diesem Fall sollten sie aber unbedingt die Einstellungen
überprüfen lassen. Mit Stückholz ist zudem oft nur ein Notbetrieb
möglich.

Den
Aschebehälter muss man regelmäßig leeren. Natürlich ist es dabei
bequemer, wenn dies nicht allzu oft ist. Da die Aschemenge auch
von der Leistung abhängt, kann man das Volumen des Behälters ins
Verhältnis zur Nennwärmeleistung setzen. Die Aschelade sollte mindestens
einen Liter pro kW aufnehmen. In diesem Fall reicht es an kalten
Wintertagen die Lade einmal die Woche auszuleeren. Besser
sind Modelle mit Aschekomprimierung, es gibt aber auch Anzeigen,
die meldet, wenn der Behälter voll ist.
Eine
solche Anlage braucht auch einen bestimmten Wartungs- und Reinigungsaufwand.
Aus diesem Grund gibt es auch verschieden komfortabel ausgestattete
Anlagen. Bestimmte Maßnahmen muss man auf jeden Fall in mehr oder
weniger kurzen Intervallen durchführen. So sind saubere Wärmetauscher
einfach effektiver. Bei der mechanischen Reinigung muss man von
außen einen Hebel betätigen. Da sind Anlagen mit automatischen Komponenten
durchaus bequemer und auch sicherer. Man sollte zudem die gesamte
Heizanlage inklusive Fördereinrichtungen einmal jährlich reinigen.
Außerdem sollte man die Kesseleinstellung und die Brennstoffförderung
regelmäßig überprüfen lassen. Der Installateur kann so eventuelle
Störfaktoren rechtzeitig erkennen und beheben.
Die
Sockelheizleisten
Von allen üblichen Heizverteilersystemen
ist eines am wenigsten bekannt, die Sockelheizleisten. Sie sind
bis heute die einzigen Mittel, um wirtschaftlich und ohne großen
Aufwand mit einer Zentralheizung ein ideales Raumklima zu schaffen.
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Die Heizleisten
sind kaum 14 cm hoch und drei Zentimeter tief. Sie schaffen
einen Warmluftschleicher, der an den Wänden empor steigt und
die Wand erwärmt. Die erwärmte Wand gibt Strahlungswärme an
den Raum ab. Bei dieser Heizmethode wird die Raumluft nicht
umgewälzt, wie dies bei Gliederheizkörpern, Konvektoren oder
Bodenheizungen der Fall ist. Zudem staut sich nicht die warme
Luft unterhalb der Decke, sondern es werden die tieferen Schichten
zuerst geheizt. Der Staubgehalt in der Luft bleibt gering.
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Auch der Feuchtigkeitsgehalt
der Luft bewegt sich im idealen Bereich von 50 bis 60 Prozent. Die
Sockelheizleisten benötigen ca. 30 Prozent weniger Energie und bewirken
auch eine sehr geringe Aufheizzeit von 15 bis 20 Minuten.
Der
Kachelofen
Der Kachelgrundofen
ist die älteste und die gesündeste Art zu heizen. Der Grundofen
ist ein Speicherofen. Er wird an Ort und Stelle handwerklich aufgebaut.
Er besteht aus keramischer oder gemauerter Speichermasse. Die günstigste
mittlere Oberflächentemperatur beträgt 50 - 90°C. Sie kann in Feuerraumnähe
150°C erreichen. Die geringe Leitfähigkeit des keramischen Speichers
bewirkt, dass die Wärme nur langsam abgegeben wird. Er ist damit
nicht für das schnelle Aufheizen geeignet. Dafür gibt er seine Strahlungswärme
langsam ab. Dies kann bis zu 12 Stunden dauern.
Der
Warmluftkachelofen
Ein Warmluft-Kachelofen
ist für verschiedene Anwendungen geeignet. Typisch für ihn ist,
dass er schnell warm wird und diese Wärme auch sehr schnell wieder
an die Umgebung abgibt. Damit kann man mehrere Räume in verschiedenen
Etagen beheizen. Er eignet sich für die Übergangszeit oder für kühle
Abende. Mit dieser Methode kann auch ein Ferienhaus oder ein Wochenend-
Domizil geheizt werden.
Wegen seiner Konstruktion
und Wirkungsweise, sollte die Kachelofenwarmluftheizung schon in
die Planungsphase des Hauses mit einbezogen werden. Der Ofen funktioniert
folgendermaßen: In einem Kachelmantel steht ein vorgefertigter Gussheizeinsatz
mit einem exakt abgestimmten Abstand zur Kachelwandung, die Heizkammer.
Hier sammelt sich die Raumluft. Sie strömt von unten in diese Kammer
ein, erwärmt sich an den Heizflächen und steigt nach oben. Dabei
erwärmt sich die Kachelfläche mit. Sie tritt entweder über die Luftgitter
in den Raum aus oder erreicht über die Warmluftschächte andere Räume,
die so beheizt werden. Die Warmluftzufuhr zu den einzelnen Räumen
wird über Klappen und Schieber geregelt.
Der
Ofensetzer
Der Ofenbauer braucht
für die Planung des Ofens einige Grundinformationen. Er muss wissen,
welche Räume beheizt werden sollen, wie lange am Tag und womit geheizt
werden soll. Er sollte auch wissen, ob "schnelle" Wärme
oder ein großer Anteil "gespeicherter" Strahlungswärme
gewünscht sind. Jeder Kachelofen trägt nicht nur die Handschrift
seines Meisters, sondern erst recht die seiner Besitzer.
Moderne Kachelöfen können aber nicht
nur ein oder zwei Räume heizen, sondern als System auch ein ganzes
Haus. Sie können eine eigenständige Heizzentrale bilden.
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Der
offene Kamin
Der offene Kamin
war schon immer Mittelpunkt der Behaglichkeit. Die lodernden
Flammen und das knisternde Holz schaffen eine einmalige Atmosphäre.
Der Einbau eines offenen Kamins ist übrigens auch nachträglich
ohne größeren technischen Aufwand möglich. Ausgereifte Feuerungseinsätze
garantieren zudem funktionelle Sicherheit. Wichtig ist nur,
dass die Frontöffnung dem Querschnitt des Schornsteins entspricht.
Es muss auch unbedingt für Frischluft gesorgt werden.
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Kachelkamine
Die Faszination des
Kachelkamins ist die sichtbare Wärme. Gegenüber dem traditionellen
offenen Kamin hat der Kachelkamin durch den verschließbaren Feuerraum
einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Er gibt Wärme direkt ab, speichert
aber gleichzeitig auch Wärme in den Ofenkacheln. Warmluftführungen
innerhalb des Kamins nutzen die Wärme optimal für die Beheizung
des Raumes.
Der
Kaminofen
Gerade in der Übergangszeit
sind Kaminöfen ein idealer Wärmespender. Wenn ein Haus gut gedämmt
ist und die richtige Ofengröße zum Raum gewählt wird, kann der Kaminofen
sogar das ganze Jahr hindurch einen Großteil der gesamten Hausheizung
übernehmen. Und das sogar sehr preiswert. Kaminöfen geben ihre Wärme
ohne lange Vorlaufzeiten sofort ab. Sie heizen die Wohnbereiche
und je nach Raumverhältnisse auch die Schlafräume.
Es ist ein weitverbreitetes
Märchen, dass Öfen eine Belastung für die Umwelt seien. Im Gegenteil,
der natürliche Kreislauf ist beim Heizen mit Holz nicht gestört.
Die Kaminofenhersteller haben zudem in den letzten Jahren ganz neue
Verbrennungstechniken entwickelt. Bei hohen Verbrennungstemperaturen
wird das Kohlenmonoxyd in Kohlendioxyd umgewandelt und die Ruß-
und Teeranteile im Rauch wurden drastisch verringert.
Die Wahl des Kaminofens
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Bei der Wahl
des Kaminofens sollten sie folgendes beachten:
- Die Qualitätsmerkmale
- Die Anschlussmöglichkeiten
- Zubehör wie Rohre, Bodenplatten,
Kaminbestecke
- Möglichkeiten zum Warmhalten,
Kochen, Backen, Grillen
- Transport und Einbauarbeiten
- den richtigen Umgang mit Holz
- die vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten
wie Seitenverkleidungen in schwarzem oder buntem Blech,
Kacheln- oder Specksteinverkleidungen und die verschiedenen
Formen der Kaminöfen
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Wichtiger als das Material
des Ofens ist der Wirkungsgrad. Der Kaminofen soll schließlich nicht
nur Schmuckstück sein. Er soll ja auch als Zusatzheizung effektiv
genutzt werden können. Die tatsächlich genutzte Energie liegt bei
Kaminöfen bei ca. 80 %. Eine sehr gute Wärmeverteilung erzielen
die Konvektionskaminöfen. Hier wird die Kaltluft von unten an den
Brennkammern vorbeigeführt und tritt oben als Warmluft wieder aus.
Der volle Wirkungsgrad des Kaminofens wird nur bei geschlossenen
Türen erreicht. Fast alle Kaminöfen können mit Holz und Brikett
betrieben werden.
Ein Kaminofen muss
auf einer unbrennbaren Unterlage aufgestellt werden, die auch um
den Kamin herum reicht (Stahlblechplatte, Fliesen usw.).
Der
Specksteinofen
Ein Grundofen mit einem
völlig anderen Feuerungsverhalten kommt aus Finnland. Es handelt
sich um den Zeitbrandofen, der in unterschiedlichsten Versionen
hergestellt wird. Er wird in der Früh oder am Abend eine Stunde
geheizt. Damit hat der Ofen genug Energie gespeichert, um damit
in den nächsten 12 bis 48 Stunden den Raum ausreichend zu erwärmen.

Der Ofen besteht nicht
aus Kacheln und Schamotte sondern zu 99 Prozent aus Speckstein..
Nur die Ofentür, der Rost und der Aschekasten sind aus Gusseisen.
Das perlgraue Material ist ein Talk-Magnesit-Gestein mit einem spezifischen
Gewicht von 2980 Kilogramm je Kubikmeter (Eisen: 7870). Dieses Gestein
hat eine acht- bis zehnmal höhere Wärmeleitfähigkeit und eine um
rund 15 % größere spezifische Wärme und übertrumpft damit herkömmliche
Ofenziegelsteine klar. Dieses schnelle Abbrennen des Brennstoffs
beeinflusst die Verbrennung sehr positiv. Es werden deutlich höhere
Temperaturen als bei anderen Grundöfen erreicht. Damit läuft die
Verbrennung auch deutlich sauberer ab. Die Bildung von Schwelgasen,
wie sie bei einer gedrosselten Verbrennung entstehen, wird vermieden.
Wichtig
bei Holz
Holz braucht genügend
Zeit zum Austrocknen. Erst nach 1-2 Jahren hat es die richtige
Restfeuchte von ca. 20 %. Je feuchter das Holz ist, um so geringer
ist sein Heizwert und je umweltschädlicher sind die Abgase. Feuchtes
Holz zu verbrennen ist unwirtschaftlich und umweltbelastend. Füllen
Sie außerdem den Brennraum nie mehr als zur Hälfte mit Holz.
Wichtig ist zudem die
ausreichende Zufuhr von Sauerstoff.
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