Jetzt NEU ... DER BAUFUCHS 2008 & DAS BAULEXIKON - Die wichtistgen Baubegriffe von A-Z !!!

        

HOME LINKS & ADRESSEN KONTAKT INFOS
Suchen und Finden Sie hier
 Ihren Baupartner in Südtirol (341)
  A B C D E F G H I J K L M N
 O P Q R S T U V W XYZ
 

 

 

 

 


 

 

Das Licht

Seit jeher haben Baumeister in drei Dimensionen gedacht: In Länge, Breite und Höhe. Mit Ausnahme verschiedener Zweckbauten (Tempel, Pyramiden usw.) spielte das Licht eine geringe Rolle. Erst in jüngster Zeit wurde das Licht als "4. Dimension" entdeckt. Erst das Licht lässt die Dinge richtig in Erscheinung treten. Im Dunkeln sieht man nichts. Immer stärker werden deshalb Beleuchtungsplaner herangezogen, um das Lichtsystem professionell zu planen.

Licht planen

Das Licht muss frühzeitig geplant werden. Das Licht bringt nicht nur die Architektur und die Einrichtung erst richtig zur Geltung. Licht wirkt sich auch auf Ihr Wohlbefinden aus. In der Medizin ist dies unumstritten. Nicht umsonst gibt es Winterdepressionen und andere Krankheiten, die mit Lichttherapie behandelt werden.

Mit Licht inszenieren, das ist das Geheimnis des Wohlbefindens. Richtig eingesetztes, blendfreies Licht am Essplatz fördert die gesellige Kommunikation in der Familie oder mit Freunden. Die richtige Lichtstimmung im Wohnzimmer fördert die Entspannung. Ihre Pflanzen, Möbel, Bilder und Accessoires werden ins richtige Licht gerückt. Der Raum erscheint zudem großzügiger und weiter. Licht im Eingang oder im Flur sorgt für den guten ersten Eindruck bei Ihrem Besuch. Richtig eingesetzt kann Licht auch Räume optisch verändern. Lange Flure erscheinen kürzer und breiter, niedere Räume höher oder kalte Räume wärmer. Im Schlafzimmer sorgt die richtige Beleuchtung für ausreichendes Licht im Kleiderschrank, es braucht eine blendfreie Allgemeinbeleuchtung beim Aufwachen und ein individuelles Leselicht vor dem Einschlafen.

Die Möglichkeiten

Als Beleuchtungskörper gibt es heute weit mehr als nur die Glühbirne oder Neonröhre. Licht wird gerichtet und geflutet, in Decken und Wände eingebaut. Licht wird berechnet, geplant, ferngesteuert und in vielen Helligkeitsstufen gedimmt. Die neuen Lampen sind dem herkömmlichen Gerät in allem überlegen. Sie geben mehr und helleres Licht bei kleineren Abmessungen. Sie sind zwar teurer in der Anschaffung, doch auf Dauer ökonomischer. Sie leben länger und sind genügsamer im Stromverbrauch.

Doch auch beim Licht ist Quantität nicht gleichzusetzen mit Qualität. Nicht die Masse an Helligkeit ist wichtig. Es kommt auf die richtige Dosierung und Positionierung der Lichtquellen im Raum an.

Die meisten denken beim Bauen noch lange nicht an die Lampen. Der Bauherr ist oft schon eingezogen, da hängen noch immer die Drähte mit einer notdürftigen Glühbirne von der Decke. Leider ist der zentrale Deckenauslass, das Strippenende in der Zimmermitte noch immer gang und gäbe. Dort ist er aber meist überflüssig.

Die Sonne als wichtigste Lichtquelle

Die Sonne geht morgens auf und abends unter. Aber was findet eigentlich dazwischen statt?

Der Mensch ist im Laufe eines Tages unzähligen unterschiedlichen Lichtsituationen ausgesetzt. Dabei ist kein Tag gleich wie der andere. Sie werden kaum eine Lichtsituation bewusst wahrnehmen. Dennoch beeinflusst sie ihre Stimmung. Ein Sonnenaufgang, das Lichtspiel der Blätter einer Birke in der Nachmittagssonne oder ein nebliger Herbsttag in Venedig sind nur einige Situationen, die verdeutlichen, welchen Einfluss das Licht auf uns Menschen hat. Das Licht in der Natur ist dynamisch. Die Sonne als Beleuchtung verändert im Laufe eines Tages sowohl ihre Position als auch ihre Lichtintensität und die Farbe.

Das Licht in unseren Wohnungen und Häusern kann nur statisch sein, wenn die Belichtung nicht rechtzeitig geplant wird, sondern lediglich Stromauslässe in der Deckemitte oder vielleicht noch ein Wandauslass gewählt werden. Letzteres ist jedoch nur sinnvoll, wenn man eine Glühbirne oder ein Leuchte verwenden will. Künstliches Licht kann aber viele Gesichter haben. Gemeint ist damit nicht die Wahl der Lampe, sondern die Positionierung der Lichtquelle. Decke, Wand und auch Boden stehen zur Verfügung. Sie alle können für die Beleuchtung eines Raumes genutzt werden.

Die Leuchtmittel

Wählt man für sein Haus Leuchten mit Glühbirnen, die ein relativ warmes rötliches Licht abgeben? Das helle, dem Sonnenlicht ähnliche Halogenlicht kann man dimmen und erreicht damit die gleiche Wirkung wie bei Glühbirnen. Leuchtstofflampen verbrauchen wesentlich weniger Strom als Glühbirnen. Sie sind aber für die Anwendung im Wohnbereich nur bedingt geeignet. Das richtige Licht ist nicht immer auch das beste Licht. Lebensgewohnheiten der Hausbewohner, Funktionen und Nutzungen der einzelnen Räume, aber auch verschiedene psychologische Aspekte sollten bei einer Planung berücksichtigt werden. Im Mittelpunkt sollte dabei das Wohlbefinden der Bewohner und Besucher stehen.

Informieren Sie sich bei der Lichtplanung Ihres Hauses auch über neue Techniken. Nutzen Sie diese sinnvoll! Licht kann sehr interessant und faszinierend sein, seien Sie deshalb aufgeschlossen und experimentierfreudig.

Lichtzonen

Heute wird nicht nur eine Lampe aufgehängt, heute schafft man Lichtzonen. Es gibt direktes Licht, freistrahlendes Licht und indirektes Licht. Dabei ist das direkte auf eine bestimmte Stelle gerichtet und verhältnismäßig begrenzt. Das freistrahlende Licht erhellt den ganzen Raum. Diese Lichtquelle kann man ruhig sehen. Indirektes Licht kommt hingegen von verdeckten Lampen. Sie sind zum Beispiel gegen eine Wand gerichtet.

Hier nun einige Leuchten:

  • Deckenleuchten sind nur für Räume geeignet, die möglichst voll ausgeleuchtet werden sollen, zum Beispiel Kinderzimmer.

  • Wand- und Deckenstrahler geben gezieltes Licht auf bestimmte Stellen. Man kann sie auf Bilder und Grafiken richten. Sie können auch an Stromschienen eingesetzt werden.

  • Pendelleuchten sind die ideale Beleuchtung für den Essplatz. Am besten wählt man sie in der Höhe verstellbar.

  • Stehleuchten können einen Leseplatz anstrahlen, ohne dass dem Lesenden Licht in die Augen fällt. Auch für Sitzgruppe und Couchtisch eignet sich die Stehleuchte.

  • Tischleuchten sind für den Arbeitsplatz ideal.

  • Wandleuchten kann man im Flur und bei der Garderobe einsetzen. Dabei sollte das Licht nicht in den Spiegel fallen.

  • Klemmleuchten sind keine Notlösung mehr. Es gibt viele schöne Formen. Man kann sie gut als Leseleuchten (z.B. neben dem Bett ) oder am Arbeitsplatz einsetzen.

Grundlegende Empfehlung

Sorgen Sie durch indirektes Licht für eine gute Allgemeinbeleuchtung. Dies besonders im Wohnraum. Mit Einzelleuchten, die je nach Verwendungszweck und Design ganz verschieden sind, können Sie dann nach Belieben verschiedene Lichtzonen schaffen.


Copyright © 2008 Sonnleiten KG. Alle Rechte vorbehalten. WebDesign: M.Riva. Letzte Aktualisierung: 05.08.08