
Sinnvolle Regenwassernutzung
Etwa 180 Kubikmeter
Wasser verbraucht eine vierköpfige Familie pro Jahr. Mehr als die
Hälfte davon wird für die Toilettenspülung, Wäschewaschen und für
den Garten aufgewendet. Meist wird für diese Zwecke Trinkwasser
aus der Leitung verwendet. Für viele Aufgaben ist Trinkwasser aber
viel zu schade, hier bietet sich der Einsatz von Regenwasser geradezu
an. Dies kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern zahlt sich auch
aus.
Vorteile
der Regenwassernutzung
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Es gibt vier
Hauptgründe, weshalb die Regenwassernutzung in Zukunft eine
immer wichtigere Rolle einnehmen spielen wird.
- Regenwasser ist kostenlos
- spart die Abwassergebühr
- es ersetzt Trinkwasser
- Die Kanalisation wird entlastet
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Wartungsfreie
Anlage
Bei der Planung einer
Regenwassernutzungsanlage ist darauf zu achten, dass diese so ausgelegt
wird, dass sie nahezu wartungsfrei ist. Es muss natürlich auch gewährleistet
sein, dass die Wasserqualität erbracht wird, die für den vorgesehenen
notwendig ist. Zudem muss die ständige Betriebssicherheit gewährleistet
sein. Diese Anforderungen können nur Komponenten erfüllen, die wartungsarm
und betriebssicher sind und zudem ein System bilden, das gut aufeinander
abgestimmt ist.
Wie
funktioniert eine Anlage?
Die Funktion einer
Regenwassernutzungsanlage ist im Grunde einfach. Das Regenwasser,
das auf die Dachfläche des Gebäudes fällt, wird über die Dachrinne
und das Fallrohr zu einem Vorfilter geleitet. Der Vorfilter bildet
die erste Reinigungsstufe in der Regenwasseranlage. Der Regenwasserspeicher
dient dann neben der Speicherung des Regenwassers als zweite Reinigungsstufe.
Das Wasser im Behälter wird durch eine Einlaufberuhigung ruhig gehalten.

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Der Regenwasserspeicher
muss so dimensioniert sein, dass er mehrmals im Jahr überläuft.
Damit wird die Schmutzschicht, die sich an der Wasseroberfläche
bildet, über die beiden Überläufe entsorgt. Die Oberflächenabstimmung
funktioniert am besten bei stehenden Zylindern oder noch besser
bei Regenspeichern, bei denen sich die Wasseroberfläche mit steigendem
Wasserstand vergrößert (konische Speicher). Bei solchen Regenwasserspeichern
wird die Schmutzschicht an der Wasseroberfläche nicht komprimiert.
Dadurch wird die Entsorgung dieser Schicht, beim Überlaufen des
Speichers, positiv beeinflusst. Die Speichergröße sollte aus wirtschaftlichen
Gründen so angelegt sein, dass zwischen Regenwasserertrag und Regenwasserbedarf
ein ausgewogenes Verhältnis besteht.
Das
Regenwasser-Versorgungs-Management
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Die Hausversorgung
erfolgt dann mittels eines Regenwasser-Versorgungs-Managements.
Dieses ist eine Kombination von Hauswasserwerk und Trinkwassernachspeisung.
Es sorgt dafür, dass das Wassers an die Entnahmestellen gelangt
und die ständige Betriebsbereitschaft der Anlage gewährleistet
ist. Die Steuerung der Anlage übernimmt zudem selbsttätig
Wartungsarbeiten und gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit.
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Als Hauswasserwerk
werden mehrstufige Kreiselpumpen mit Schaltautomat und integriertem
Trockenlaufschutz verwendet. Die Pumpen sind leise, energiesparsam,
korrosionsfest und wartungsarm. Die Trinkwassernachspeisung ist
hausintern und bedarfsorientiert.
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