Saatmatten
Matten aus verrottungsfähigem
Trägerstoff mit eingebettetem Saatgut
Saatverfahren
Ansaaten, bei denen Saatgut in Kombinationen mit Stoffen eingebracht
wird
Sackung
Verschiebung in Richtung der Schwerkraft infolge einer Umlagerung
des Korngerüstes bei starkem
Durchnässen
des Bodens
Säbelförmigkeit
Abweichung von der Geradheit bei Zinkprodukten
Sägen Bezeichnung
für ein Abbruchverfahren, bei dem das Abtrennen von Bauteilen durch
Sägen, z.B. mit Hand-, Scheiben-, Kettenund Seilsägen erfolgt.
Man unterscheidet:
Fugenschneiden
Wandsägen
Seilsägen
Tiefensägen
Kettensägen
Schwertsägen
Sägeschicht
Mauerzierschicht, bei der die Steine hochkant und schräg mit
gleichmäßigem Versatz zueinander versetzt sind, sodass deren Kopfflächen
(Stirnseiten) zur darunter liegenden Wand nicht bündig sind
Sättigungsgrad
Quotient aus Masse des Wassers in einem porösen Körper und der
maximal möglichen Masse des Wassers
Sättigungsmenge begrenzte Menge Wasserdampf, welche Luft in Abhängigkeit
von der Temperatur in der Lage ist, aufzunehmen
Säulen senkrechte,
freistehende Stützen zur Aufnahme von Druckkräften
Säulenschalungen
Stützenschalungen.
Säulenzwingen
Schalungszwingen für Stützenschalungen.
Säumen Verstärken
einer Blechkante zur Aussteifung
Säurebeständiger
Wasserglaskitt Mischung aus Kittmehl und Wasserglaslösung für
das Mauerwerk freistehender Schornsteine
Säurebildung
chemische Reaktion, bei der Säuren entstehen
Säuren Stoffe
mit einer hohen Konzentration von Wasserstoffionen und einem pH-Wert
von kleiner als 7.
Saisonspeicher
Wasserspeicher einer Sonnenheizungsanlage, die in der Lage sind,
die in den Sommerperioden gespeicherte Energie zur Verwendung im
Winter zu speichern
Salpeter
Bezeichnung für das Kalium, Natrium und Kalziumsalz der Salpetersäure.
Im Bauwesen spielt der als Mauerfraß auftretende Salpeter eine große
Rolle.
Salzbildung
chemische Reaktion, bei der Salze entstehen.
Salze feste,
größtenteils wasserlösliche Stoffe, die in großen Mengen auf der
Erde vorkommen.
Sambatreppe
umgangssprachliche Bezeichnung für Steiltreppe.
Sammelanschlussleitung
Leitung zur Aufnahme des Abwassers mehrerer Einzelanschlussleitungen
bis zur weiterführenden Leitung oder bis zu einer Abwasserhebeanlage
Sammelheizung
veraltete Bezeichnung für Zentralheizungsanlage.
Sammler
Kanal zur Aufnahme des aus Teilgebieten abgeleiteten Abwassers
Sand Anhäufung
von chemisch und mechanisch besonders widerstandsfähigen Mineralen,
die daher bei der Verwitterung als Reste zurückbleiben. Als Bausand
eignet sich sowohl der scharfkantige Grubensand als auch der Flusssand.
Man unterscheidet:
Feinstsand
Feinsand
Grobsand
Sandfang
andere Bezeichnung für Schlammfang.
Sandschüttung
künstliche Ummantelung der Filterrohre mit Filtersanden
Sandsteine
verfestigte Trümmer der Trümmergesteine. Sie bestehen aus durch
Ton, Kalk oder Kieselsäure verkittetem Quarzsand.
Sandstrahlen
mechanisches Oberflächenvorbereitungsverfahren bei dem mittels
Druckluft kleine Teilchen aus Metall, Kunststoff oder Sand durch
Aufschleudern auf die Werkstückoberfläche aufgebracht werden
Sandstrahlentrostung
Entrostung von Stahl durch Sandstrahlen.
Sandstrichziegel
Handstrichziegel für dessen Herstellung Formen mit Boden, die
vor dem Einpressen des Tones gesandet werden, zur Verwendung kommen.
Sandwichbauweise
Bauweise unter Verwendung von Sandwichplatten, die der Gewichtsersparnis,
der Erhöhung der Formstabilität sowie der Wärme- und Schalldämmung
dient
Sandwichplatte
Bauplatte, zwischen deren beiden Deckschichten aus Metall, Holz
oder glasfaserverstärktem Kunststoff ein
Stützkern geklebt
oder gelötet wird und Hartschaum, Balsaholz oder anderes eingebracht
wird.
Sanier-Putzmörtel
Werkmörtel zur Sanierung von Putzschäden auf Mauerwerk, Diese
Mörtel haben geringes Saugvermögen, gute Wasserdampfdurchlässigkeit
und hohe Porosität.
Sanierung
Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung von vorhandenen
Entwässerungssystemen
Sanitär-Ausstattungsgegenstände
Einrichtungen für Bäder und WC’s,
Sanitär-Installation
Installation, welche die Ver- und Entsorgungsanlagen des sanitären
Bereichs (Gas, Wasser, Abwasser) umfasst
Sanitärporzellan
Porzellan bestehend aus weißgebranntem Ton, Kaolinerde und Quarz
sowie Feldspat mit geringem Flussmittelzusatz. Der daraus gegossene
Rohling wird mit einer weißen oder farbigen, undurchsichtigen, säure-
und laugenfesten Glasur überzogen und in einem Arbeitsgang bis zur
Sintergrenze gebrannt. Sanitärporzellan behält seinen Glanz und
ist frei von Haarrissen.
Sanitärräume
Räume, die zum Gebrauch der dortigen Sanitär-Installation vorgesehen
sind (z.B. WC, Badezimmer, Küche, Dusche usw.)
Sanitärzellen
(Fertigbäder) industriell vorgefertigte, selbsttragende Raumeinheiten,
die aus den Wänden, der Decke und dem Fußboden bestehen. Dazu gehören
die fertigen Wandbeläge, die komplette Sanitärausstattung und die
horizontalen Anschlussleitungen bis zum Schachtbereich.
Sargdeckel
umgangssprachliche Bezeichnung für Steildächer, deren Dachstuhlunterkonstruktion
aus Gründen des Brandschutzes in Beton ausgeführt werden.
Satellitenstadt
Stadttyp, der gegenüber der Trabantenstadt eine geringere Selbständigkeit
aufweist, kleiner ist und in geringerer Entfernung von der Kernstadt
liegt.
Satin (Atlas)
sehr dichtschließendes, feinfädiges, textiles Gewebe mit einer
gleichmäßig glatten Oberfläche, welches im Raumausstattungsbereich
Verwendung findet
Satinieren
Glätten von Papier oder Gewebe auf sog. Kalandern
Satiniertes
Glas Glas mit matter Oberfläche
Satteldach
Dachform mit in der Regel zwei symmetrischen, gleich großen
Dachflächen, deren beiden schrägen Ebenen sich in der Firstlinie
schneiden. Das Satteldach stellt die häufigste Dachform dar
Satteldachgaube
Dachgaube, deren Dachflächen als Satteldach ausgebildet sind.
Sattelholz
das für eine Aufdoppelung (Aufsattelung) erforderliche Holz.
Sattelschiene
Profilschiene aus verzinktem Stahl oder Aluminium als untere
Führung einer Schiebetür bzw. zum festen und dichten Aufsitz einer
Hebetür
Sauberkeitsschicht
eine meist 5 bis 10 cm starke Betonschicht, die unter die bewehrten
Fundamente eingebracht wird, um die Bewehrung vor Verschmutzung
zu schützen und um die Betonüberdeckung der Bewehrung zu gewährleisten
Sauerstoffblasstahl
Stahl, der nach dem Linz-Donawitz-Verfahren hergestellt ist.
Sauerstofflanzen
Trenngeräte die beim thermischen Trennen von Mauerwerk, Beton,
Stahlbeton und von Metallkonstruktionen eingesetzt werden.
Saugbeton
andere Bezeichnung für Vakuumbeton.
Saugfähigkeit
Aufnahme drucklos benetzender Flüssigkeiten durch Kapillarporen
Saugkopfstrahlen
Trocken-Strahlsystem (mit Strahlmittelumlauf) als Sondersystem
für staubfreies Strahlen und daher von begrenzter Leistungsfähigkeit
und Einsatzmöglichkeit
Saugkurve
Diagramm, welches die Beziehung zwischen dem Feuchtegehalt im
Gleichgewichtszustand in einem porösen Stoff und dem Saugdruck (negativer
Porendruck) im Porenwasser darstellt
Saugwasser
andere Bezeichnung für Kapillarwasser
Saum österreichische
Bezeichnung für Traufe.
Schabputz
Wandputz, der nach dem Abbinden mit einem rauen Brett oder einer
Klinge zur Erlangung einer rauen Oberfläche abgezogen wird
Schacht
Bauwerk für einen erdverlegten Abwasserkanal oder eine erdverlegte
Abwasserleitung. Er dient besonders der Be- und Entlüftung, Kontrolle,
Wartung und Reinigung.
Schacht
Einstieg mit abnehmbarem Deckel, angebracht auf einer Abwasserleitung
oder einem Abwasserkanal, um den Einstieg von Personen zu ermöglichen
Schacht
siehe Installationsschacht
Schacht
siehe Lüftungsschacht
Schachtabdeckung
auf der Oberseite eines Schachtes eingelegte und abnehmbare
Deckel, der einem bestimmten Personenkreis den Einstieg ermöglichen
soll.
Schachtlüftung
freie Lüftung über Luftschächte
Schachtträger
siehe Gerüstträger
Schaden
siehe Bauschaden
Schäften
(Anschäften) Verlängern von Holz durch Ansetzen eines anderen
Holzes mit gleichem Querschnitt, wobei die Richtung der Achse beibehalten
wird
Schälfurnier
andere Bezeichnung für Deckfurnier.
Schaft Tragwerk
eines Schornsteins mit geschlossenem Querschnitt
Schalbrett
siehe Holzschalungen
Schalen
einfach oder doppelt gekrümmte Flächentragwerke geringerer Dicke
mit oder ohne Randaussteifung
Schalenbeulen
Bezeichnung für das Beulen von Stahlschalen
Schalentragwerk
Tragwerk aus dünnwandigen, in sich gekrümmten Schalen aus Stahlbeton.
Schalenwände
umsetzbare Innenwände und bestehen aus werkseitig vorgefertigten
Einzelteilen, die erst an der Verwendungsstelle montiert werden).
Schalhaut
Bestandteil von Betonschalungen, die dem Frischbeton die beabsichtigte
Form gibt und die Oberflächenbeschaffenheit des Festbetons bestimmt.
Die Schalung muss deshalb formbeständig und maßgenau hergestellt
werden.
Man unterscheidet
Holzschalungen
Stahlschalungen
Kunststoffschalungen
Schalhautträger
Unterkonstruktion von Betonschalungen
Schall mechanische
Schwingungen und Wellen eines elastischen Mediums, insbesondere
im Frequenzbereich des menschlichen Hörens von etwa 16 bis 16.000
Hertz.
Man unterscheidet:
Luftschall
Körperschall
Trittschall
Schallabsorption
der Verlust an Schallenergie bei der Reflexion an den Begrenzungsflächen
eines Raumes oder an Gegenständen oder Personen in einem Raum
Schallabsorptionsgrad
Verhältnis der nicht reflektierten zur auffallenden Schallenergie
Schallbrücke
eine meist unerwünschte Weiterleitung von Schall, hervorgerufen
durch Kontakt und/oder starre Verbindungen von Bauteilen
Schalldämmglas
siehe Isolierglas
Schalldämm-Maß
Kennzeichnung für die Luftschalldämmung von Bauteilen
Schalldämmstoffe
Baustoffe zur Schalldämmung. Die meisten Stoffe erfüllen dabei
gleichermaßen auch wärmedämmende Funktion.
Man unterscheidet:
Torf
Holz
Filzplatten
Kork
Asbest
Kieselgur
Faserdämmstoffe
Schaumkunststoffe
Gipskarton-Lochplatten
Deckenplatten aus Gips
Steinholz
Schalldämmung
Reduzierung der Schallenergie durch Reflexion der Schallwellen
durch Bauteile
Schalldämpfung
das Prinzip der Umwandlung von Schallenergie in Wärmeenergie.
Dabei absorbieren Stoffe mit porösen Oberflächen den auftreffenden
Schall
Schalldruck
der Wechseldruck (in Pa), der durch die Schallwelle in Gasen
oder Flüssigkeiten erzeugt wird, und der sich mit dem statischen
überlagert
Schalldruckpegel
(Schallpegel) der zehnfache Logarithmus vom Verhältnis des Quadrats
des jeweiligen Schalldrucks zum Quadrat des festgelegten Bezugs-Schalldrucks
Schallemission
das Abstrahlen von Schall von einer Schallquelle oder einer
Ansammlung von Schallquellen
Schallimmission
das Einwirken von Schall auf ein Gebiet oder einen Punkt eines
Gebietes
Schallleistungspegel
Kennzeichnung für die Stärke der Schallemission einer Schallquelle
oder von Teilen einer Schallquelle.
Schallpegel
Kurzform für Schalldruckpegel.
Schallpegeldifferenz
Differenz zwischen dem Schallpegel im Senderaum und dem Schallpegel
im Empfangsraum
Schallreflexion
Eigenschaft von Bauteilen, die auftreffenden Schallwellen zu
reflektieren.
Schallschluckplatten
(S) Deckenplatten aus Gips mit durchbrochener Sichtfläche und
rückwärtig schallschluckenden Einlagen in Form von Faserstoffen
Schallschluckung
andere Bezeichnung für Schallabsorption.
Schallschutz
Bezeichnung einerseits für Maßnahmen gegen die Schallentstehung
(Primärmaßnahmen) und andererseits für Maßnahmen, welche die Schallübertragung
von einer Schallquelle zum Hörer vermindern (Sekundärmaßnahmen)
Schallschutzfenster
Fenster mit Schallschutzgläsern. Für die Effizienz der Schallschutzfenster
ist auch ein fachgerechter Bauteilanschluss maßgebend
Schallschutzgläser
Gläser bestehend aus unterschiedlich dicken Scheiben. Der Scheibenzwischenraum
kann zusätzlich mit einer Gießharzschicht ausgefüllt sein. Damit
werden Schalldämm-Maße von bis zu 52 dB erreicht
Schallschutztüren
Türen, die aufgrund ihrer Konsistenz und Konstruktion geeignet
sind, Schall effektiv zu dämmen.
Sie sind gekennzeichnet
durch:
Hohes Eigengewicht
Dauerhaft wirksame Anschlagdichtungen
am Türrahmen
Abgestimmter Anpressdruck
des Türblattes auf das Abdichtungsprofil
Doppelte oder dreifache
Anschlagfalze
Beschichtung mit schallschluckendem
Material
Verzicht auf Schallbrücken
beim Einbau des Türelementes
Schalltoter
Raum geschlossener, gegen Schall von außen abgeschirmter Raum,
in dem Schallreflexion durch schalldämpfende Mittel an Wänden, Decke
und Fußboden weitgehend verhindert wird
Schallübertragung
Übertragung von Schall.
Man unterscheidet:
Luftschall
Körperschall
Trittschall
Schalöl
Trennmittel in Gestalt einer öligen Flüssigkeit, die auf der
Oberfläche der Schalhaut aufgebracht, die Entschalung nach dem Erstarren
des Betons erleichtert. Gleichzeitig verhindert etwaiges auf den
Betonstahl gelangtes Schalöl den erforderlichen Verbund zwischen
Stahl und Beton. Betonflächen weisen dadurch auch keinen ausreichenden
Haftgrund für Anstriche und Putze auf.
Schalpläne
Bauzeichnungen des Beton-, Stahlbeton- und Spannbetonbaus mit
Darstellung der einzuschalenden Bauteile
Schalplatten
vorgefertigte Schalhautelemente zu mehrmaligem Gebrauch
Schaltafeln
größere, meist raumhohe Schalplatten.
Schaltanlage
Anlage zum Sammeln, Messen, Überwachen und Verteilen elektrischer
Energie
Schaltgeräte
siehe Schalt- und Steuergeräte
Schalt-
und Steuergeräte elektrische Betriebsmittel, die in einem elektrischen
Stromkreis eingesetzt werden, um eine oder mehrere Funktionen, so
z.B. Schützen, Steuern, Trennen oder Schalten zu erfüllen
Schalung
Kurzbezeichnung für Betonschalung.
Schalung
(Verschalung) umgangssprachliche Bezeichnung für eine Bretterverkleidung
von Wänden.
Schalungen
flächige Bauteile, auf die Deckungen oder Abdichtungen befestigt
werden oder die als Unterlage für Unterdächer oder Unterdeckungen
dienen
Schalungsanker
Konstruktion zum gegenseitigen oder einseitigen Halten von Betonschalungen.
Seine Bestandteile
sind:
Ankerplatte
Ankerverschluss
Ankerstab
Abstandhalter
Schalungsdruck
vom Frischbeton verursachter Druck auf die Betonschalung
Schalungselemente
die wesentlichen Bestandteile von Betonschalungen.
Schalungshaut
die Art der Oberflächenstruktur einer Betonschalung. Sie ist
entsprechend den Anforderungen an die Betonfläche zu wählen
Schalungskonstruktionen
Konstruktionen für Betonschalungen.
Man unterscheidet:
Sturzschalung
Deckenschalung
Wandschalung
Stützenschalung
Schalungsöl
siehe Schalöl
Schalungsplatten
Holzschalungen in Gestalt vollflächiger Schalungselemente mit
Abmessungen von 100/50 cm bis 600/100 cm. Aufgrund ihres Aufbaues
arbeiten sie weniger als Brettschalungen. Schalungsplatten werden
an den Oberflächen mit Kunstharz vergütet. Dadurch werden Ausschalen
und Reinigen erleichtert, die Lebensdauer ist dadurch länger.
Schalungsrau
Eigenschaft von Betonoberflächen nach der Entschalung und ohne
Oberflächenbarbeitung und -behandlung
Schalungsrüttler
Außenrüttler, die an der Schalung angebracht und meist mit ihr
fest verbunden sind. Sie werden vor allem benutzt, wenn Innenrüttler
wegen zu enger Schalungsräume oder dicht verlegter Bewehrung oder
aus anderen Gründen wenig geeignet sind
Schalungsträger
Elemente der Unterkonstruktion von Betonschalungen. Sie werden
aus Holz oder Stahl gefertigt und vorwiegend für Wand- und Deckenschalungen
verwendet.
Schalungszwingen
Bestandteile von Betonschalungen und dienen zur Vermeidung von
Verschiebungen der Schalhaut
Schamotte
feuerfeste Steine auf Basis von basischem Aluminiumsilicat mit
geringem Eisen und Calciumgehalt
Schamottemehl
gemahlener (gekörnter), gebrannter, feuerfester Ton
Schamottemörtel
Mörtel, der zum Vermauern von Schamottesteinen verwendet wird
Schamotterohre
Rohre, die aus feuerbeständigem Ton unter Zusatz von Schamottemehl
bei über 1250 °C gebrannt werden und zum Einbau in Rauch- und Abgasschornsteine
dienen
Schamottesteine
Steine, die aus feuerbeständigem Ton unter Zusatz von Schamottemehl
bei über 1250 °C gebrannt werden und beim Ofenbau Verwendung finden
Schamotteton
andere Bezeichnung für Schamottemehl.
Schamwand
Trennwand, die als Sichtschutz zwischen Urinale undoder Waschbereich
bevorzugt in öffentlichen oder gewerblichen Sanitäranlagen eingebaut
wird.
Schar einzelne
Blechzuschnitte von Bändern oder Tafeln, die für die Eindeckung
von Dachflächen, Fassaden oder Blenden Verwendung finden
Scharblech
überholte Bezeichnung für Traufblech.
Scharbreite
Deckbreite einer Schar ohne die Falzaufkantung
Scharfkantig
Eigenschaft der Schnittklasse
Scharlänge
Decklänge einer Schar ohne die Falzaufkantung
Scharnier
Beschlag, der geeignet ist, zwei Teile gegeneinander beweglich
zu machen.
Scharrinne
veraltete Bezeichnung für Hängedachrinne.
Scharriert
Benennung für eine Oberfläche (von Betonwerkstein), die mit
dem Scharriereisen bearbeitet wurde
Schattenfuge
siehe Schattennut
Schattennut
bei verkleideten Deckenuntersichten oder/und Wandschalungen
die Bezeichnung für einen Elementstoß, der in der Abwicklung der
Fläche vertieft bzw. zurückversetzt angeordnet ist und deswegen
dunkler, als Schatten, in Erscheinung tritt.
Schaumbeton
Leichtbetonart als Porenbeton, dessen Gefügeauflockerung durch
Zugabe von Schaum und Schaummitteln erfolgt
Schaumblöcke
Brandschutzabschottungen, die für Telekommunikation, EDV-Räume,
Schaltschränke usw. Verwendung finden.
Schaumglas
(Foamglas) aus silikatischem Glas durch Zugabe von Treibmitteln
werksmäßig aufgeschäumter, geschlossenzelliger Dämmstoff, der ausschließlich
für Wärmedämmzwecke verwendet wird.
Schaumkunststoffe
(Hartschaum) harte Schaumstoffe, die in Form von Platten oder
Bahnen für Wärmedämmzwecke im Bauwesen Verwendung finden.
Je nach Stoffart
unterscheidet man:
Phenolharz
Polystyrol
Polyurethan
Schaumkunststoffe
(Schaumstoffe) werkmäßig hergestellte Polystyrol-Partikelschaumstoffe
für die Trittschalldämmung
Schaumschlacke
andere Bezeichnung für Hüttenbims.
Schaumstoffe
Kurzform für Schaumkunststoffe.
Schaumstoff-Elastomerbeläge
Oberbodenbeläge, bestehend aus elastifiziertem Schaumstoff,
die wegen ihrer trittschalldämmenden Eigenschaften und ihrer Widerstandsfähigkeit
gegen mechanische und chemische Beanspruchung bevorzugt in Sporthallen
zum Einbau kommen
Schaumstopfen
Brandschutzabschottung, die bei Kernbohrungen und Kleinschotts
zur Anwendung gelangt.
Scheibendübel
andere Bezeichnung für Tellerdübel.
Scheibenputz
ein mit dem Hobel abgezogener und verriebener Mineralputz
Scheinfuge
Fuge im Estrich, die höchstens bis zur Hälfte der Estrichdicke
in den Estrich eingeschnitten wird
Scheitel
der höchste Punkt eines Bogens oder Gewölbes
Scheitelpunkt
andere Bezeichnung für Zenit.
Scheitelwerte
Höchst- bzw. Mindestwerte einer Schwingung
Scheitrechtes
Gewölbe umgangssprachliche Bezeichnung für scheitrechter Sturz.
Scheitrechter
Sturz ein aus Keilsteinen gebildeter waagrechter Sturz über
eine Öffnung mit schrägen Widerlagern und Lagerfugen
Schellack
Ausscheidungsprodukt der Lackschildlaus. Diese lebt auf bestimmten
Bäumen in Vorder- und Hinterindien. Sie sticht die jungen Zweige
an und saugt deren Saft aus. Im Körper der Lackschildlaus wird der
Saft zu einer harzartigen Masse, dem Stocklack, umgewandelt und
dann ausgeschieden
Schelle
eine ringförmig zu schließende Spannvorrichtung zum wasserdichten
Anschluss von Abdichtungen und Manschetten an durchdringende Bauteile
mit kreisförmigen Querschnitt
Scherbeanspruchung
die Beanspruchung von Bauteilen, die entsteht, wenn zwei Kräfte
in einer Ebene, aber entgegenwirkend, angreifen
Scherbelastung
siehe Scherbeanspruchung.
Scherbenriss
jeder sichtbare Riss auf der Ansichts- und/oder Rückseite einer
keramischen Fliese oder Platte
Scherbenrohdichte
die Masse des getrockneten Ziegels, bezogen auf das Scherbenvolumen,
also auf das äußere Volumen abzüglich des Volumens der Lochkanäle,
Mörteltaschen und Griffhilfen
Schere siehe
Scherzapfen
Scherengitter
Gitter, dessen Stäbe sich je nach Bedarf in Stabmitte scherenartig
zusammenschieben oder auseineinander ziehen lassen.
Scherfestigkeit
der Widerstand gegen Abscheren. Die Scherfestigkeit ist dabei
fast bei allen Baustoffen kleiner als deren _Druckfestigkeit.
Scherfestigkeit
gleich der Deviatorspannung in einem die Grenzbedingungen erfüllenden
Spannungszustand. Die Scherfestigkeit in einer Scherfuge ist die
Schubspannung, die im Grenzzustand auftritt
Scherfuge
ein dünner, flächenhafter Bereich im Baugrund, in welchem Scherverformungen
beim plastischen Versagen konzentriert stattfinden. Scherfugen können
sich im Probekörper bei Einprägung von Randspannungen und/oder Randverschiebungen
frei oder kinematisch erzwungen ausbilden
Scherfuge
andere Bezeichnung für Überlappungsfuge.
Scherkraft
rechnerisch anzusetzende Kraft durch Scherbeanspruchung.
Scherschneiden
Bezeichnung für ein Abbruchverfahren, bei dem das Zerkleinern
bzw. Lösen von einzelnen Bauteilen mittels Scherschneiden erfolgt.
Scherung
andere Bezeichnung für Scherbeanspruchung.
Scherversuch
Versuch zur Bestimmung der Scherfestigkeit bzw. des Grenzzustands
eines Probekörpers (Baugrund) durch kontrollierte Einwirkung von
Spannungen oder Verschiebungen
Scherwiderstand
andere Bezeichnung für Schubwiderstand.
Scherzapfen
Zapfenverbindungen, die bei Eckverbindungen von Pfetten und
der Verbindung von Sparren am First Anwendung finden, wenn die Sparren
nicht durch Pfosten unterstützt sind.
Scheuerbeständigkeit
(Waschbeständigkeit) Eigenschaft eines Anstriches, wenn dieser
nach dem Trocknen mit einer Waschbürste aus Naturborsten und Wasser
unter Zusatz eines neutralen Feinwaschmittels gescheuert werden
kann, ohne dass der Anstrich beschädigt wird oder das Reinigungsmittel
sich färbt
Scheuerfestigkeit
siehe Scheuerbeständigkeit
Schichtanzahl
Anzahl der Steinschichten einer gemauerten Wand. Sie errechnet
sich aus dem Verhältnis der Mauerhöhe zu den Schichthöhen
Schichtdicke
Dicke einer Beschichtungslage.
Man unterscheidet:
Nassschichtdicke
Trockenschichtdicke
Schichtenmauerwerk
Bezeichnung für eine bestimmte Art von Natursteinmauerwerk.
Man unterscheidet:
Hammerrechtes Schichtenmauerwerk
Unregelmäßiges Schichtenmauerwerk
Regelmäßiges Schichtenmauerwerk
Schichtenwasser
Wasser, das sich bilden kann, wenn lockerer Boden auf schwer
durchlässigen Schichten lagert
Schichthöhe
(einer gemauerten Wand) Summe aus Steinhöhe und der Dicke der
Lagerfuge.
Schichtholz
Holzwerkstoff, der aus zusammengeklebten Furnierschichten (meist
Buche) besteht. Dabei wird die Holzfasern immer nur in Längsrichtung
im Gegensatz zum Sperrholz verlaufen. Es ist fester als Vollholz,
lässt sich aber gut biegen. Schichtholz Rohholz mit einem
Durchmesser von weniger als 7 cm
Schichtmesslatte
Messlatte auf der die Schichthöhen für das Mauerwerk markiert
sind und mit der die Schichthöhen geprüft werden
Schichtpressstoffe
Werkstoffe, die aus mehreren Schichten von Glasfasergewebe,
Spezialpapier oder Baumwollgewebe bestehen, die mit Harzen, meist
Phenoloder Melaminharzen bestrichen oder getränkt, getrocknet, geschnitten
und anschließend verpresst werden. Schichtpressstoffe finden Verwendung
für Möbel, den Innenausbau, Wandverkleidungen usw.
Schichtstück
(Nocke) Anschluss-Blechstück, dessen Länge mindestens der des
jeweiligen Deckwerkstoffes entsprechen muss.
Schiebeabschlüsse
Schiebetüren und Schiebtore.
Schieber
Kurzbezeichnung für Absperrschieber.
Schiebetor
Schiebetüren und Schiebetore
Schiebetüren
und Schiebetore parallel zur Wandebene horizontal verschiebbare
Bauwerksöffnungs-Abschlüsse, die einen oder mehrere Flügel aufweisen
können
Schieblehre
Messzeug für Außen-, Innenund Tiefenmaße, bei dem durch verschiebbare
Messschnäbel mit Nonius der Messwert auf einem Maßstab angezeigt
wird
Schiedsgutachten
Gutachten eines Sachverständigen, das für beide Parteien des
Grundvertrages verbindlich ist und nur bei grober Unrichtigkeit
oder grober Unbilligkeit gerichtlich angefochten werden kann
Schiefer
tonige Gesteine mit mit engständigem planarem Gefüge, die sich
meist in dünne ebene Platten spalten lassen.
Schieferöl
aus Ölschiefer z.B. durch Schwelung gewonnenes Gemisch flüssiger
Kohlenwasserstoffe, das zu Heizölen und Kraftstoffen aufgearbeitet
werden kann
Schieferton
durch Diagenese verfestigter Ton oder Schluff, der parallel
der Schichtung spaltet und im Gegensatz zum Tonschiefer ungeschiefert
ist
Schieferung
(Schiefrigkeit) Eigenschaft von Schiefer, senkrecht zur Druckrichtung
der Gesteine, in Platten spaltbar zu sein
Schiffsboden
(Verbandboden) Parkettmuster, bei dem die Parkettstäbe im Verband
zueinander eingebaut werden
Schiften
Herstellen von passgenauen, schrägen Schnittflächen an Abbundhölzern
Schifter
Abbundholz mit schrägen Schnittflächen
Schiftsparren
andere Bezeichnung für Kehlschifter.
Schiftung
Vorgang des Schiftens.
Schildbogen
(Wandbogen) Gewölbebogen, der unmittelbar in die Mauer einläuft
Schildmauer
Mauer, in die der Schildbogen einläuft
Schilfrohrmatten
Rohrgewebe, die aus Schilfrohr und verzinktem Draht hergestellt
werden und früher als Putzträger für Deckenuntersichten und Fachwerkwände
Verwendung fanden.
Schilfrohrplatten
biologische Leichtbauplatten aus gepresstem und mit verzinktem
Draht gebundenem Schilfrohr und dienen in erster Linie zur Verbesserung
des Wärmeschutzes
Schimmel
Bewuchs von Schimmelpilzen.
Schimmelpilzbildung
das bei Tauwasser an Wandoberflächen häufige Auftreten von Schimmelpilzen,
hauptsächlich der Gattung Penicillin und Aspergillus.
Sie bilden
sich vorwiegend bei:
Feuchtigkeit (da zum Keimen,
Wachsen und zur Fortpflanzung der Pilze freies Wasser vorhanden
sein muss)
Temperatur ( Schimmelpilze
überleben in einem relativ breiten Temperaturbereich zwischen
0° C und + 50° C. Bildung und Fortpflanzung sind jedoch bei Temperaturen
zwischen etwa + 15° C und + 30° C besonders schnell.
Nahrung (Schimmelpilz benötigen
Proteine. Diese finden sie aus den Baustoffen selbst, aus Ablagerungen
an der
Oberfläche oder aus der
Luft)
Zeit (Sporen von Pilzen
sind in der Luft stets in großen Mengen vorhanden)
Schimmelpilze
Holzverfärbende Pilze, die als verschiedenfarbige Flecken auf
der Oberfläche von feuchtem Holz auftreten und vorkommen können
(Diese Pilze sind nicht spezifisch für Holz und können an jedem
Material mit hohem Feuchtegehalt Vorkommen)
Schindel
Brettchen, das durch radiales Spalten oder Sägen aus Lärchen-,
Tannen- oder Fichtenholz gewonnen wird. Sie werden vorwiegend als
Dachdeckstoff oder als Außenwandbekleidung auf Unterkonstruktion
verwendet.
Schlacke
Kurzform für Hochofenschlacke.
Schlackenbeton
Beton mit Zuschlägen von Hochofenschlacke zur Erhöhung der Wärmedämmung.
Schlackensand
Bezeichnung für Hüttensand.
Schlackenstein
andere Bezeichnung für Hüttenstein.
Schlackenwolle
(Hüttenwolle) gefaserte, fadenförmig zerteilte flüssige Schlacke,
die auf rotierenden Zylindern durch Dampfstrahl gewonnen wird und
als Wärme- und Schalldämmstoff Verwendung findet
Schlämmen
andere Bezeichnung für Absetzen.
Schlämmputz
(Mauerwaschputz, Schlemmputz) verfehlte Bezeichnung für eine
Beschichtung von vollfugig erstelltem Sichtmauerwerk, welches mit
dünnflüssiger Kalkmörtelschlämme als Wasser abweisende Schicht überzogen
wird.
Schlämmstrahlen
Bezeichnung für ein Nass-Strahlsystem, in dem ein festes Strahlmittel
in einer Flüssigkeit (z.B. Wasser, Lösemittel) aufgeschlämmt und
als Druckflüssigkeit oder mit Hilfe von Druckluft verstrahlt wird.
Schlaffe
Bewehrung Stahlbetonbewehrung, die im Gegensatz zur Bewehrung
im Spannbetonbau nicht vorgespannt ist
Schlaganker
Innengewindedübel mit eingebautem Spreizelement zur Aufnahme
mittlerer Lasten, der mit einem Setzwerkzeug in das tragende Bauteil
eingeschlagen wird
Schlagdübel
montagefertige Befestigungselemente für Durchsteckmontagen,
bestehend aus Kunststoffdübel und Nagelschrauben zur Anwendung bei
Beton, Vollziegel, Kalksandstein, Porenbeton.
Schlagfestigkeit
Widerstand eines Werkstoffes gegen hohe Belastungen durch Schlag
oder Stoß
Schlaggabelversuch
Versuch (zur Bestimmung der Dichte von Baugrund-) Boden, bei
dem die Probe durch Schlagen mit einer Schlaggabel an die Außenwand
eines Versuchszylinders verdichtet wird
Schlagleiste
Bezeichnung für eine Leiste, welche die Überfälzung des Standflügels
an der Mittelfuge (zum Gehflügel) verlängert.
Schlagmetall
Blattmetall, ähnlich dem Kompositionsgold.
Schlagprüfung
Kurzbezeichnung für Kugelschlagprüfung.
Schlagregen
Regen, der in Abhängigkeit von Windrichtung, Windgeschwindigkeit,
Niederschlagsintensität und Windströmung auf die Gebäudehülle auftrifft
Schlamm
Mischung des gesamten Grubeninhalts (einer Kleinkläranlage),
bestehend aus Bodenschlamm, Schwimmschlamm und Abwasser
Schlammabscheideraum
Bereich des Schlammfanges, in dem sich Sinkstoffe absetzen.
Er umfasst den Raum des Schlammfanges (Füllvolumen) einschließlich
des Sinkstoffsammelraumes
Schlammfang
Einrichtung, die z.B. dem Abscheider vorgeschaltet wird mit
der Aufgabe, absetzbare Stoffe zurückzuhalten
Schlangenstein
siehe Serpentingestein.
Schlankheit
Verhältnis der Knicklänge zum Trägheitsradius druckbeanspruchter
Tragglieder
Schlauchrieselung
Verrieseln von Wasser durch bewegliche, perforierte Schläuche
mit geringem Betriebsüberdruck
Schlauchwaage
einfaches Instrument zur Höhenprüfung.
Schlauder
(Bankeisen) bandförmiges, gelochtes Verbindungselement aus Flachstahl
zur Befestigung von Zargen am Bauwerk.
Schlemmputz
andere Bezeichnung für Schlämmputz.
Schleppdach
(abgeschlepptes Dach) Dachform, bei der ein Teil der Dachfläche
bereichsweise über die Haupttraufe hinaus nach unten gezogen ist.
Schleppgaube
Dachgaube, deren Dachfläche mit geringerer Neigung als das Hauptdach
ausgebildet ist und die vom Hauptdach hinweggeschleppt wird.
Schleuderbeton
Beton zur Herstellung rohrförmiger Körper
Schleuderstrahlen
Trockenstrahlsystem, welches stationär in Durchlauf-Strahlanlagen
mit Strahlmittelumlauf oder mit fahrbaren Geräten durchgeführt wird
Schlick
schluffig-tonige, kalkhaltige oder kalkfreie, organische Stoffe
enthaltende, nicht entwässerte Sedimente
Schließanlage
Anlage, bestehend aus mehreren verschieden sperrenden Schlössern,
die sich von einem oder mehreren Schlüsseln betätigen lassen und
gleichzeitig ein bestimmter Schlüssel, der Hauptschlüssel (für alle
Schlösser) geeignet ist
Schließband
bandförmiges Schließmittel.
Schließblech
das an der Zarge angebrachte zu einem Schloss gehörige Formteil,
in der Regel aus Blech, das zur Aufnahme der Falle und des Schlossriegels
bestimmt ist.
Schließblechöffnungen
Öffnungen eines Schließbleches, die bestimmungsgemäß zur Aufnahme
der Falle und des Riegels ausgespart sind.
Schließfläche
Fläche eines Flügels von Drehflügeltüren, -fenstern oder -läden,
die auf der Seite liegt, nach der sich der Flügel schließt
Schließfolgeregler
(SR) Geräte, mit deren Hilfe bei zweiflügeligen Türen das Schließen
der Türflügel in der richtigen Reihenfolge sichergestellt wird
Schließgeschwindigkeitsregler
Vorrichtungen, mit denen die Schließgeschwindigkeit von Hub-
bzw. Schiebetoren reguliert werden kann.
Schließmittel
Geräte, die dazu geeignet sind, bewegliche Bauwerksöffnungs-Abschlüsse
ggf. auch nach Ausfall von Fremdenergie selbsttätig zu schließen.
Gebräuchliche Geräte sind dabei:
Federbänder
Türschließer mit hydraulischer
Dämpfung
Türschließer mit Öffnungsautomatik
Feststellbare Türschließer
Kontergewichtsanlagen
Federseilrollen (in Federn
gespeicherte Energie)
Hydraulik- und/oder Pneumatikspeicher
(DIN
Schließmoment
das durch den Türschließer beim Schließvorgang auf den Türflügel
ausgeübte Drehmoment
Schließriegel
siehe Schlossriegel
Schließverzögerung
eingebaute Funktion, die es ermöglicht, den Türschließvorgang
für eine einstellbare Zeit zu verzögern, bevor das kontrollierte
Schließen wieder beginnt
Schließzylinder
(Zylinder) Schließvorrichtung für eine Sicherungsart zum Einbau
in die Schlosstasche eines Türschlosses, bestehend aus Zylindergehäuse,
Zylinderkern, Stiftzuhaltungen und Schließbart
Schlingenware
(Boucléteppich) Oberbegriff für Teppichbodenbeläge, deren Oberfläche
im Gegensatz zu Velours mit geschlossenen Schlingen ausgestattet
ist
Schlitz
Aussparung, deren Tiefe geringer ist als deren Breite.
Schlitzlüftung
freie Lüftung über vorgesehene Schlitze mit verstellbaren Strömungsquerschnitten
Schlitzwand
Wand, die im Baugrund ausgehobenen flüssigkeitsgestützten Schlitzen
erstellt wird. Schlitzwände verfügen über eine Mindestnenndicke
von 40 cm und können als Teile einer Baukonstruktion einen bleibenden
oder z.B. als Baugrubenwände einen vorübergehenden Zweck haben.
Schlitzwandarbeiten
mit stützenden Flüssigkeiten das Herstellen von Wänden und anderen
Bauwerksteilen in flüssigkeitsgestützten Erdschlitzen und für das
Ausheben dieser Schlitze unter stützender Flüssigkeit
Schlitzwandelement
Betoniereinheit bei der Schlitzwandherstellung.
Schlitzwandton
Ton zur Herstellung von Suspensionen, die als stützende Flüssigkeiten
verwendet werden
Schloss
Vorrichtung meist mit der Aufgabe, eine Tür zu verschließen
und sie zu versperren, in der Regel mit einem Schlüssel
Schlossfalle
(Falle) der beim Türschloss sich in das feststehende Schließblech
schiebende einseitig abgeschrägte Riegel, der von der Fallenfeder
gehalten wird
Schlossfallentriegelung
siehe Türöffner
Schlosskasten
Gehäuse, in dem das Schloss untergebracht ist.
Schlossriegel
(Riegel) horizontaler Richtung, dem Schloss beim Versperren
austretender, ungefederter, starrer Riegel, meist aus Stahl, der
in die Ausnehmungen der Zarge bzw. des Schließbleches eingreift
und das Öffnen der Tür ohne passenden Schlüssel erschwert.
Schlossstulp
die vordere, in die Stirnseite des Türblattes eingelassene Abdeckung
des Schlosskastens.
Schlosstasche
die in einem Schloss vorhandene Ausnehmung zur Aufnahme eines
Einsteckschlosses.
Schlüterschiene
Handelsname für eine Eckschutzschiene, die an Außenecken von
gefliesten Bauteilen zur Vermeidung von mechanischen Beschädigungen
an den Fliesenstirnseiten eingebaut wird.
Schluff
Sediment aus weitgehend unverwitterten, unverfestigten Mineralkörnern
Schlussbeschichtung
organischer und/oder anorganischer Stoff zur Oberflächengestaltung.
Schlussleiste
überholte Bezeichnung für Schlussstab.
Schlussprofil
letzte bzw. unterste Profil des Rollpanzers eines Rolltores
oder Rollgitters
Schlussrechnung
die vom Auftragnehmer nach Fertigstellung seiner Leistung beim
Auftraggeber einzureichende Rechnung.
Schlussstab
(früher: Schlussleiste, Endleiste) letzte bzw. unterste Stab
des Rollpanzers eines Rollladens.
Schlussstein
(bevorzugt in der Gotik) der im Scheitel eines Gewölbes oder
in Mitte eines Sturzes eingebauter Stein, der in der Regel der angrenzenden
Fassade abgehoben und umfangreich ornamentiert ist.
Schmatze
Kurzform für Mauerschmatze.
Schmelzfluss
siehe Magma
Schmelzpunkt
die Temperatur, bei der feste Körper in Abhängigkeit vom Luftdruck
schmelzen
Schmelzschweißen
Kurzform für Gasschmelzschweißen.
Schmelzsicherung
Überstrom-Schutzeinrichtung, deren Schmelzdraht bei Überschreitung
der zulässigen Höchststromstärke ungefährlich abschmilzt und die
Stromleitung unterbricht
Schmelztauchverfahren
Verfahren zur Oberflächenverarbeitung von Stahl
Schmiege
Werkzeug (z.B. für die Holzbearbeitung) mit dem beliebige Winkel
abgenommen und übertragen werden können
Schmirgel
Schleifmittel aus feinkörnigem Gemenge von Korund mit Magnetit,
Hämatit und Quarz als natürliche Vorkommen und durch Metamorphose
von Bauxit gebildet
Schmutzwasser
durch Gebrauch verunreinigtes Wasser.
Man unterscheidet:
Gewerbliches Schmutzwasser
Häusliches Schmutzwasser
Industrielles Schmutzwasser
Kommunales Schmutzwasser
Landwirtschaftliches Schmutzwasser
Schmutzwasserabfluss
Abfluss von Schmutzwasser in eine Entwässerungsleitung,
Schmutzwasserfalleitung
lotrechte Leitung, die durch ein oder mehrere Geschosse führt,
über Dach gelüftet wird und das Abwasser einer Grundoder Sammelleitung
zuführt
Schmutzwassergrundleitung
siehe Grundleitung
Schnappriegel
vertikal nach oben wirkendes Schloss mit gefederter Falle. Die
Falle greift in das Schließloch des Zargensturzprofiles ein und
hält den Türflügel in geschlossener Stellung.
Schnappvorrichtung
Vorrichtung, die das automatische Sichern eines Notausgangsverschlusses
in der geschlossenen Stellung ermöglicht, nachdem er betätigt wurde
Schnee fester,
auf der Erdoberfläche (einschließlich Pflanzen und Bauwerken) abgelagerter
Niederschlag aus zusammenhängenden Eiskristallen, deren Gefüge im
Porenraum Luft, Wasserdampf und gelegentlich flüssiges Wasser enthält
Schneeanhäufungen
Oberbegriff für Schneeverwehungen und Schneesackbildungen, die
bei der Ermittlung der Schneelast zusätzlich zu berücksichtigen
sind
Schneefanggitter
Einbauteile, die bevorzugt in begangenen Bereichen und oberhalb
der Traufe zur Vermeidung von unkontrolliertem Schneeabgang angebracht
werden
Schneelast
eine Verkehrslast auf Bauwerken und/oder Bauteilen verursacht
durch Schnee und daher bei der Bemessung von Bauteilen in Abhängigkeit
von den örtlichen Verhältnissen und der jeweiligen Dachform zu berücksichtigen
Schneidekluppe
(Schneideisen) Werkzeug zum Schneiden von Außengewinden an Rohrstücken
Schnellbauschraube
wärmebehandelte Schraube aus Stahl, die sich durch geeignete
Formgebung von Kopf, Spitze und Gewinde bei der Montage das Kernloch
selbst bohrt, ihr Gewinde selbst formt und durch die Kopfform eine
formschlüssige Verbindung ermöglicht
Schnellzement
kalkreicher Portlandzement mit erhöhtem Aluminat- und zusätzlichem
Fluorgehalt. Er ist durch sehr kurze Erstarrungszeit und eine hohe
Anfangsfestigkeit gekennzeichnet und findet u.a. Verwendung für
schnell auszuführende Ausbesserungs- und Montagearbeiten. Schnellzement
darf nur für nichttragende Bauteile und nicht bei Wärmebehandlung
eingesetzt werden. Ebenso ist ein Mischen mit Normzementen nicht
zulässig
Schnitt
Bauzeichnung, welche die Ansicht des hinteren Teils eines vertikal
geschnittenen Bauobjekts zeigt. Man unterscheidet Längs- und Querschnitt
Schnittflorware
Oberbegriff für Velours.
Schnittfugen
Stoßfugen, die im Maßsprung eines Läufers durch die ganze Dicke
der Mauer verlaufen
Schnittgrößen
berechenbaren Größen der Schnittkräfte
Schnittholz
Holzerzeugnis von mindestens 6 mm Dicke, das durch Sägen oder
Spanen von Rundholz parallel zur Stammachse hergestellt wird.
Man unterscheidet:
Latte
Brett
Bohle
Kantholz
Schnittklassen
stellen die Einteilung für Kanthölzer (Balken) in Abhängigkeit
von deren jeweiligen Baumkante in vier Klassen, die Klassen S (für
scharfkantig), A (für vollkantig), B (für fehlkantig) und C (sägegestreift)
dar
Schnittkräfte
Oberbegriff für die in einem Querschnitt eines durch Lasten
beanspruchten Bauteiles auftretenden Längs- und Querkräfte, Biege-
und Drillungsmomente
Schnittziegel
historische Formgebung für Ziegel, bei welcher die Tonmasse
in großen Fladen ausgewalzt und anschließend auf die gewünschte
Steingröße geschnitten wurde
Schnüffelanlagen
raumlufttechnische Anlagen, die zum direkten Absaugen kleiner
Gefahrstoffmengen in der Nähe der Entstehungsstelle dienen
Schnürung
Einteilen der Dachfläche mittels Schnurschlägen zur Erlangung
eines gleichmäßigen, fluchrechten Einbaus der Dachwerkstoffe
Schnurgerüst
das zum Anlagen der Fluchten und des Mauerwerks von Gebäuden
aufgestellte Gerüst, von dem aus mit Schnüren oder Drähten der Verlauf
der Außenkanten von Gebäuden, von Fluchten und ggf. Höhen gekennzeichnet
wird
Schockbeton
Beton, dessen Verdichtung durch mechanisches Heben und Fallenlassen
von Fertigteilschalungen mittels darunter befindlichen Nockenwellen
erreicht wird
Schönungsteich
siehe Abwasserteich
Schöpfwerk
(Pumpwerk) Wasserförderanlage für Entwässerungszwecke
Schornstein
siehe Schornsteine
Schornsteinabdeckung
Abdeckung der Schornsteinmündung zur Vermeidung von Niederschlagseintritt
Schornsteinabschnitt
Teil des Schornsteins zwischen zwei aufeinander folgenden Abgaseinführungen
oder zwischen der obersten Abgaseinführung und der Schornsteinmündung
Schornsteinauswechslung
die erforderliche Auswechselung im Bereich eines Schornsteines
zu dessen Durchführung.
Schornsteine
Bauwerke oder Teile von Bauwerken, die Abgase von Feuerstätten,
andere Abgase oder Abluft abführen
Schornsteine
mit begrenzter Temperaturbeständigkeit Schornsteine, die nur
gegen Abgas von Gasfeuerstätten mit Abgastemperaturen von nicht
mehr als 350 °C widerstandsfähig sind, also nicht widerstandsfähig
sind gegen Rußbrände im Innern des Schornsteins
Schornsteineinfassungen
(Kamineinfassungen) Einfassungen für Schornsteine
Schornsteinfuß
(Kaminfuß) der unterste, auf dem Schornsteinfundament oder Schornsteinsockel,
befindliche Schornsteinabschnitt.
Schornsteinkopf
(Kaminkopf) Schornsteinabschnitt über dem Dach
Schornsteinmündung
(Kaminmündung) das obere Ende des Schornsteinkopfes.
Schornsteinreinigungsverschlüsse
(Kaminreinigungsverschlüsse) Bauteile zum Verschließen der Reinigungsöffnungen
Schornsteinschaft
(Kaminschaft) Abschnitt des Schornsteins zwischen Schornsteinfundament
bzw. Schornsteinsockel und Schornsteinkopf
Schornsteinsockel
(Kaminsockel) der unterste Abschnitt von Schornsteinen, der
aus anderen Baustoffen oder in anderer Bauart errichtet ist als
der Schornsteinschaft. Der Schornsteinsockel enthält die Sohle und
kann die unterste Reinigungsöffnung und die Anschlussöffnung für
ein Verbindungsstück enthalten
Schornsteinverwahrung
(Kaminverwahrung) eine allseitige Blechverkleidung von Schornsteinköpfen.
Schornsteinwangen
(Kaminwangen) die äußeren Wände von Schornsteinen oder Schornsteingruppen
Schornsteinziegel
Radialziegel
Schornsteinziehen
Verschwenken eines Schornsteines aus der Senkrechten um maximal
60 Grad gegen die Waagerechte
Schornsteinzungen
Wände in einer Schornsteingruppe zwischen Schornsteinen oder
zwischen einem Schornstein und einem Lüftungsschacht
Schottenbauweise
Bauweise, deren tragende Wände in Querrichtung ausgeführt sind
und die es erlaubt, die Außenwandöffnungen der Längsseiten mit nichttragenden
Fenster-, Fassaden- oder Wandelementen zu schließen
Schotter
gebrochener Zuschlag mit einem Kleinstkorn von 32 mm und einem
Größtkorn von 63 mm
Schotter,
natürliche (Steinschlag) durch Verwitterung im Gebirge, in Gebirgsflüssen
und -bächen zerkleinerte Gesteinstrümmer, die abgerundet und als
Geschiebe und Gerölle zu Tal geschwemmt werden
Schrägrohr
konisches Verbindungsrohr zwischen Rinnenstutzen und Regenfallleitung
Schrägsitzventil
siehe Rückflussverhinderer.
Schrägstäbe
Bestandteile der Schubbewehrung für Stahlbetonbalken und werden
aus der Zugbewehrung im Allgemeinen unter einem Winkel von 45 Grad
zur Balkenlängsachse aufgebogen, sodass sie etwa senkrecht zur erwartenden
Rissrichtung verlaufen und im Beton der Druckzone verankert werden
können
Schrägstützen
mit Ausziehvorrichtung Teile eines Traggerüstes, die teleskopartig
verstellbare Zug- oder Druckstäbe aufweisen und zur Sicherung und
Ausrichtung von Bauteilen im Montagezustand dienen
Schränkschicht
(Stromschicht) Mauerzierschicht, in Gestalt einer Sägeschicht,
deren Steine nicht hochkant verbaut sind
Schraffe
das sich wiederholende Element einer Schraffur. Schraffen dürfen
Kombinationen aus Linienarten und geometrischen Grundfiguren (z.B.
Kreise, Punkte, Raster o.Ä.) sein oder die geometrische Grundfigur
selbst
Schraffur
Konfiguration (Punkte, Linien und Figuren), die eine Fläche
in einer Zeichnung hervorhebt
Schrammbord
Begrenzungsvorrichtung in Fahrgassen und Rampen von Tiefgaragen
zum Schutz der Bauteile vor mechanischen Beschädigungen durch Kraftfahrzeuge.
Schrapper
ein den Baggern verwandtes Fördermittel mit über Seilzug bewegtem,
durch Eigenlast aufliegenden Schürfgefäß, das über die Schüttgutfläche
gezogen wird und so das Gut sammelt 11).
Schrapperbetrieb
Betrieb zur Gewinnung und Sortierung von Kies und Sand mittels
sog. Schrappern
Schrauben
siehe Holzschrauben
Schraubenbolzen
Bolzen, mit denen die Hölzer fest miteinander verbunden werden.
Die Bolzen sind dabei so anzuziehen, dass die Unterlagsscheiben
etwas (bis etwa 1 mm) in das Holz eingedrückt werden
Schraubverbindungen
Metallverbindungen mittels Schrauben. Verschraubungen sind kraftschlüssige
Verbindungen, bei denen Teile durch Reibungskräfte zusammengehalten
werden.
Man unterschiedet:
Kopfschraube mit Mutter
Kopfschraube ohne Mutter
Flachrundschraube
Blechschraube
Schraubverschluss
Ankerverschluss, der die Kräfte durch eine Mutter, die auf ein
Gewinde des Ankerstabes aufgeschraubt ist, überträgt
Schreinerarbeiten
siehe Tischlerarbeiten
Schrittmaßregel
Regel, die zur Ermittlung eines trittsicheren Steigungsverhältnisses
für Treppen heranzuziehen ist. Dabei soll die Summe, bestehend aus
zwei Steigungen und einem Auftritt, eine Länge von 59 bis 65 cm
ergeben, da dies die sog. Mittlere Schrittmaßlänge des Menschen
darstellt
Schrumpfen
Verringerung des Bodenvolumens beim Austrocknen und damit die
Ursache einer Verschiebung des Gründungskörpers
Schrumpfen
Eigenschaft von UF-Ortschaum in Form von Längenänderung (Verkürzung),
wobei ein zu ermittelndes Schrumpfmaß nicht überschritten werden
darf
Schrumpfen
andere Bezeichnung für das Schwinden von Holz.
Schrumpfgrenze
bezeichnet den Wassergehalt von Boden am Übergang von der halbfesten
zur festen Zustandsform
Schub Beanspruchung
eines Bauteils durch Schubspannungen.
Schubbeulen
siehe Beulen
Schubbewehrung
Bewehrung von Stahlbetonbalken, die zur Aufnahme der zu erwartenden
Schubspannungen erforderlich und deren größter Teil im Auflagerbereich
zusammengefasst ist. Die Schubbewehrung besteht dabei im Wesentlichen
aus Bügeln und Schrägstäben
Schubfalz
Falz, der bei Zinkblechdächern parallel zur Traufe eingebaut
wird, wenn deren Scharenlängen 8 m überschreiten
Schubfeld
Flächenbereich, der in der Lage ist, Schubkräfte in seiner Ebene
abzutragen
Schubfestigkeit
Widerstand eines Bauteiles gegen Schub.
Schubkräfte
sind Biegekräfte.
Man unterscheidet:
Längsschubkräfte
Querschubkräfte
Schublehre
verfehlte Bezeichnung für Schieblehre.
Schubspannungen
Spannungen, hervorgerufen durch schräg gerichtete Zugkräfte,
die durch das Zusammenwirken der Längs- und Querschubkräfte im Beton
entstehen
Schubwiderstand
(Scherwiderstand) Deviatorspannung bzw. Schubspannung als Reaktion
des Bodens auf Randspannungen und Randverschiebungen, die beim Scherversuch
in den Probekörper eingeprägt werden
Schürze
die in eine Öffnung oder einen Raum von der Decke oder der Deckenverkleidung
herabhängende Blende
Schüsseln
(Aufschüsseln) das Abheben von Betonplatten, Decken und Estrichen
in Rand- und Eckbereichen infolge Austrocknung und/oder Durchbiegungen
Schüttbelag
wasserdurchlässiger, einlagiger Kunststoffbelag und besteht
aus einer geschütteten Oberschicht mit einer durch flach gelagertes
Granulat geformten Oberfläche
Schüttbeschichteter
Belag wasserdurchlässiger, mehrlagiger Kunststoffbelag und besteht
aus einer geschütteten Basisschicht sowie einer geschütteten Oberschicht
mit einer durch flach gelagertes Granulat geformten Oberfläche
Schüttbeton
mit Fördergeräten wie Rutsche, Betonpumpe, Kran und Kübel, Muldenfahrzeuge
in die Schalung eingebrachter Beton
Schüttdichte
ist - bei Schüttgut wie Sand oder Kies das Verhältnis aus der
Masse und dem Volumen, das auch die Zwischenräume und evtl. vorhandene
Hohlräume mit einschließt
Schurf (einer
Grube oder eines Grabens) künstlich hergestellter Aufschluss zur
Einsichtnahme in den Baugrund, zur Entnahme von Proben und zur Durchführung
von Feldversuchen
Schutzanstrich
Beschichtung von Bauteilen zum Schutz gegen Korrosion, chemische
Einflüsse, Feuer, Fäulnis, Insekten usw.
Schutzdach (SD) ein Schutzgerüst, welches Personen, Maschinen, Geräte
und anderes gegen herabfallende Gegenstände schützt
Schutzdauer
Zeitspanne, innerhalb derer ein Korrosionsschutzsystem seine
Schutzfunktion erfüllt
Schutzerdung
(Erdung) Verbindung leitfähiger Anlagenteile (z.B. Blitzschutz-,
Antennen-, Fernmeldeanlage, Gas-, Wasser-, Heizungsinstallation)
mit dem Erdreich zum Schutz gegen gefährliche Berührungsspannungen
infolge z.B. schadhafter Isolierungen. Die Erdung erfolgt dabei
durch Anschluss an die Potenzialausgleichsschiene, die mit dem Fundamenterder
verbunden ist
Schutzestrich
Estrich zum Schutz von Abdichtungsschichten vor mechanischen
Beschädigungen
Schutzfunktion
Eigenschaft der Kunststoffrasenfläche, die der Entlastung des
Bewegungsapparates des Sportlers bei Lauf und Ballspiel sowie der
Verringerung der Verletzungsgefahr bei Stürzen dient
Schutzgas-Schweißen
elektrisches Schweißen, bei dem die Schweißnaht durch Zufuhr
von Gas vor der Anwesenheit von Sauerstoff geschützt wird
Schutzgerüste
Gerüste, die Personen gegen Absturz sichern oder Personen, Maschinen,
Geräte und anderes gegen herabfallende Gegenstände schützen.
Man unterscheidet:
Schutzgerüst (FG)
Dachfanggerüst
Schutzdach
Schutzlage
zusätzlicher Schutz einer Abdichtung aus bahnenförmigen Baustoffen,
die jedoch keine Schutzschicht ersetzt.
Schutzleiter
Leiter, der für einige Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme
erforderlich ist, um die elektrische Verbindung zu einem der nachfolgenden
Teile herzustellen:
Körper der elektrischen
Betriebsmittel
fremde leitfähige Teile
Haupterdungsklemme
Erder
geerderter Punkt der Stromquelle
oder künstlicher Sternpunkt
Schutzmaßnahme
bauliche Maßnahme zum vorübergehenden Schutz einer Abdichtung
während der Bauarbeiten
Schutzmittel
siehe Holzschutzmittel
Schutzschicht
Schicht vor Wänden und auf Decken erdberührter baulicher Anlagen,
welche die Abdichtung vor Beschädigungen schützt
Schutzschicht
Bauteil zum dauernden Schutz einer Abdichtung gegen mechanische
und thermische Beanspruchung
Schutzschichten
und Schutzmaßnahmen für Abdichtungen ergänzende Maßnahmen der
Bauwerksabdichtung. Dabei müssen die Schutzschichten mit der Bauwerksabdichtung
verträglich und gegen die auf sie einwirkenden Beanspruchungen mechanischer,
thermischer
und chemischer Art widerstandsfähig sein.
Schutzstreifen
oberhalb von Böschungen zur Baugrubensicherung anzuordnende
Streifen von 60 cm Breite, um die Böschungen nicht zu sehr zu belasten
und um das Abrollen von Steinen und Erdbrocken in die Baugrube bzw.
den Graben zu verhindern. Die Schutzstreifen dienen dabei gleichzeitig
als Verkehrswege
Schutz-
und Instandsetzungsmaßnahmen von Betonbauteilen Maßnahmen, die
nach einer ausreichenden Behandlung des Betonuntergrundes, grundsätzlich
in Betracht kommen:
Füllen von Rissen mit Reaktionsharzen
oder Zementleim
Ausfüllen örtlich begrenzter
Fehlstellen mit Mörtel oder Beton
Großflächiges Auftragen
von Mörtel oder Beton
Auftragen von hydrophobierenden
Imprägnierungen
Auftragen von Versiegelungen
Auftragen von filmbildenden
Beschichtungen.
Die Maßnahmen
können dabei einzeln oder kombiniert angewendet werden, je nach
dem Ziel der Schutz- bzw. Instandsetzungsmaßnahme
Schwachstelle
eine durch die Nutzung bedingte Schadenstelle oder schadensverdächtige
Stelle, die mit technisch möglichen und wirtschaftlich vertretbaren
Mitteln so verändert werden kann, dass Schadenshäufigkeit und/oder
Schadensumfang sich verringern
Schwachstrom-Anlage
Oberbegriff für Fernmeldeanlagen sowie für Mess- und Regelanlagen
Schwalbenschwanz
Zapfenverbindung, bei der ein schwalbenschwanzförmiger Zapfen
des einen Holzteiles in die gleichgeformte Ausnehmung des anderen
eingreift
Schwalbenschwanzplatten
schwalbenschwanzförmig gewalzte, selbsttragende, stählerne Schalungsplatten
und dienen als Schalung und Bewehrung von leichten, dünnschichtigen
Estrich- oder Betonböden auf Holzbalkenlagen.
Schwamm
siehe Holzschädlinge
Schwanenhals
Teilstrecke einer Regenfallleitung, das aus zwei oder mehreren
gefertigten Rohrbögen besteht und als Verbindung zwischen Regenrinne
und senkrechter Regenfallleitung zur Überbrückung von Dachüberständen
eingesetzt wird
Schwarte
die beim Einschnitt von Rundholz abfallenden beiden äußeren
Stammanschnitte mit Rinde oder Baumkante
Schwarzdecker
Dachdecker, die ausschließlich Flachdachabdichtungen mit bituminösen
Deckmaterialien ausführen
Schwarze
Mineralpigmente Mineralpigmente, die in Silikat- und Zementfarben,
mikronisiert auch in Lackfarben Verwendung finden
Schwarze
Wanne Wanne, die im Gegensatz zur weißen Wanne, mit bituminösen
Abdichtungen ausgestattet ist
Schwarzguss
(GTS) nicht entkohlend geglühter Temperguss, dessen Bruchfläche
grauschwarz in Erscheinung tritt, da der gesamte Kohlenstoffgehalt
als Temperkohle in einer ferritischen Grundmasse auftritt
Schweb feines,
beim Bohren (einer Bodenprobe) entstehendes Gesteinszerreibsel,
in dem die Korngröße der Einzelteilchen mit dem Auge nicht mehr
festgestellt werden kann und als Trübe im Spülstrom enthalten ist
Schwebstoffe
(Suspendierte Stoffe) ungelöste Stoffe, die annähernd die gleiche
Dichte wie Wasser haben oder durch Turbulenzen in Schwebe gehalten
werden
Schwedengewebe
umgangssprachliche Bezeichnung für Glasseidengewebe.
Schwefeleisen
Gemenge aus Schwefel und Eisen, das durch Reaktion zu Eisensulfid
wird
Schweißbahnen
Teer- und Bitumendachbahenen, die durch Erhitzen mit Propangasbrennern
vollflächig mit der Unterlage verklebt werden.
Schweißeignung
der mit dem Werkstoff verbundene Anteil der Schweißbarkeit
Schweißen
Vereinigen von Werkstoffen in der Schweißzone unter Anwendung
von Wärme und/oder Kraft ohne oder mit Schweißzusatz.
Man unterscheidet:
Autogenschweißung (Gas-Sauerstoff-Gemische)
Lichtbogenschweißung (Elektrodenschweißen)
Schutzgasschweißung (Lichtbogen
plus Schutzgas)
Schweißgut
andere Bezeichnung für Schweißzusatzmittel
Schweißhilfsstoffe
Schweißzusatzmittel, die sicherstellen, dass die Anwesenheit
von Sauerstoff während des Schweißvorgangs ausgeschlossen werden
Schweißerschutzglas
ein sehr dunkel gefärbtes Augenschutzglas zum Schutz der Augen
bei Schweiß- und Schneidearbeiten
Schweißnaht
Schweißverbindungen zwischen den zu verbindenden Werkstoffen
bestimmungsgemäß entstehende Naht, die i.W. linienförmiger oder
punktförmiger Gestalt sein kann
Schweißprozesse
Schweißverfahren im Stahlbau.
Man unterscheidet:
Lichtbogenhandschweißen
Metall-Lichtbogenschweißen
mit Fülldrahtelektrode
Unterpulverschweißen mit
Drahtelektrode
Metall-Inertgasschweißen
(MIG)
Metall-Aktivgasschweißen
(MAG)
Metall-Aktivgasschweißen
mit Fülldrahtelektrode
Metall-Inertgasschweißen
mit Fülldrahtelektrode
Wolfram-Inertgasschweißen
(WIG)
Plasmaschweißen
Gasschmelzschweißen mit
Sauerstoff-Acetylen-Flamme
Schweißpulver
Schweißhilfsstoff, der auf die Schweißnaht aufgetragen wird
und sicherstellt, dass die Anwesenheit von Sauerstoff während des
Schweißvorgangs weitgehend ausgeschlossen wird
Schweißputz
Mineralputz mit einem Sandanteil unter 1 mm und der abschließend
glatt gefilzt wird
Schweißprüfung
vor Fertigungsbeginn schweißtechnische Prüfung, welche die gleiche
Aufgabe wie eine Schweißverfahrensprüfung hat, jedoch auf nicht
genormten Prüfstücken aufbaut, um die Herstellungsbedingungen nachzuahmen
Schweißteil
der durch Schweißung zu verbindende Werkstoff.
Man unterscheidet:
homogene Schweißteile
heterogene Schweißteile
Schweißung
Vorgang des Schweißens.
Schweißverbindungen
Metallverbindungen von Betonstählen durch Schweißen.
Man unterscheidet:
Tragende Schweißverbindungen
Nichttragende Schweißverbindungen
Schweißverbindungen
im Stahlbau durch Schweißen hergestellte, kraftschlüssige Verbindungen
von Stahlteilen.
Schweißverfahren
Verfahren der Bauwerksabdichtung, bei dem die dem Untergrund
zugewandte Seite der fest aufgewickelten Schweißbahn und der Untergrund
zum Zwecke einer einwandfreien Verbindung ausreichend zu erhitzen
sind.
Schweißverfahren
ein vorgeschriebener Ablauf von Tätigkeiten zur Herstellung
einer Schweißung einschließlich der Hinweise auf die Werkstoffe,
die Vorbereitung, die Vorwärmung
Schweißzusätze
Werkstoffe, die zur Herstellung einer Schweißung verwendet werden;
sie schließen Zusatzwerkstoffe, Schweißpulver und Gase ein
Schweißzusatzmittel
Schweißzusätze und Schweißhilfsstoffe
Schwelle
unterer Abschluss einer Fachwerkwand. Sie liegt als Mauerschwelle
auf dem Fundament auf und muss hier besonders gegen Feuchtigkeit
aus dem Boden und gegen Regen- und Spritzwasserdurchfeuchtung geschützt
werden
Schwellen
(Quellen) die Vergrößerung des Bodenvolumens infolge Zunahme
des Wassergehalts
Schwellung
Zunahme der Porenzahl und des Wassergehalts beim Vorgang der
Konsolidation
Schwenkventil
umgangssprachliche Bezeichnung für eine Entnahmearmatur mit
schwenkbarem Auslauf.
Schwerbeton
(SB) Beton mit einer Trockenrohdichte von mehr als 2,8 kg/dm3
Schwere
siehe Schwerkraft
Schwer entflammbare
Baustoffe Baustoffe der Baustoffklasse B 1.
Schwerflüssigkeit
Flüssigkeit mit größerer Dichte als Wasser, die in Wasser nur
in geringem Maße löslich ist und unverseifbar und unpolar ist
Schwergewichtsbeton
Schwerbeton, der für besonders schwere Fundamente, als Gegengewichte
für Bagger und Krane sowie als Tresorbeton verwendet wird.
Schwergewichtsstützwand
Stützwand, die dem anfallenden Erddruck ihre Eigenlast entgegensetzt.
Schwerkraftentwässerung
Beseitigung von Abwasser nach dem Prinzip der Schwerkraft. Dabei
werden alle über der Rückstauebene liegenden Entwässerungssgegenstände
mit natürlichem Gefälle entwässert.
Schwerkraftheizung
zentrale Warmwasserheizung, deren Kreislauf ohne Pumpen durch
Aufsteigen des warmen Wassers und Rückfließen des abgekühlten Wassers
erfolgt
Schwerlastanker
hoch belastbare Anker mit Innenverspreizung und außenseitigem
Mutteraufsatz
Schwerstbeton
Beton mit sehr hoher Trockenrohdichte von mehr als 3,5 kg/dm3
Schwertsägen
Abbruchverfahren durch Sägen, bei dem ein zwangsgeführter Sägekörper
mit einem Stahlschwert mit Diamantsegmenten besetztmit einer Hilfsbohrung
durch die Wand geführt und mit einer horizontalen oszillierenden
Bewegung in Schnittrichtung abgesenkt wird
Schwerzuschlag
Zuschlag mit einer Kornrohdichte von wesentlich über 3000 kg/m3
Schwimmender
Estrich Estrich auf Dämmschicht
Schwindbewehrung
Bewehrung in Stahlbetonbauteilen, die das planmäßig auftretende
Schwinden in der Lage ist gleichmäßig zu verteilen
Schwinden
(Schrumpfen) Volumenabnahme von Holz und Holzwerkstoffen infolge
Feuchtigkeitsabgabe innerhalb des Fasersättigungsbereiches, meist
mit der Folge von Rissbildung
Schwinden
Volumenverringerung von Zementstein bzw. zementgebundenen Massen
infolge Austrocknung
Schwindfuge
(Schwindgasse) Fuge in großflächigen bzw. langen Betonbauteilen
ohne Unterbrechnung der Bewehrung zur Verhinderung von Spannungen
beim Schwinden
Schwindgasse
andere Bezeichnung für Schwindfuge.
Schwindmaß
Maß der Volumenverringerung infolge Schwindens
Schwindrisse
in Baustoffen auftretende Risse, die bei gehindertem Schwinden
mangels Schwindfuge oder bei zu rascher Austrocknung entstehen
Schwindrisse
(Trockenrisse) an Holz sind radial gerichtete Risse, die als
Folge der Holztrocknung am gefällten Stamm bzw. am Schnittholz entstehen
und üblicherweise die Tragfähigkeit nicht beeinträchtigen
Schwindverformung
Verformung von Bauteilen infolge Schwindens.
Schwingboden
umgangssprachliche Bezeichnung für einen federnden, leicht nachgebenden
Boden in Hallen
Schwingflügel
Fensterflügel, der auf einem Drehlager in seiner horizontalen
Achse vertikal um 180 Grad gedreht werden kann
Schwingung
Vorgang, bei dem sich eine mechanische Größe in Abhängigkeit
von der Zeit so verändert, dass sie unter Vorzeichenwechsel ihres
Anstieges wenigstens je einmal einen Höchstwert und einen Mindestwert
(Scheitelwerte) annimmt
Schwingungsarten
die verschiedenen Arten der Schwingungen.
Man unterscheidet:
Periodische Schwingung
Harmonische Schwingung
Transiente Schwingung
Eigenschwingung
Erzwungene Schwingung
Schwingungszahl
andere Bezeichnung für Frequenz.
Schwitzwasser
umgangssprachliche Bezeichnung für Kondensat.
Sd-Wert
andere Bezeichnung für Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke.
Sechskant-Holzschrauben
Holzschrauben, deren Kopf von sechseckigem Erscheinungsbild
ist
Sedimentation
das Absinken von Körnern eines Bodens in einer Flüssigkeit.
Seestand
siehe Wasserstand
Segmentanker
Anker mit Außengewinde, vormontierter Mutter und Unterlegscheibe
für mittlere Festigkeiten zur Befestigung in Betonuntergründen
Sehnenschnitt
andere Bezeichnung für Tangenzialschnitt.
Seifen Salze
der Fettsäuren und entstehen, wenn sich Fettsäuren mit Basen verbinden
Seigerungen
Anreicherungen bei der Herstellung von Stahl und damit eine
ungleichmäßige Verteilung von unerwünschten Begleitelementen im
erstarrten Block
Seilarten
im Stahlbau Arten der Drahtseile unterschieden nach deren Aufbau:
Geschlagene Drahtseile
Paralleldrahtbündel
Seilbruchlast
rechnerische Bruchlast eines Förderseiles.
Seillast
größte im regelmäßigen Betrieb vorkommende statische Belastung
aus einem Seil
Seilsägen
Abbruchverfahren durch Sägen, worunter das Trennschleifen mittels
eines mit Diamantsegmenten besetzten Stahlseiles zu verstehen ist.
Dies kommt in der Natursteinindustrie, bei Mauerwerk und Stahlbeton
zum Einsatz
Seitenanker
Anker, welcher die Zarge der (Feuerschutz-) Tür mit den Laibungen
der angrenzenden Wand verbindet
Seitenbrett
Brett, welches kein Kernholz enthält.
Seitenfalzklammer
eine zur seitlichen Sicherung von Strangfalzziegeln ab bestimmten
Dachneigungen erforderliche Klammer
Seitenkehlziegel Formzigel, der bei Biberschwanzdeckungen im Anschluss
an eine Kehle zum Einbau kommt
Seitenschutz
Schutz gegen Absturz bei Arbeitsgerüsten
Der Seitenschutz
besteht aus:
Geländerholm
Zwischenholm
Bordbrett
Seitenverfüllung
Material zwischen Bettung und Abdeckung
Sektionaltor
Tor, dessen Panzer aus untereinander gelenkig gelagerten Lamellen
besteht und das bei Bedienung in der Regel schienengeführt und entlang
der Decke in das Gebäude einläuft. Sektionaltore zeichnen sich durch
bewegungsraumsparende Eigenschaften aus, insbesondere da diese während
des Öffnungsvorgangs nicht nach Außen aufschlagen, sondern zunächst
in deren vertikaler Öffnungsebene bewegt werden.
Sekundär-Lüftung
Lüftungssystem, bei dem am Geruchsverschluss jeder Anschlussleitung
durch ein zweites Lüftungssystem zusätzliche Lüftung erbracht wird
Sekundärluft
allgemeine Bezeichnung für mitgenommene Luft bei einem Induktionsvorgang
Sekundärluft
bei Induktionssystemen vom Induktionsgerät aus dem Raum angesaugte
Teil der Zuluft, also die Raumumluft
Selbsterhärtende
Suspensionen (für Schlitzwände) sind Suspensionen bestehend
aus Wasser, Ton, Bindemittel, ferner z.B. Flugasche, Füllstoffe,
andere Zusätze und Zusatzmittel, die durch zeit- und temperaturabhängiges
Erhärten gekennzeichnet sind
Selbstreinhaltung
Fähigkeit der Strömung in einer Abwasserleitung oder einem Abwasserkanal,
feste Partikel mitzuführen, die sich sonst ablagern würden
Selbstreinigungseffekt
(Lotus-Effekt) Eigenschaft mikrostrukturierter Oberflächen (z.B.
von Tondachziegeln geneigter Dächer) auftreffenden Schmutzpartikeln
keinen dauerhaften Halt zu gewähren, da diese bei Niederschlag rückstandsfrei
mit abgetragen werden.
Selbstschließend
Eigenschaft des geöffneten Bauwerksöffnungs-Abschlusses, ohne
Einwirkung von Fremdenergie bis zum Einrasten des Verschlusssystems
selbsttätig zu schließen.
Selbststrahler
siehe Antennentragwerk
Selbsttätig
arbeitende Nebenluftvorrichtungen (Zugbegrenzer) Nebenluftvorrichtungen,
die in Abhängigkeit von einer Druckdifferenz eine Öffnung freigeben,
durch die Nebenluft in Schornsteine einströmt
Selbsttätiger
Abschluss Vorrichtung, die bei Erreichen eines bestimmten Leichtflüssigkeitsstandes
den Ablauf sperrt
Selbsttätige Verschlusseinrichtungen Vorrichtungen oder Bauteile,
die bei Erreichen der Speichermenge an Leichtflüssigkeit den Abscheiderablauf
selbsttätig schließen
Selbstverlaufend
Eigenschaft von Dichtstoffen, vor dem Abbinden zu einer ebenen
Fläche zu verlaufen
Selenrubinglas
ein intensiv rot gefärbtes Anlaufglas
Sendzimirverfahren
Art der Feuerververzinkung, bei der Breitbandblech durch Erhitzen
gereinigt und mit einer Temperatur von etwa 500 °C in das Zinkbad
geleitet wird
Senkel andere
Bezeichnung für Senklot.
Senker wurzelähnliche
Organe der Mistel
Senkerlöcher
Löcher von etwa 5 mm Durchmesser, die durch die Wurzeln der
Senker in den von Mistelbefall betroffenen Schnitthölzern meist
dicht beisammen liegen und eine enge Durchlöcherung verursachen
Senk-Holzschrauben
(Flachkopfschrauben) mit Schlitz Holzschrauben, deren flacher,
mittig geschlitzter Kopf beim Eindrehen in das Holzwerkstück bestimmungsgemäß
versenkt wird
Senkkopf
Schraubenkopf, der im zu befestigenden Bauteil versenkt wird.
Senklot
(Senkel, Lot) meist kegelförmiger Metallkörper, der mit der
Spitze nach unten zentrisch an einer Schnur aufgehängt wird und
zur Ermittlung der senkrechten Richtung dient
Senknieten
Nieten, deren Kopf in den zu verbindenden Bauteilen bestimmungsgemäß
versenkt wird
Senkrechte
Installationszonen Bezeichnung für 20 cm breite Installationszonen,
die jeweils von der Deckenunterkante bis zur Fußbodenoberkante reichen.
Man unterscheidet:
Senkrechte Installationszonen
an Türen
Senkrechte Installationszonen
an Fenstern
Senkrechte Installationszonen
an Wandecken
Senkrechte
Installationszonen an Fenstern senkrechte Installationszonen
im Abstand von mindestens 10 und höchstens 30 cm von den Rohbaukanten.
Dabei werden die senkrechten Installationszonen für Fenster beidseitig
festgelegt
Senkrechte
Installationszonen an Türen Senkrechte Installationszonen im
Abstand von mindestens 10 und höchstens 30 cm von den Rohbaukanten.
Dabei werden die senkrechten Installationszonen für zweiflügelige
Türen beidseitig, für einflügelige Türen jedoch nur an der Schlossseite
festgelegt
Senkrechte
Installationszonen an Wandecken senkrechte Installationszonen
im Abstand von mindestens 10 und höchstens 30 cm von den Rohbauecken.
Dabei werden die senkrechten Installationszonen für Wandecken beidseitig
festgelegt
Senkrechter
Verbau Verbau, bei dem Holzbohlen oder Kanaldielen senkrecht
eingerammt und zwischen waagerechten Gurthölzern mit Stahlspindeln
ausgesteift werden. Dabei müssen die der Ausschachtung des Leitungsgrabens
vorangehend einzutreibenden Bohlen oder Dielen bei jedem Stand der
Ausschachtung noch mindestens 30 cm tief in die jeweilige
Grabensohle
einbinden. Die Gurthölzer müssen durch Hängeeisen, Ketten oder
Ähnliches gegen Herabfallen gesichert werden
Senkung Bezeichnung für die lotrechte Bewegungskomponente eines Bauwerks-
oder Geländepunktes, die auf einen Bodenentzug im Untergrund zurückzuführen
ist
Sensible
Heizlast der Wärmestrom, der dem Raum zugeführt werden muss,
um bei konstantem Feuchtegehalt eine angestrebte Lufttemperatur
aufrechtzuerhalten
Sensible
Kühllast der Wärmestrom, der bei konstantem Feuchtegehalt aus
dem Raum abgeführt werden muss, um eine angestrebte Lufttemperatur
aufrechtzuerhalten
Setzlatte
Gerät zur Aufmessung von Querprofilen in steilem Gelände. Die
Setzlatte wird dabei mittels Röhrenlibelle horizintal an einen vertikalen
Peilstab angelegt, sodass der Höhenunterschied daran abzulesen ist
Setzmaß
das beim Setzversuch ermittelte Maß zur Bestimmung der Konsistenz
von Frischbeton
Setzriss
Riss infolge unkontrollierter Setzung.
Setzstufe
(Stoßstufe, Futterstufe) lotrechtes oder annähernd lotrechtes
unter der Trittstufe eingebautes Stufenteil
Setztiefe
das Maß der Einbindetiefe von Ankern in den tragfähigen Untergrund
Setzung
siehe Hebung
Setzung
(eines Gründungskörpers) infolge Anfangsschubverformung die
bei wassergesättigten bindigen Böden gesondert ermittelbare Setzung
infolge einer sich zu Beginn einer Belastung einstellenden Schubverformung
Setzung
(eines Gründungskörpers) infolge Sofortverdichtung der bei nicht
wassergesättigten Böden unmittelbar nach Lastaufbringung auftretende
Setzungsanteil infolge Volumenabnahme
Setzungsfuge
planmäßig angelegte Fuge zwischen Bauteilen, die unterschiedliche
Setzungen erwarten lassen. Die Setzungsfuge verhindert dabei die
Kraftübertragung zwischen diesen Bauteilen
Setzversuch
(Slump-Test) Verfahren zur Bestimmung der Konsistenz von Frischbeton.
Dabei wird ähnlich dem Ausbreitversuch eine Kegelstumpfform mit
einer Höhe von 300 mm in drei Schichten mit Beton gefüllt, der schichtweise
leicht verdichtet wird. Danach wird die Form vorsichtig abgezogen
und das sog. Setzmaß, also die Höhendifferenz in mm, gemessen, woraus
die jeweiligen Konsistenzbereiche resultieren
Sgraffitoputze
eingefärbte Mörtel für Putzkratztechniken
Sheddach
(Sägedach) Dachform, bestehend aus aneinander gereihten Pultdächern,
welches bevorzugt im Industriebau anzutreffen ist.
Shop Primer
siehe Fertigungsbeschichtung
Shore-Härte
Härtemaß eines Werkstoffs oder Bauteils, welches durch ein Härteprüfungsverfahren
ermittelt wird.
Sicherheitsabläufe
ergänzende Durchlassöffnungen mit entsprechenden Rohrführungen
bei Dächern, Balkonen u.a. mit geschlossener Brüstung oder Attika,
die mit Entwässerung außerhalb des Gebäudes vorzusehen sind, damit
bei erhöhtem Niederschlag, verstopften Abläufen u.a. das anfallende
Wasser sicher von den Gebäudeteilen weggeleitet wird
Sicherheitsarmaturen
Armaturen, die zum Schutz von Anlageteilen vor unzulässigen
Druckoder Temperaturüberschreitungen dienen, wie z.B. Sicherheitsventile
Sicherheitsaufzüge
Aufzüge für die Rettung von Behinderten im Rollstuhl.
Sicherheitsbeleuchtung
Notbeleuchtung, die aus Sicherheitsgründen notwendig ist.
Man unterscheidet:
Sicherheitsbeleuchtung
für Rettungswege
Sicherheitsbeleuchtung
für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung
Sicherheitsbeleuchtung
für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung Sicherheitsbeleuchtung,
die das gefahrlose Beenden notwendiger Tätigkeiten und das Verlassen
des Arbeitsplatzes ermöglicht
Sicherheitsbeleuchtung
für Rettungswege Sicherheitsbeleuchtung, die Rettungswege während
der betriebserforderlichen Zeiten mit einer vorgeschriebenen Mindestbeleuchtungsstärke
beleuchtet, um das gefahrlose Verlassen der Räume oder Anlagen zu
ermöglichen
Sicherheitsdachhaken
siehe Dachhaken
Sicherheitseinrichtungen
Einrichtungen für Türschließer mit Öffnungsautomatik zur Vermeidung
von Beschädigungen und Unfällen.
Man unterscheidet:
Interne Sicherheitseinrichtungen
Externe Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitsglas
(Sigla) Oberbegriff für Gläser mit erhöhter Bruchfestigkeit
und verringerter Splitterwirkung.
Man unterscheidet:
Einscheiben-Sicherheitsglas
Verbund-Sicherheitsglas
Sicherheitsleuchte
(_Not-) Leuchte mit eigener oder ohne eigene Energiequelle,
die für die Sicherheitsbeleuchtung verwendet wird
Sicherheitsnorm
Norm, in der Festlegungen zur Abwendung von Gefahren für Menschen,
Tiere und Sachen enthalten sind
Sicherheitsrinnen zusätzliche Rinnen mit eigenständigen Entwässerungsvorrichtungen,
die unter innenliegenden Dachrinnen vorgesehen werden sollten, wenn
damit zu rechnen ist, dass bei erhöhtem Niederschlag, verstopften
Abläufen u.a. das anfallende Niederschlagswasser über die innenliegende
Dachrinne überlaufen und dann in die Gebäudeteile eindringen kann
Sicherheitsschleuse
umgangssprachliche Bezeichnung für eine Zone im Übergang von
Gebäuden, z.B. von Tiefgaragen zu Gebäuden oder Gebäudeteilen,
die aus Brandschutzgründen erforderlich ist und an die in der jeweiligen
Landesbauordnung entsprechende Forderungen wie z.B. selbstschließende
Türen gestellt sind.
Sicherheitstemperaturwächter
(STW) Temperaturbegrenzungseinrichtung gegen Überschreiten der
zulässigen Vorlauftemperatur bei geschlossenen, thermostatisch abgesicherten
Wärmeerzeugungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 120° C
Sicherheitsventil
Sicherheitsarmatur, die durch selbsttätiges Öffnen die Überschreitung
eines vorbestimmten Betriebsüberdruckes verhindert und nach einer
Druckabsenkung wieder selbsttätig schließt
Sicherungsarmaturen
Einrichtungen zum Schutz des Trinkwassers, z.B. Rückflussverhinderer,
Rohrbelüfter, Rohrunterbrecher, Rohrtrenner
Sicherungsautomat
umgangssprachliche Bezeichnung für Überstrom-Schutzeinrichtung
Sichtbeton
eine sichtbar bleibende Betonfläche mit Anforderungen an das
Aussehen
Sichtbetonfläche
sichtbar bleibende Teil von Betonbauteilen, der die Merkmale
der Gestaltung und Herstellung erkennen lässt und die architektonische
Wirkung eines Bauteils oder Bauwerks maßgeblich bestimmt.
Sichtmauerwerk
Mauerwerk, das aus optischen Gründen nicht verputzt wird.
Sicke Bezeichnung
für eine Vertiefung/Versatz in Gurt/Steg eines Stahltrapezprofils.
Sickerbeton
Einkornbeton zur Verwendung als Sickerpackung bei Dränagen o.Ä.
Sickerleitung
eine im Untergrund horizontal oder im Gefälle verlegte Leitung
aus gelochten oder geschlitzten Rohren zur Gewinnung von Grundwasser
Sickerschacht
ein mit Sickerstoffen völlig oder teilweise gefüllter Schacht
zur Ableitung von Wasser in tiefer liegende, wasserdurchlässige
Schichten des Untergrundes
Sickerschicht
Teil der Dränschicht, der das Wasser aus dem Bereich des erdberührten
Bauteils ableitet
Sickerwasser
unteridisches Wasser, das sich durch Überwiegen der Schwerkraft
abwärts bewegt
Sieben Trennverfahren
des Stoffgemisches aus Kies und Sand
Sieblinie
grafische Darstellung der festgelegten Kornzusammensetzung des
Zuschlags für Mörtel und Beton.
Siebröhren
siehe Leitzellen
Siebung
Trennung eines Bodens in Körnungsgruppen mit Hilfe von Prüfsieben.
Siebversuche
genormte Prüfungen zur Ermittlung der richtigen Kornzusammensetzung
als Zuschlag für Mörtel und Beton
Siedepunkt
Temperatur, bei der flüssige Körper in Abhängigkeit vom Luftdruck
sieden
Siedesalz
andere Bezeichnung für Kochsalz.
Siegel Kurzform
für Parkettsiegel.
SI-Einheiten
Internationales Einheitensystem
Sikkative
Trockenstoffe in gelöster Form
Silage Gärfutter.
Silagesickersaft
die während der Lagerung von Gärfutter auftretende säurehaltige
Flüssigkeit
Silane Siliconharzimprägnierungen
kleiner Einzelmoleküle und stellen das Ausgangsprodukt zur Siliconharzherstellung
dar. Silane werden speziell eingesetzt als Wasser abweisendes Schutzmittel
für Mauerwerk und Putz
Silicatfarben
Anstrichmittel, bestehend aus zwei Komponenten, einer Flüssigkeitskomponente,
dem silikatischen Bindemittel und der Pulver- oder Pigmentpastenkomponente,
reaktiven Füllstoffen, Pigmenten und Hilfsstoffen
Silicatgele
(Wasserglassysteme) als Einpressgut wässrige Lösungen von Alkalisilikaten
mit gelösten oder emulgierten Härtern, die nach den Verarbeitungsrichtlinien
des Herstellers zu behandeln sind. Wasserglassysteme, die zum Entmischen
neigen, müssen vor dem Einpressen in Bewegung gehalten werden
Silicatglas
Gruppe von Gläsern, die überwiegend Siliciumdioxid als Glasbildner
enthalten
Silicatputze
Beschichtungen mit putzartigem Aussehen, bestehend aus Sand
und Bindemitteln wie Kalisilicat und geeignetem Dispersionszusatz.
Sie finden Verwendung als Oberputz auf silikatischen Untergründen
Silicone
(SI) Flüssigkeiten, Elastomere oder Plastomere. Sie enthalten
Silicium-Sauerstoff-Ketten, die 2- oder 3-dimensional vernetzt sein
können und durch organische, kohlenstoffhaltige Seitenketten vielfältig
abwandelbar sind
Siliconharz
allgemeine Bezeichnung für ein räumlich vernetztes Siloxannetzwerk.
Sie überstehen kurzzeitig 300° C und sind dauernd teperaturbeständig
von -50 bis +180° C. Charakteristisch für die Silicone ist deren
Hydrophobie
Siliconharzlacke
(Siliconharzlackfarben) Lacke, bestehend aus Siliconharz
Siliconharzlackfarben
siehe Silikonharzlacke.
Siliconimprägnierungen
Imprägniermittel, bestehend aus Silicon. Sie reduzieren das
Saugvermögen und die Wasseraufnahme des Untergrundes.
Man unterscheidet:
Silane
Siloxane
Siliconharz
Silicon-Kautschuk
sind Elastomer und dient für ölbeständige Dichtungen und Schläuche
und für Transportbänder, auf denen das transportierte Material nicht
haftet
Siliconöle
Fluidoplaste, die nur geringe Viskositätsänderungen zwischen
60 und +300° C aufweisen. Sie sieden unzersetzt und finden Verwendung
für temperaturunabhängige Schmiermittel, Hydrauliköle und Wasser
abweisende, atmungsaktive Imprägnierungen
Silo ein
in der Regel senkrecht stehender, meist zylindrischer Großraumbehälter
zur Lagerung von Schüttgütern wie Getreide, Kohle, Zement usw.
Silopren
Handelsname für Silicon-Gummi.
Siloxane
Verbindungen von Silanen. Sie werden speziell eingesetzt als
Wasser abweisende Schutzmittel für Mauerwerk und Putz
Siltstein
andere Bezeichnung für Schluffstein.
Sima andere
Bezeichnung für Vorstellblech.
Sims andere
Bezeichnung für Gesims.
Sinkkasten
Bodenablauf mit Revisionsstück.
Sinkstoffsammelraum
der untere, für die Speicherung der abgesetzten Sinkstoffe vorgesehene
Bereich des Schlammabscheideraumes
Sinterbims
Zuschlagstoff für Leichtbetom, bestehend aus Hochofenschlacke
oder Trümmerfeinschutt, der zu einer porigen Schlacke gebrannt wird
Sinterkalk
lockere oder feste Calciumcarbonatausfällungen vorwiegend aus
Quellen und in Hohlräumen von Gesteinen. Travertin ist dabei harter
Sinterkalk
Sintern
Verdichten von Lehm, Ton oder tonigen Massen durch Erhitzen
(Brennen) zur Herstellung von Klinker
Sinterschichten
Putzschäden, hervorgerufen durch Bindemittelanreicherung an
der Putzoberfläche
Sinterung
Vorgang des Sinterns.
Sinterzeug
siehe Gesinterte Scherben
Siphon andere
Bezeichnung für Geruchsverschluss.
Skelettwand
siehe Krainerwand
Slump-Test
englische Bezeichnung für Setzversuch.
SML-Rohr
Kurzbezeichnung für ein muffenloses Stahlrohr.
Sockel der
unterste sichtbare Teil eines Gebäudes, der außenseitig in der Regel
mit einem wetterbeständigem Baustoff bekleidet ist
Sockelfliese
die als Abschluss von gefliesten Fußbodenflächen an die raumbegrenzenden
Wände angebrachte in der Regel vierseitig umlaufende Fliese, selben
Materials und mit einer Höhe von etwa 5 cm, die insbesondere auch
die Funktion einer Wischleiste erfüllt.
Sockelkniestück
Teilstück einer Regenfallleitung, welches aus zwei oder mehreren
industriell gefertigten Rohrbögen oder aus manuell mittels Gehrung
zusammengesetzten sogenannten Sprungrohren besteht und dient zum
Überbrücken von Gesimsen, Wand- oder Gebäudevorsprüngen
Sockelleiste
als Abschluss umlaufende Leiste in Räumen, welche die Funktion
einer Wischleiste erfüllt.
Soda (Natriumcarbonat)
Salz, gebildet aus Natronlauge und Kohlensäure
Sofortsetzung
die zeitunabhängige Setzung infolge der Anfangsschubverformung
und/oder der Sofortverdichtung
Sohlbank
siehe Fensterbank
Sohldruck
Kontaktdruckspannung in der Gründungssohle
Sohle Kurzbezeichnung
für Baugrubensohle.
Sohlenwasserdruck
der vom Grundwasser ausgehende Druck gegen die Gründungssohle
Solaranlage
andere Bezeichnung für Sonnenheizungsanlage.
Solarimeter
andere Bezeichnung für Pyranometer.
Solarkollektor
siehe Sonnenkollektor
Solarkonstante
Strahlungsstärke der extraterrestrischen Sonnenstrahlung auf
einer zur Einfallrichtung senkrechten Ebene bei mittlerem Sonnenabstand
Solitärbaum
Bezeichnung für einen Baum in Einzelstellung.
Sollbruchteil
Betrachtungseinheit, die bei betriebsbedingter Überbeanspruchung
andere Betrachtungseinheiten durch Eigenverzehr vor Schaden schützt
und die vom Konzept her für den Austausch vorgesehen ist
Sollmaß
siehe Nennmaß
Sollmaß
(von Bauholz für tragende Zwecke) Angabe des gewünschten Maßes
auf welche die Abweichungen, die im Idealfall Null betragen, zu
beziehen sind
Sollnahtdicke
Höhe des größten gleichschenkligen Dreiecks, das in den Nahtquerschnitt
eingetragen werden kann
Sollschichtdicke
Schichtdicke, welche die jeweiligen Einzelschichten oder das
Beschichtungssystem aufweisen sollen, um bei der zu erwartenden
Belastung einen technisch ausreichenden und wirtschaftlich günstigen
Korrosionsschutz zu erzielen.
Sollweite
Innenmaße (Sollmaße) von Rohren, Formstücken, Schachtabdeckungen
usw. mit festzulegenden zulässigen Abweichungen
Sollzustand
die für den jeweiligen Fall festzulegende Gesamtheit der Merkmalswerte
Sollzustandsabweichung
die Nichtübereinstimmung zwischen dem Istzustand und dem Sollzustand
einer Betrachtungseinheit bei einem gegebenem Zeitpunkt
Solnhofer
Plattenkalk feinkörniger, dünnplattiger Kalkstein, abgebaut
im Großraum Solnhofen, Fränkische Alb. Solnhofer Platten finden
überwiegend Verwendung als Boden- oder Wandbelag im Innenbereich
Solvent
welding englische Bezeichnung für Quellschweißen.
Sonde Instrument
zur Sondierung, bestehend aus einem Stab mit einer Sondenspitze
Sonderbauten
bauliche Anlagen wie z.B. Gebäude für Fremdenverkehr, Kurbetrieb,
Messen, Ausstellungen, Hochschulen, Klinikbetriebe und mehr.
Sonderfeuerstätten
Feuerstätten, die keine Regelfeuerstätten sind. Sonderfeuerstätten
sind z.B. Räucherkammern, Friteusen, Grillfeuerstätten und Feuerstätten
zur Verbrennung von anderen Stoffen als Brennstoffen
Sondernutzungsrecht
Recht einzelner Wohnungseigentümer auf die alleinige und ausschließliche
Nutzung bestimmter Flächen und Räume, obgleich diese Flächen und
Räume im gemeinschaftlichen Eigentum stehen. Sondernutzungsrechte
sind z.B. KFZ-Stellplätze, Gartenflächen usw.
Sonderprobe
Probe, die mit einem besonderen Gerät entnommen wird, um eine
möglichst hohe Güteklasse zu erhalten
Sondierbohrung
veraltete Bezeichnung für Kleinbohrung.
Sondierbohrung
andere Bezeichnung für Probebohrung.
Sondiergerät
Gerät zur Sondierung von Baugrund, bestehend aus Sonde, Messgerät
und Einbringvorrichtung
Sondierung
indirektes Baugrundaufschlussverfahren in Böden durch in der
Regel lotrechtes Einbringen einer Sonde unter Messung von Kenngrößen
des Eindringwiderstands
Sonnenazimut
der Winkel zwischen der geographischen Nordrichtung und dem
Vertikalkreis durch den Sonnenmittelpunkt, abhängig von Tageszeit,
Jahreszeit und geographischer Breite des betreffenden Ortes
Sonnenbestrahlungsstärke
Berechnungsgröße der Sonnenbestrahlung für jeden durch Hangneigung,
Hangrichtung und geographische Breite definierten Standort
Sonnendeklination
Winkel zwischen dem Sonnenmittelpunkt und dem Himmelsäquator,
abhängig von der Jahreszeit Sonnenheizung Nutzung der Sonnenenergie mittels Sonnenheizungsanlagen.
Sonnenheizungsanlagen
Heizungsanlagen mit Nutzung der Sonnenenergie und Naturumlauf
und Zwangumlauf bei denen als Wärmeträger Wasser, Wasser mit Zusatz
von Frostschutzmitteln oder synthetische Wärmeträger, die mit Wasser
vermischt sind und deren Gemischsiedepunkt über dem des Wassers
liegt, verwendet werden. Diese Mischung darf dabei nicht brennbar
sein.
Man unterscheidet:
Offene Sonnenheizungsanlagen
Geschlossene Sonnenheizungsanlagen
Sonnenhöchststand
Zeitpunkt während eines Tages, an dem der Sonnenhöhenwinkel
maximal ist
Sonnenhöhe
Winkel zwischen dem Sonnenmittelpunkt und dem Horizont, vom
Beobachter aus betrachtet, abhängig von Tageszeit, Jahreszeit und
geographischer Breite des betreffenden Ortes
Sonnenhöhenwinkel
Winkel zwischen der Geraden vom Beobachtungspunkt zur Sonne
und der Horizontalen
Sonnenkollektor
Einrichtung, welche Sonnenstrahlung absorbiert, in Wärme umwandelt
und diese an einen strömenden Wärmeträger abgibt
Man unterscheidet:
Vakuum-Röhrenkollektor
Flachkollektor
Röhrenkollektor
Konzentrierender Kollektor
Speicherkollektor
Sonnenscheindauer
die Summe der Zeitintervalle innerhalb einer gegebenen Zeitspanne,
während derer die Bestrahlungsstärke der direkten Sonnenstrahlung
auf eine Ebene senkrecht zur Sonnenrichtung größer oder gleich 120
W/m2 (etwa 11 000 Lx) ist.
Sonnenschutzglas
Glas, welches die Blendung durch einfallendes Sonnenlicht mittels
Beschichtungen, welches die Reflexion erhöhen, verhindert sowie
die Begrenzung der Raumerhitzung durch Begegnung des sogenannten
Treibhauseffektes ermöglicht Sonnenstrahlung der von der
Sonne ausgehende Energiefluss in Form elektromagnetischer Wellen
Sonnenwahrscheinlichkeit
das langjährige Mittel der Augenblickwerte der relativen Sonnenscheindauer
Sonstige
Bauprodukte siehe Bauregelliste
Sorelzement
frühere Bezeichnung für Magnesitbinder
Sorption
Vorgang, bei dem ein Stoff durch einen mit ihm in Berührung
stehenden anderen selektiv aufgenommen wird
Sorptionsfähigkeit
Fähigkeit bestimmter Baustoffe, in Abhängigkeit von der relativen
Luftfeuchte, Wasser aufzunehmen und wieder abzugeben
Sorptionsfeuchte
Gleichgewichtsfeuchte von Bauteilen.
Sorptionsisotherme
Schaubild, aus dem das Verhältnis der relativen Luftfeuchte
und dem Wassergehalt eines Baustoffes erkennbar ist
Sortierklassen
von Schnittholz Schnittklassen.
Souterrain
teilweise unter der Geländeoberfläche liegende Geschoss
Sowiesokosten
Kosten der Mängelbeseitigung, die zum Zeitpunkt der Gebäudeerstellung
ohnehin angefallen wären, sofern bei der Bauausführung den Mangel
betreffend bereits zu Beginn der Arbeiten die allgemein anerkannten
Regeln der Technik eingehalten worden wären
Spachtelgips
Baugips mit werkseitig beigegebenen Zusätzen, der insbesondere
zum Verspachteln von Gipsbauplatten verwendet wird. Stellmittel
bewirken dabei erhöhtes Wasserrückhaltevermögen und langsames Versteifen
Spachtelisolierung
umgangssprachliche Bezeichnung für Absperrmittel.
Spachtelmassen
pigmentierte, hochgefüllte Beschichtungsstoffe (für Beton),
die zieh-, streich- oder spritzbar eingestellt sein können, vorwiegend
zum Ausgleich von Unebenheiten des Untergrundes und zum Schließen
von Oberflächenporen
Spachtelmassen
stark pigmentierte und gefüllte Anstrichstoffe zum Ausgleichen
von Unebenheiten und Glätten des Untergrundes
Spaltband
Lieferform von Band mit einer Breite von weniger als 600 mm,
aufgewickelt in regelmäßig übereinander liegenden Windungen, entstanden
durch Spalten eines Bandes
Spalten
Abbruchverfahren bei dem das Zerkleinern von Bauteilen mittels
Hydraulikzylinder, hydraulisch angetriebene Pressen oder Keile,
die in vorher hergestellte Bohrungen eingesetzt werden, erfolgt.
Angewendet wird außerdem das Quelldrücken
Spaltklinker
umgangssprachliche Bezeichnung für Spaltplatten.
Spaltkorrosion
aufgetretene Korrosion an Stahlbaukonstruktionen in Spalten,
in denen sich Wasser aus direkter Benetzung oder durch Luftfeuchtigkeit
und Kapillarwirkung hält .
Spaltplatten
grobkeramisches Sinterzeug, bestehend aus stranggepressten,
keramischen Platten, die als Doppelplatten geformt und nach dem
Brennen in Einzelplatten gespalten werden.
Spaltriemchen
grobkeramisches Sinterzeug, hergestellt und von einer Konsistenz
wie Spaltplatten, jedoch mit den Vorzugsmaßen von 5,2 cm Höhe und
1 cm Dicke .
Spaltschnitt
andere Bezeichnung für Spiegelschnitt.
Spannbeton
Stahlbeton, dessen Bewehrung vorgespannt wird, damit bei besonderen
Zugspannungen die Dehnung des Stahls der Dehnfähigkeit des Betons
angepasst wird. Dadurch kann Zugdehnung vermindert und Risse im
Beton verhindert werden
Spannglieder
Zugglieder aus Spannstahl, die zur Erzeugung der Vorspannung
dienen
Spannkopf
Kopfende eines Spanngliedes zur Einleitung und Verankerung der
Vorspannkräfte
Spannleichtbeton
bewehrter Leichtbeton mit geschlossenem Gefüge, der als Spannbeton
ausgeführt ist .
Spannrichtung
die Richtung der Rippen (Haupttragrichtung) von Stahltrapezprofilen
Spannschloss
Vorrichtung zum Spannen von Drähten, Seilen und Zugstangen,
bestehend aus einer Mutter mit zwei gegensinnigen Gewinden und zwei
Schraubbolzen, die an den zu verspannenden Teilen befestigt und
gegen Drehen gesichert sind.
Spannung
innere Widerstand eines Bauteils gegen eine äußere
Spannungsarmglühen
Glühverfahren, mit dem Ziel, innere Spannungen , die von der
Herstellung herrühren, zu beseitigen oder abzubauen
Spannungspfad
Aufeinanderfolge von effektiven bzw. totalen Spannungszuständen,
die bei einem Versuch durchlaufen werden
Spannweite
andere Bezeichnung für Stützweite.
Spanplatte
plattenförmiger Holzwerkstoff, hergestellt durch Verpressen
unter Hitzeeinwirkung von kleinen Teilen aus Holz (z.B. Holzspänen,
Hobelspänen, Sägespäne) und/oder anderen lignozellulosehaltigen
Teilchen (z.B. Flachsschäben, Hanfschäben) mit Klebestoffen.
Sparren
Hölzer des Dachtragwerks, welche die Dachlatten und die Dachhaut
tragen.
Sparrenbinder
Binder eines Sparrendaches, für die keine Mittelpfetten erforderlich
sind, also solche Sparren, die wegen deren Dimensionierung oder
Spannweiten lediglich auf First- und Fußpfette aufliegen .
Sparrendach
Dachtragwerk, bei welchem zwei Sparren mit dem dazugehörigen
Deckenbalken oder der darunter liegenden Stahlbetondecke zu einem
unverschiebbaren Dreiecksverband verbunden werden, welcher die Aussteifung
in Querrichtung darstellt. Die gesamte Dachlast wird über die Sparren
auf die Außenwände abgeleitet.
Sparrendämmung
Wärmedämmung des Dachstuhls im Bereich der Dachsparren.
Man unterscheidet:
Zwischensparrendämmung
Vollsparrendämmung
Aufsparrendämmung.
Sparrenfuß
(Sparrenkopf) unteres Ende des Sparrens an der Traufe .
Sparrenkopf
andere Bezeichnung für Sparrenfuß.
Sparrenlage
Dachbalkenlage, bestehend aus Sparren .
Sparrenpfettenanker
Holzverbinder, die in Dachkonstruktionen verwendet werden können,
die unterseitig verkleidet werden. Sie dienen zur Lagesicherung
von sich kreuzenden Hölzern und zur Aufnahme von Kräften, die in
Richtung der Längsachse der Sparrenpfettenanker wirken.
Sparschalung
Schalung mit Zwischenräumen zwischen deren einzelnen Brettern
Spax Handelsname
für Schnellbauschrauben.
Speckstein
Bezeichnung für Talk.
Speicherbecken
geschlossene oder offene Becken für die zeitweilige Speicherung
von Abwasser
Speicherheizung
Heizungsart, bei der die erzeugte Wärme nicht sofort den Verbrauchern
zugeführt, sondern an Wärmeträger gebunden gespeichert wird, um
erst bei Bedarf dem Speicher entnommen zu werden .
Speicherkollektor
Kollektor, in dem die Funktionen des Sonnenkollektors und des
Speichers in einer Baueinheit zusammengefasst sind
Speichermenge
an Leichtflüssigkeit Menge der abgeschiedenen Leichtflüssigkeit,
die im Koaleszenzabscheider vorhanden sein kann, ohne dass Teile
von dieser in den Zulauf oder Ablauf gelangen oder die Abscheidewirkung
beeinträchtigt wird.
Speicher-Wassererwärmer
Wassererwärmer, in denen das Trink- oder Betriebswasser im Wesentlichen,
vor der Entnahme erwärmt und zur Verwendung bereitgehalten wird.
Speicher-Wassererwärmer
mit ständiger Beheizung sind dadurch gekennzeichnet, dass auch
während der Wasserentnahme eine Beheizung erfolgt. Ihre Leistungscharakteristik
setzt sich aus Speicherkapazität und der Heizflächenleistung während
der Wasserentnahme zusammen
Speicherzellen
Holzzellen, die der Speicherung von Aufbaustoffen in allen Holzteilen
des Baumes dienen.
Sperranker
Art der Profilierung von Fugenbändern. Sie können sowohl die
Funktion von Ankerrippen als auch von Dichtrippen übernehmen und
ebenso mit Dichtrippen und Verstärkungen versehen sein
Sperrbeton
veraltete Bezeichnung für wasserundurchlässigen Beton.
Sperrbetondach
nicht belüftetes Flachdach, bei dem die Betonplatte in wasserundurchlässigem
Beton ausgeführt wird und die Aufgabe der Dachabdichtung übernimmt.
Die Wärmedämmung ist dabei an der Unterseite der Tragplatte angebracht.
Sperrelement
Teil eines Notausgangsverschlusses, das in das Sperrgegenstück
zum Sichern der Tür in geschlossener Stellung eingreift
Sperren
für Leichtflüssigkeiten (Heizölsperren) Abläufe, die durch einen
selbsttätigen Abschluss verhindern, dass Leichtflüssigkeiten in
die Abwasserleitung gelangen
Sperrfurnier
siehe Furniersperrholz
Sperrgegenstück
Aussparung oder ein Schließblech, in das das Sperrelement eingreift
bzw. die Sperrelemente eingreifen
Sperrgrund
(für Dichtstoffe) Vorbehandlungsmittel der Haftfläche zur Unterbindung
möglicher Bindemittelabwanderungen und/oder chemischer Wechselwirkungen
.
Sperrholz
ein Holzwerkstoff aus einem Verbund miteinander verklebter Lagen,
wobei die Faserrichtungen aufeinander folgender Lagen meist rechtwinklig
zueinander verlaufen
Sperrholzplatte
Bauplatte aus Sperrholz.
Sperrholz-Schalungsplatte
siehe Schalungsplatten
Sperrluftstrom
Differenz zwischen Zuluftund Abluftstrom bei Luftschleusen
Sperrmörtel
Zementmörtel, dessen Sperrwirkung durch geeignete Zusammensetzung
und Zusatz eines Dichtungsmittels erreicht wird
Sperrputz
umgangssprachliche Bezeichnung für Wandputz, der dicht gegen
andrängendes Wasser ist.
Sperrschicht
umgangssprachliche Bezeichnung für Abdichtungen gegen Bodenfeuchtigkeit.
Sperrtür
glattes Türblatt für allgemeine Zwecke im Innenausbau, im Wesentlichen
hergestellt aus Holz und/oder Holzwerkstoffen. Im Allgemeinen besteht
eine Sperrtür aus Rahmen, der Einlage und den Deckplatten.
Sperrung
umgangssprachliche Bezeichnung für Abdichtungen.
Sperrwasser
Wasserfüllung, welche sich zur Vermeidung von Geruchsbelästigung
in Geruchsverschlüssen automatisch einstellt
Sperrwasserhöhe
wirksame Höhe der vorhandenen Wassersäule in einem Geruchverschluss
Spezifische
Enthalpie Quotient aus Enthalpie und Masse (DIN EN ISO 9346).
Spezifische
Wärme (c) jenige Wärmemenge, die erforderlich ist, um 1 kg eines
Stoffes um 1 Kelvin zu erwärmen
Spiegelgewölbe
Muldengewölbe, dessen oberer Teil durch eine flache Decke ersetzt
ist
Spiegelglas
aus möglichst reinen Ausgangsstoffen maschinell im Fließbandverfahren
gegossenes und gewalztes hochwertiges Flachglas. Dabei werden nach
Durchlaufen des Kühltunnels die durch die abkühlende Walzung nicht
klarsichtigen Oberflächen beidseitig mit Sand geschliffen und mit
Eisenoxid auf Hochglanz mit verzerrungsfreier Durchsicht poliert
.
Spiegelholz
andere Bezeichnung für Radialholz.
Spiegelschnitt
(bei Schnittholz) Bezeichnung für einen Längsschnitt durch den
Stamm, wobei die längsgeschnittenen Markstrahlen als Spiegel erscheinen
.
Spielbereich
Bezeichnung für nachbarlich zusammengefasste Spielflächen verschiedener
Art und Nutzung
Spieleinrichtung
ein zum Spielen hergerichtetes und bestimmtes Ausstattungselement
(z.B. Sandkasten, Spielgerät, Fußballtor), welches auf einer Spielfläche
ein bestimmtes Spielen ermöglicht
Spielfelder
Sportflächen für Ballspiele
Spielfläche
zum Spielen bestimmte und geeignete natürliche oder hergerichtete
Fläche mit oder ohne Spieleinrichtungen
Spielflächen
sind Flächen einer Versammlungsstätte, die für das spielerische
Geschehen bestimmt sind
Spielplatz
räumlich zusammenhängendes und aufeinander abgestimmtes Spielangebot
Spielraum
andere Bezeichnung für Falzraum.
Spindel
Kurzform für Treppenspindel.
Spindeltreppe
Bezeichnung für einen Sonderfall der Wendeltreppe mit geschlossenem
Treppenauge. Spindeltreppen sind konzentrisch um eine Säule (Spindel)
gebaut .
Spion umgangssprachliche
Bezeichnung für Guckloch.
Spiralseile
fabrikmäßig gefertigte geschlagene Drahtseile, die aus einer
oder mehreren Lagen von Drähten, die lagenweise schraubenlinienförmig
links- oder rechtsgängig um einen Kerndraht gewunden werden
Spirituslacke
Klarlacke, hergestellt durch Spirituslösung von natürlichen
Harzen wie z.B. Schellack oder von spirituslöslichen Kunstharzen.Sie
finden Verwendung für schnelltrocknende Polituren von Hölzern, zum
Absperren (Grundieren) harzhaltiger Äste sowie zum Fixieren von
Bleistift- und Kohlezeichnungen
Spitzboden
der im Dachstuhl über dem Kehlgebälk verbleibende Dachraum .
Spitzbogen
ein in seinem Scheitel gebrochener Bogen .
Spitzendruckpfahl
Pfahl, der die Pfahllast überwiegend durch den Pfahlfußwiderstand
in den Baugrund abträgt
Spitzenwärmebedarf
Wärmemenge, die zur Erwärmung von Trinkwasser für eine Anzahl
von Einheitswohnungen in der Zeitdauer der Wannenfüllzeit benötigt
wird
Splint aus
Draht gebogener, zweischenkliger Stift, der durch ein Loch in einen
Maschinenteil gesteckt wird und als Schraubensicherung dient
Splinthölzer
Bäume, die nicht in der Lage sind, Kernholz zu bilden und bestehen
daher nur aus Splintholz (z.B.: Birke, Ahorn, Erle, Weißbuche).
Als Bauholz sind sie ungeeignet.
Splintholz
äußere Zone des Holzes, die im stehenden Baum lebende Zellen
enthält und Saft führt.
Splitt gebrochener
Zuschlag mit einem Kleinstkorn von 4 mm und einem Größtkorn von
32 mm
Splittbeton
Beton, der i.d.R. mit etwa 35 bis 40 % Natursand (0/2 mm) und
60 bis 65 % Splitt hergestellt wird.
Splitter
Bruchstücke, die von Kanten, Ecken oder der Oberfläche einer
Fliese oder Platte abgebrochen sind
Spot-Strahlen
ein übliches Druckluft- oder Feuchtstrahlen, bei dem nur einzelne
Flecken, z.B. Rost- oder Schweißstellen in einer sonst intakten
Beschichtung, gestrahlt werden.
Spreitlagen
(Zweiglagen) an Hängen oder Böschungen flächig aufgebrachte
und befestigte Lagen aus lebenden Ruten, Ästen und Zweigen
Spreizung
die Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur des Heizmittels
in einem Heizkreis
Sprengen
Abbruchverfahren, bei dem das teilweise oder vollständige Zerteilen,
Zertrümmern oder Zum-Einsturz-Bringen von Bauwerken oder Bauwerksteilen
in kürzester Zeit erfolgt. Die Sprengladungen werden im Allgemeinen
als Bohrlochladungen eingebracht.
Man unterscheidet:
Lockerungssprengungen
Trennen von Bauteilen
Umlegen von Gebäuden oder
Bauwerksteilen
Zusammenstürzen von Bauwerken
Niederbringen von Gebäuden
Sprengwerk
Dach- oder Deckentragwerk, das von unten her durch Streben und
Riegel abgestützt ist
Sprengwirkungshemmende
Verglasung Verglasung, die dem Druck und Impuls einer bestimmten
Stoßwelle widersteht Sprinkler Düsen.
Sprinkleranlagen
(Anlagen mit geschlossenen
Düsen) selbsttätige
_Feuerlöschanlagen mit festverlegten Rohrleitungen, an die in regelmäßigen
Abständen geschlossene Düsen („Sprinkler“) angebracht sind. Beim
Auslösen der Anlage tritt nur Wasser aus den Sprinklern aus, deren
Verschlüsse durch die eingestellte Auslösetemperatur freigeworden
sind
Man unterscheidet:
Nass-Sprinkleranlagen
Trockensprinkleranlagen
Spritzbereich
Bereich jener (Beton-) Bauteile, die mit Tausalzen oder mit
Tausalzsole beaufschlagt werden können
Spritzbeton
Beton, der in einer geschlossenen, überdruckfesten Schlauch-
oder Rohrleitung zur Einbaustelle gefördert und dort durch Spritzen
aufgetragen und dabei verdichtet wird
Spritzbetonarbeiten
das Herstellen von Bauteilen aus bewehrtem oder unbewehrtem
Beton mit geschlossenem Gefüge, der im Spritzverfahren aufgetragen
und dabei verdichtet wird
Spritzbewurf
einlagiger dünner Mörtel. Er dient zur Verbesserung der Haftung
des Ansetzmörtels bzw. des Unterputzes 1).
Spritzdüse
Endbereich der Förderleitung (für Spritzbeton); dort können
über einen Mischkörper Wasser, Luft und Zusaätze unter Druck zugegeben
werden. Beim Trockenspritzverfahren werden Zugabewasser und ggf.
flüssige Betonzusatzmittel zugegeben, beim Nassspritzverfahren flüssige
Betonzusatzmittel und ggf. Druckluft, die als Treibluft bezeichnet
wird.
Spritzgemisch
jenes Gemisch, das die Spritzdüse verlässt
Spritzmörtel
Zementmörtel mit Betonzuschlag bis höchstens 4 mm, bei gebrochenem
Zuschlag bis höchstens 5 mm, der wie Spritzbeton hergestellt wird
Spritz-Polymer-Cement-Concret
(SPCC) Bezeichnung für im Spritzverfahren aufzubringenden Zementmörtel/Beton
mit Kunststoffzusatz
Spritzputz
Putzweise, bei der die Oberfläche des Putzes durch zwei- oder
mehrlagiges Aufsprenkeln eines feinkörnigen, dünnflüssigen Mörtels
mittels Spritzputzgerätes strukturiert wird
Spritzraueit
Beschaffenheit der ohne Bearbeitung belassenen Oberfläche des
Spritzbetonbauteils
Spritzschaum
Anwendungsstelle mittels transportabler Schäumeinrichtungen
im Spritzverfahren hergestellter Schaumkunststoff
Spritzverfahren
Verfahren zum Einbringen von Ortschaum. Dabei wird ein stark
aktiviertes Reaktionsgemisch unter Luft- oder Flüssigkeitsdruck
über Düsen eines Mischkopfes auf eine mit einer Dämmung zu versehende
Fläche (z.B. Wände, Stahlprofile) in fein verteilter Form aufgespritzt,
wo es sofort aufschäumt und dann als Schaumstoff erhärtet
Sprödbruchempfindlichkeit
Zähigkeit von Baustahl.
Sprödbruchneigung
sprödbruchbegünstigende Einflüsse wie mehrachsiger Zugspannungszustand,
tiefe Temperatur und hohe Beanspruchungsgeschwindigkeit bei Baustahl
Sprosse
siehe Fenstersprosse
Sprühbereich
Bereich der (Beton-) Bauteile, die im Einwirkungsbereich des
Sprühnebels, aber außerhalb des Spritzbereiches liegen.
Sprühwasser-Löschanlagen
Anlagen mit offenen Düsen.
Sprungrohr
andere Bezeichnung für Sockelkniestück.
Spülhilfe
Zugabe von Wasser oder Luft zum Kühlen des Bohrwerkzeuges und
zum Beseitigen des Abriebes in der Schnittfläche
Spülkasten
Gegenstand zum Spülen von Klosettbecken, der das über ein Füllventil
zugeführte Wasser speichert und es nach Bedienen einer Betätigungsvorrichtung
an das Klosettbecken abgibt
Spülrohr
Rohr zwischen Spülkasten und Klosettbecken
Spülstrom
Bezeichnung für das (an ein Klosettbecken) abgegebene Wasservolumen
pro Zeiteinheit
Spülstromdrossel
Drosselstück am Ende des waaagerechten Schenkels des Spülrohres,
um dessen Vollfüllung sicherzustellen (
Spültisch
mit Becken links Spültisch mit seitlich angeordneter Abtropffläche,
bei dem, vom Standort vor dem Spültisch aus gesehen, das Becken
links liegt
Spültisch
mit Becken rechts Spültisch mit seitlich angeordneter Abtropffläche,
bei dem, vom Standort vor dem Spültisch aus gesehen, das Becken
rechts liegt
Spülung
Zugabe von Wasser oder Luft zur Förderung des Bohrguts
Spülungszusatz
Hilfsmittel zur Stabilisierung des Bohrlochs bzw. zur besseren
Förderung des Bohrguts
Spülwasservolumen
das während eines Spülvorgangs abgegebene Wasservolumen
Spülzeit
Zeit vom Beginn der Betätigung des Druckspülers bis zum selbsttätigen
Abschluss
Spund andere
Bezeichnung für Feder.
Spundung
Herstellen einer Holzverbindung mit Nut und Feder
Spundwand
Wand zur Baugrubensicherung, bestehend aus in den Boden gerammten
und miteinander verbundenen Bohlen aus Holz, Stahlbeton oder meist
Stahl, insbesondere zum Schutz gegen Wasser und bei Fließsand
Spuranpassung
siehe Grenzfrequenz
Stab steifes,
lang gestrecktes meist gerades Bauteil zur Verwendung als Druck-,
Zug- oder Biegestab für Tragwerke
Stabdeckbreite
sichtbare Breite eines Rollladenstabes, wenn die Stäbe des Rollpanzers
dicht aufeinander stehen
Stabdübel
kreiszylindrischer Stab in der Regel aus Stahl der fest in vorgebohrten
Löchern sitzt und der zur Lastübertragung rechtwinklig zur Stabdübelachse
dient
Stabfußboden
Parkettboden mit Parkettstäben.
Stabilisierer
Zusatzmittel (für Beton) zur Verminderung des Absonderns von
Anmachwasser
Stabnenndicke
Dicke eines Rollladenstabes, die für die lichte Weite der Führungsschiene
maßgebend ist
Stabpaare
Doppelstäbe.
Stabparkett
Parkett, bestehend aus Parkettstäben.
Stabsperrholz
Mittellagen-Sperrholz, dessen Mittellage aus verklebten oder
nicht verklebten 7 mm bis 30 mm breiten Vollholzstäben besteht
Stabstahl
Profilerzeugnis von rundem, sechseckigem, rechteckigen oder
quadratischem Querschnitt
Stabwerk
Tragkonstruktion, bestehend aus Stäben, die bevorzugt im Stahlbau
Verwendung findet.
Stämme siehe
Stammholz
Stäbchensperrholz
Mittellagen-Sperrholz, dessen Mittellage aus maximal 7 mm breiten
und hochkant angeordneten Schälfurnieren besteht, wobei alle oder
die meisten miteinander verklebt sind
Ständerbauweise
Bezeichnung für die Errichtung von Schalenwänden.
Ständerprofile
Profile für die Verarbeitung von Gipskartonplatten
Ständige
Bemessungssituation (für Tragwerke) Bemessungssituation, die
innerhalb eines Zeitraums von gleicher Größenordnung wie die geplante
Nutzungsdauer des Tragwerks maßgebend ist. Sie bezieht sich im Allgemeinen
auf normale Nutzungsbedingungen
Ständige
Last Summe der unveränderlichen Lasten, also das Gewicht der
tragenden oder stützenden Bauteile und der unveränderlichen, von
den tragenden Bauteilen dauernd aufzunehmenden Lasten
Stahl Legierung
(Mischung) aus Eisen und anderen Elementen, und zwar nichtmetallischen
wie Kohlenstoff, Silicium, Phosphor und Schwefel, und metallischen,
wie z.B. Mangan, Chrom, Nickel. Wichtigstes Legierungselement ist
der Kohlenstoff
Stahlauszug
eine auf dem Bewehrungsplan der betreffenden Stahlbetonteile
zu ermittelnde Zusammenstellung durch Herauszeichnen aller Stahleinlagen.
Dabei werden an die jeweiligen Bewehrungsstähle Schnittlänge Teilmaße,
Stückzahl, Durchmesser, Stahlgüte und Bewehrungsnummer oder Position
geschrieben
Stahlbauarbeiten
Stahlbauleistungen des konstruktiven Ingenieurbaues im Hoch-
und Tiefbau einschließlich des Stahlverbundbaues
Stahlbeton
(Stb, bewehrter Beton) Verbundbaustoff aus Beton und Stahl (in
der Regel Betonstahl) für Bauteile, bei denen das Zusammenwirken
von Beton und Stahl für die Aufnahmen von Schnittgrößen nötig ist
Stahlbetonbalken
balkenförmiges Bauteil aus Stahlbeton, das in der Lage ist,
Zugkräfte aufzunehmen
Stahlbetonbinder
Binder, bestehend aus Stahlbeton.
Stahlbetondecken
Massivdecken, bestehend aus Stahlbeton.
Man unterscheidet:
Balkendecken
Plattendecken
Plattenbalkendecken
Stahlbetondielen
(aus Leichtbeton) werkmäßig hergestellte bewehrte Betonbauteile
als Dach- oder Deckenplatten oder ausfachende Wandtafeln. Sie werden
als Volldielen oder als Hohldielen mit in Tragrichtung verlaufenden
durchgehenden Hohlräumen ausgebildet
Stahlbetonrippendecken
Plattenbalkendecken mit einem lichten Abstand der Rippen von
höchstens 70 cm, bei denen kein statischer Nachweis für die Platten
erforderlich ist. Zwischen den Rippen können unterhalb der Platte
statisch nicht mitwirkende Zwischenbauteile liegen
Stahlbetonrippendecke
(Balkendecke) mit Ortbetonrippen Stahlbetonrippendecke, deren
Rippen in Ortbeton erstellt sind
Stahlbetonrippendecke
(Balkendecke) mit ganz oder teilweise vorgefertigten Rippen Stahlbetonrippendecke,
deren Rippen aus konstruktiven Gründen werkseitig ganz oder teilweise
vorgefertigt sind
Stahlblech
siehe Blech
Stahl-Drahtnetz
siehe Drahtnetz
Stahlfadenverbundglas
Handelsname für Drahtverbundsicherheitsglas
Stahlfenster
Fenster, dessen Hauptbestandteile wie Blend- und Flügelrahmen
aus Stahl bestehen.
Stahlguss
Vergießen von Stahl in Formen ohne nachfolgende Umformung
Stahlhohlprofil
siehe Hohlprofil
Stahlkerndicke
die Dicke des Stahlkerns eines Stahltrapezprofiles, welche maßgebend
für die Berechnung der Querschnittswerte und der Tragfähigkeit ist
Stahlleichtbeton
Verbundbaustoff aus Leichtbeton mit geschlossenem Gefüge und
Stahl für Bauteile, bei denen das Zusammenwirken von Leichtbeton
und Stahl für die Aufnahme der Schnittgrößen nötig ist
Stahlpanzerrohr
(Stapa-Rohr) Elektroinstallationsrohr von nagelsicherer Härte
Stahlrohr-Kupplungsgerüst
Gerüst mit längen- oder flächenorientierten Gerüstlagen aus
Stahlrohren, Kupplungen und anderen systemunabhängigen Gerüstbauteilen
Stahlrohrstützen
Baustützen aus Stahl zur Unterstützung von Betonschalungen,
die sich mit ihrer Ausziehvorrichtung jeder gewünschten Länge anpassen.
Dabei können für die Verbindung mit der Unterkonstruktion verschiedenartige
Halteköpfe aufgesetzt werden
Stahlschalungen
Schalhaut von Betonschalungen. Stahlschalungen können vielfach
und häufig eingesetzt werden. Deren Schalhaut besteht aus 1 bis
4 mm dicken Stahlblechen, die auf Holz- oder Stahlrahmen befestigt
werden
Stahlschornsteine
Schornsteine aus Stahl
Stahlsorten
Einteilung der Baustähle entsprechend ihrer Zugfestigkeit in
Sorten
Stahlsteindecken
Decken aus Deckenziegeln, Beton oder Zementmörtel und Betonstahl,
bei denen das Zusammenwirken der Baustoffe zur Aufnahme der Schnittgrößen
nötig ist. Der Zementmörtel muss wie Beton verdichtet werden
Stahlstift
Normbezeichnung für Nagel.
Stahlstütze
siehe Stahlrohrstütze
Stahltrapezprofile
aus ebenem Stahlblech durch Kaltumformung hergestellte Profiltafeln
mit in Tragrichtung parallelen, trapezförmigen Rippen
Stahltüren
T 30 feuerhemmende einflügeliege Stahltüren.
Stahlverbundbau
siehe Verbundbaustoff
Stahlverbundträger
Bauteile für Tragsysteme bestehend aus Stahlträgern und Betongurten,
die durch Verbundmittel schubfest miteinander verbunden sind.
Stahlwerksschlacke
Eisenhüttenschlacke, die als Gesteinsschmelze bei der Erzeugung
von Rohstahl entsteht und wird nach dem jeweiligem Stahlerzeugungsverfahren
bezeichnet
Stahlzarge
Türzarge aus Stahl, die in Wandöffnungen eingesetzt wird.
Staketen
runde, meist profilierte Geländerstäbe aus Holz mit einem Mindestdurchmesser
von 20 mm und einem Höchstdurchmesser von 40 mm.
Stammholz
(Stämme) Langholz mit einem Durchmesser von mehr als 14 cm.
Stämme werden in der Regel zu Schnittholz
Verarbeitet.
Auf der Baustelle werden sie auch für Abstützungen verwendet.
Stampfbeton
durch Stampfen verdichteter Beton. Stampfbeton wird im Allgemeinen
nur bei Bauteilen angewandt, an deren Güte hinsichtlich der Dichte
keine besondere Anforderungen gestellt werden
Stampfen
Verfahren zur Betonverdichtung, welches durch Hand- oder Maschinenstampfen
erfolgt.
Standardgarnitur
Türdrückergarnitur für beidseitige Betätigung ohne Anitpanikfunktion.
Standardheizkessel
Heizkessel, bei denen die durchschnittliche Betriebstemperatur
durch ihre Auslegung beschränkt sein kann
Standard-Lärmschutzwände
Lärmschutzwände, bestehend aus Pfosten mit zwischengesetzten
austauschbaren Wandelementen, die bezüglich deren Länge und maximalen
Dicke der Enden standardisiert sind
Standbatterie
Entnahmearmatur, die stehend auf Sanitärausstattungsgegenständen,
wie z.B. Waschtischen und Badewannen angebracht ist.
Standfestigkeit
siehe Standvermögen
Standfläche
Arbeitsplatz an der Abgasanlage für Schornsteinfegearbeiten
Standflügel
der zuletzt öffnende und zuerst schließende Flügel einer in
eine Richtung öffnenden zweiflügeligen Falztür
Standflügelgarnitur
mit Blindschild Türdrückergarnitur, geeignet zur Verwendung
an Standflügeln zweiflügeliger Feuerschutztüren oder Rauchschutztüren.
Sie besteht
aus:
Türdrückerstiftteil
Außenschild bzw. Blindrosetten
Innenschild bzw. Blindrosetten
Türdrückerstift (entfällt
bei Verwendung eines Türdrückerstiftteils)
Befestigungsmitteln
Standfutter
ein (im Schornstein) von unten nach oben durchgehendes Futter
Standgerüst
Gerüst mit längen- oder flächenorientierten Gerüstlagen, dessen
Ständer unmittelbar auf tragfähigem Untergrund stehen
Standrohr
Übergang zwischen Regenfallrohr und Grundleitung. Standrohre
sind hergestellt aus massivem Kupfer, verzinktem Stahl, nichtrostendem
Stahl oder als Gussrohre. Sie werden in der Regel bis auf Sockelhöhe
hochgeführt, wobei in besonderen Fällen (z.B. Einfahrten usw., und
damit in stoßgefährdeten Bereichen) können auch längere Standrohre
erforderlich sein
Standrohrkappe
Übergangsstück, welches den Anschluss des Regenfallrohres an
das Standrohr abdeckt
Standrohrschelle
Befestigungsmittel mit kreisförmigem Querschnitt für Standrohre
Standsicherheit
jener Zustand einer Konstruktion, wenn diese als Ganzes sowie
alle deren einzelne Bauteile den einwirkenden Lasten mit der erforderlichen
Sicherheit standhalten. Dabei bedeutet Standsicherheit weiterhin,
dass das Bauwerk die notwendige Gebrauchsfähigkeit einschließlich
Dauerhaftigkeit besitzt
Standvermögen
(Standfestigkeit) Eigenschaft eines Dichtstoffes, nach der Verarbeitung
in der vorgegebenen Form zu verbleiben
Stangen
_Langholz mit einem Durchmesser von 7 bis 14 cm. Der Durchmesser
wird dabei im Abstand von 1 Meter vom stärkeren Holzende gemessen
Stangenverschluss
(Getriebe) früher verwendeter stangenförmiger Verschluss für
Fenster ohne feststehende Pfosten, der das Fenster an drei Stelllen
verriegelte
Stapa-Rohr
Kurzbezeichnung für Stahlpanzerrohr.
Starker
Flächenrost fortgeschrittene Rostbildung auf Eisen und Stahl
an der Atmosphäre.
Statik die
Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte
Staudruck
jener Wasserdruck, der definiert ist durch die Hälfte des Produktes
aus der Dichte und der Fließgeschwindigkeit im Quadrat. Die Einheit
des Staudrucks ist dabei Pa
Staumauer
Absperrbauwerk aus Mauerwerk oder Beton
Stauwasser
Sickerwasser, das sich an der Außenwand eines Bauwerkes ansammeln
kann
Steatit
Talk.
Steckmuffe
siehe Muffe
Steg schmale
und hohe balkenartige Teil bei Plattenbalken
Steg Bezeichnung
für dasjenige Verbindungsteil zwischen Ober- und Untergurt bei I-förmigen
Vollwandträgern
Stegblech
Steg, bestehend aus Stahlblech.
Stehender
Stuhl Dachstuhl, in welchem Lasten überwiegend als Vertikalkräfte
abgeleitet werden.
Stehfalz
Falz, bei dem die Verbindung durch Umlegen der höheren der beiden
nebeneinander liegenden Aufkantungen erfolgt
Stehfalzprofile
Profiltafeln mit in Tragrichtung parallelen, senkrecht stehenden
Stegen
Steifen
Kurzbezeichnung für Beulsteifen.
Steifer
Beton Beton des Konsistenzbereiches KS
Steigeisen
an den Füßen zu befestigende krallenartige Eisenbügel zum Besteigen
hölzerner Leitungsmasten durch Elektro- und Fernmeldemonteure
Steiggeschwindigkeit
der auf die Zeiteinheit bezogene Anstieg der Frischbetonoberfläche
während des Betonierens
Steigleitern
ortsfeste Aufstiege an baulichen Anlagen und Schornsteinen.
Man unterscheidet:
Steigleitern mit Seitenholmen
Steigleitern mit Mittelholm
Steigleitern
mit Mittelholm Steigleitern mit einem tragenden Holm, an dem
beidseitig höhengleich Sprossen angebracht sind
Steigleitern
mit Seitenholmen Steigleitern mit zwei tragenden Holmen, zwischen
denen die Sprossen angeordnet sind
Steigleitung
(Steigstrang) senkrecht von unten nach oben, von Geschoss zu
Geschoss führender Leitungsteil, von dem Stockwerksleitungen oder
Einzelzuleitungen abzweigen
Steigleitungen
Löschwasserleitungen.
Steigschutzeinrichtung
(SG) Schutzeinrichtung für Steigleitern, die ab einer Absturzhöhe
von mehr als zehn Metern angebracht werden müssen
Steigstrang
andere Bezeichnung für Steigleitung.
Steigung
siehe Treppensteigung
Steigungsverhältnis
Verhältnis von Treppensteigung zu Treppenauftritt. Dieser Quotient
ist dabei das Maß für die Neigung einer Treppe
Steildach
Dach mit einer Neigung von mehr als 40 Grad
Steiltreppen
Treppen mit versetzten Auftritten mit einer nutzbaren Treppenlaufbreite
von mindestens 50 cm und höchstens 70 cm
Stein siehe
Baustein
Steinfestigkeitsklassen
Druckfestigkeitsklassen
Steinformate
die durch die Maßordnung im Hochbau bestimmten Maße der Mauersteine.
Steingabionen
(Drahtschotterkasten) kastenförmige Körper aus versteiftem Drahtgeflecht,
die mit Steinen oder Schotter gefüllt sind
Steingut
feinkeramisches Irdengut.
Steingutfliesen
Fliesen, bestehend aus feinkeramischem Irdengut
Steinhöhe
die nach der Maßordnung im Hochbau festgelegte Höhe eines Steines.
Steinholzestrich
Magnesiaestrich bis zur Rohdichteklasse 1,6
Steinkohlenteer
Teer, gewonnen durch trockene Destillation von Steinkohle
Steinkohlenteerpech
Pech, gewonnen aus Steinkohlenteer
Steinputz
Zementputz, der nach der Erhärtung steinmetzartig bearbeitet
wird
Steinrohdichte
Rohdichte der Mauersteine. Dabei sind die verschiedenen Rohdichten
in entsprechenden Rohdichteklassen zusammengefasst.
Steinschlag
natürlicher Schotter.
Steinschlagschutznetze
Drahtgeflechte zum Verhindern bzw. Abfangen und Abführen von
Steinschlag
Steinwolle
Mineralfasererzeugnis, gewonnen durch Schmelzen und Zerblasen
von Kalkstein, Dolomit, Basalt u.a. Sie findet Verwendung als Wärme-
und Schalldämmstoff und ist lieferbar in Platten, Filzen und lose.
Steinwolle ist meist nichtbrennbar, hitzebeständig, alterungsbeständig
und fäulnissicher
Steinzeug
Bezeichnung für feinkeramisches Sinterzeug, also für aus Ton
bis zur Sinterung dichtgebrannte und mit einer keramischen Glasur
überzogene wasserdichte Erzeugnisse, die von sauren und alkalischen
Wässern nicht angegriffen werden Steinzeugfliesen Fliesen,
bestehend aus Steinzeug.
Steinzeugformstücke
Formstücke wie Bögen, Abzweige, Übergangsstücke, Gelenkstücke
usw. bestehend aus Steinzeug
Steinzeugmosaik
Steinzeugfliesen mit einer Ansichtsfläche von weniger als 90
cm2
Steinzeugrohre
Rohre und Formstücke sowie Rohrverbindungen für Abwasserleitungen
und -kanäle aus Steinzeug
Stellarmatur
überholte Bezeichnung für Regelarmatur.
Stellfläche
(einer Fußbodenheizung) die nicht mit einem Heizsystem ausgelegte
Fußbodenfläche, die für die dauerhafte Aufstellung von fest mit
dem Gebäude verbundenen Einrichtungsgegenständen vorgesehen ist
Stellflächen
Flächen, die den Platzbedarf der Einrichtungen im Grundriss
nach Breite und Tiefe angeben
Stellmittel
Stabilisatoren.
Stemmen
Abbruchverfahren, bei dem das Zerkleinern bzw. Lösen von einzelnen
Bauteilen mittels eines Meißels erfolgt.
Ster andere
Bezeichnung für Raummeter.
Sterngewölbe
(Netzgewölbe) Kreuzrippengewölbe mit Vervielfältigung der Rippen
Sternholz
Lagenholz, bei dem mindestens 5 Furniere so aufeinander geleimt
werden, dass die Faserrichtungen der Furniere sich in einem Winkel
von 45 ° oder kleiner kreuzen
Stetig arbeitender
Mischer Mischer, mit dem das Mischgut im Durchlauf bereitet
wird
Stetige
Teilung siehe Goldener Schnitt
Steuereinrichtung
(einer Fußboden-Heizungsanlage) Hauptbestandteil einer Fußboden-Heizungsanlage,
der die jeweiligen Temperaturen selbststätig steuert
Steuereinrichtung
(elektrischer Anlagen) Rundsteuerempfänger oder eine Schaltuhr
zur Tarifschaltung
Steuergeräte
siehe Schalt- und Steuergeräte
Steuerleitungen
Leitungen, bei denen das unter Druck fließende Brenngas eine
mechanische Steuerung vornimmt. Steuerleitungen münden nicht in
die Atmosphäre
Steuerung
Bezeichnung für eine mit dem Türschließer mit Öffnungsautomatik
verbundene Einrichtung, die Befehle der Impulsgeber, der Überwachungseinrichtungen
und die externer Sicherheitseinrichtungen in für den Antrieb geeignete
Öffnungs- und Schließ- bzw. Stopp-Befehle umsetzt.
Stich (Pfeilhöhe)
der größte Abstand eines Bogens von der Bogensehne.
Stichbalken
Holzbalken, die einseitig auf einer Wand aufliegen und in der
Regel in einen Wechsel münden. Bei Anordnung quer zur Balkenhauptrichtung
münden sie in den Balken einer Balkenlage
Stichbogen
verfehlte Bezeichnung für Bogenstich.
Stichhöhe
die Höhe des Stiches.
Stiel siehe
Kaiserstiel
Stiel andere
Bezeichnung für einen Pfosten beim Pfettendach.
Stiftförmiges
Verbindungsmittel (im Holzbau) Bezeichnung für Bolzen, Nagel
und Stabdübel oder Ähnliches mit glatten oder profilierten Oberflächen
Stillsetzung
beabsichtigte Unterbrechung (auch Beendigung) der Funktionserfüllung
einer Betrachtungseinheit
Stillstandstemperatur
jene Temperatur, die an der wärmsten Stelle des Absorbers auftritt,
wenn ihm keine Wärme entzogen wird
Stirnfläche beim Versatz auf Druck beanspruchte Hirnholzfläche
Stirnfläche
sichtbare Hirnholzfläche des Balkenkopfs
Stirnfläche
andere Bezeichnung für Kopffläche.
Stirnversatz
bevorzugt ausgeführter Versatz, bei dem lediglich das horizontale
Holz zur Aufnahme des Sparrens (der Strebe) schräg ausgenommen sowie
eine Zapfenausnehmung hergestellt und das bestimmungsgemäß einlaufende
Holz analog hierzu geformt wird
Stochern
Bezeichnung für die Verdichtung des Betons unter Einsatz von
sogen Stocherlatten. Dabei wird der Beton mit Stocherlatten so durchgearbeitet,
dass die in ihm enthaltene Luft nach oben entweichen kann
Stock veraltete
Bezeichnung für Zarge.
Stocken
Bearbeiten von Natur- oder Betonwerksteinen mittels Stockhammer
zur Erlangung einer raueren Oberflächenstruktur aus gestalterischen
Gründen oder/und der erforderlichen Rutschsicherheit von Belägen
Stockhammer
hammerähnliches Werkzeug, welches auf seinen beiden quadratischen
Schlagseiten Pyramiden trägt und wird eingesetzt zum steinmetzmäßigen
Stocken
Stocklack
Schellack, bestehend aus 60 – 80 % Reinschellack, 4 – 6 % Schellackwachs
und enthält als Rest Holzteile, toten Insekten und Wasser
Stockwerksheizung
überholte Bezeichnung für Etagenheizung.
Stockwerksleitung
von der Steigleitung innerhalb eines Stockwerkes abzweigender
Leitungsteil, von dem Einzelzuleitungen abzweigen
Störung
(im Sinne der Instandhaltung) unbeabsichtigte Unterbrechung
(oder bereits auch schon Beeinträchtigung) der Funktionserfüllung
einer Betrachtungseinheit
Stoffanalyse
chemische Zerlegung eines Stoffes oder Stoffgemisches
Stoffeuchte
Quotient aus der Masse flüssigen Wassers zur Masse des getrockneten
Festkörpers.
Stoffgemisch
(Gemenge) Mischung aus mehreren Stoffen. Es lassen sich feste,
flüssige und gasförmige Stoffe mischen. Gemenge lassen sich mit
einfachen physikalischen Mitteln trennen.
Man unterscheidet:
Zuschlaggemische
Gemisch
Lösung
Emulsion
Suspension
Stoffliche
Wärmebrücke Wärmebrücke, die durch nebeneinander angeordnete
Stoffe unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit gekennzeichnet ist
Stoffneubildung
siehe Stoffsynthese
Stoffnorm
Norm, in der physikalische, chemische und technologische Eigenschaften
von Stoffen festgelegt sind
Stoffraumgewicht
Gesamtgewicht eines Stoffes pro Volumeneinheit, einschließlich
üblich verteilter Hohlräume und Poren ENV Stoffsynthese Neubildung eines Stoffes durch chemische Reaktion
Stofftransport
Transport insbesondere von Feuchte oder Luft aufgrund von unterschiedlichen
Mechanismen
Stoffzerlegung
siehe Stoffanalyse
Stopfrichtung
siehe Strangpressplatte
Stoß Bereich
einer Abdichtung, in dem Nähte oder Anschlüsse der einzelnen Abdichtungslagen
übereinander liegend oder um Überlappungsbreite versetzt in einer
Abdichtung angeordnet sind
Stoßblech
ein im unteren Bereich von Holztürblättern zum Schutz vor mechanischen
Beschädigungen angebrachtes Blech
Stoßfläche
lotrechte oder annähernd lotrechte Vorderseite einer Trittstufe
und /oder einer Setzstufe
Stoßfläche
(Kopffläche) die der Stoßfuge zugewandte (in der Regel schmälere)
Seite eines Mauersteines
Stoßfuge
Fuge, bei der die Flanken senkrecht zur Bauteilebene stehen
Stoßfugen
zwischen den Kopfflächen angeordneten Fugen
Stoßkupplung
Kupplung zum Verbinden von zwei in einer Achse liegenden Rohren,
die zur Übertragung von Zug-, Druck- und Biegekräften bestimmt ist.
Stoßkupplung
(SF) Stoßkupplung, die auf Reibung wirkt
Stoßkupplung
(SS) Stoßkupplung mit Scherbolzen
Stoßlüftung
Intensivlüftung.
Stoßplatte
der Beschlag eines Notausgangsverschlusses, der in Fluchtrichtung
gedrückt wird, um den Notausgangsverschluss zu betätigen und das
(die) Sperrelement (e) freizugeben
Stoßstufe
siehe Setzstufe
Strahlen
mechanisches Oberflächenvorbereitungsverfahren zum Entrosten
und Entzundern von Stahl. Es werden verschiedene Strahlsysteme unterschieden
Strahlen
dünner Bleche besondere Anwendung des Strahlens, bei der durch
folgende Maßnahmen durch das Strahlen bedingte Verformungen von
Blechen unter 4 mm Dicke vermieden werden können. Man erreicht dies
durch niedriger Luftdruck, geringe Korngrößen und Verwendung eines
Strahlmittels mit niedriger Schüttdichte
Strahlenschifter
ein im (Dach-) Grundriss schräg zur Traufe liegender Schifter
Strahlenschutzbeton
(Abschirmbeton) Schwerbeton, der im Reaktorbau, bei Röntgenanlagen
und als Strahlenschutz in Medizin
und Forschung
Anwendung findet und entsprechende Strahlung absorbiert
Strahlenschutzglas
schädliche Strahlungen absorbierendes Glas
Strahlmittel
beim Entrosten und Entzundern von Stahl vorwiegend benutzten
Mittel, deren Art, Kornklasse, Kornform, Härte und Verhalten beim
Auftreffen neben der Auftreffenergie, dem Düsenabstand und dem Strahlwinkel
die Reinigungswirkungund -leistung sowie die Rauheit der gestrahlten
Oberfläche bestimmen
Strahlsystem
unterschiedliche Arten von Strahlen als mechanische Oberflächenvorbereitung
von Stahl.
Man unterscheidet:
Trocken-Strahlsysteme
Feuchtstrahlen
Nass-Strahlsysteme
Besondere Anwendungen des
Strahlens
Strahlungsheizkörper
(Radiator) Heizkörper, der zwar einen Teil seiner Wärme durch
Strahlung abgibt, den überwiegenden Teil jedoch durch Konvektion.
Strangdachziegel
Dachziegel, die ohne oder mit Seitenverfalzung (z.B. Biberschwanzdachziegel,
Hohlpfannen, Strangfalzziegel) hergestellt werden
Strangfalzziegel
siehe Strangdachziegel
Stranggepresste
Platten keramische Platten, die in bestimmter Länge von einem
Strang abgeschnitten werden, der aus der plastischen (Rohstoff-)
Masse mittels einer Strangpresse geformt wurde. Man unterscheidet
Spaltplatten und einzeln gezogene Platten
Strangpressplatten
Holzspanplatten, deren Späne vorzugsweise rechtwinklig zur Herstellrichtung
(Stopfrichtung) und zur Plattenebene liegen.
Straßenaufbau
Querschnittsprofil einer Straße, bestehend aus
Untergrund
Unterbau
Oberbau
Straßenbaubitumen
je nach Schwerölentzug bei der Destillation gewonnenes weiches
bis mittelhartes Bitumen verschiedener Sorten (Härtestufen). Dabei
kommen im neuzeitlichen Straßenbau hauptsächlich die mittleren bis
härteren Sorten für gewalzte oder gegossene Asphaltbeläge zur Verwendung
Straßenpech
Lösung von Steinkohlenteer-Spezialpech in Lösungsmitteln
Streben
Hölzer, die mit anderen (Dach-) Konstruktionselementen Dreiecksverbände
bilden, die Horizontalkräfte aufnehmen und als Normalkräfte in das
Auflager weiterleiten können. Sie dienen der Aussteifung von Holzkonstruktionen
Streckenlast
die auf einer gewissen Länge der Stützweite eines Trägers gleichmäßig
verteilte Last
Streckmetall
Putzbewehrung, bestehend aus streckfähigem Metallgewebe.
Streichbalken
Holzbalken einer Balkenlage, die entlang aufgehender Wände liegen
Streichsparren
Sparren, die nahe aufgehender Wände liegen
Streifen
(aus Zink) rechteckiges oder quadratisches Flacherzeugnis mit
einer Breite von weniger als 600 mm, hergestellt durch Schneiden
aus einem Band oder Blech
Streifenfundament
Flachgründung, die unter Wänden zum Einbau kommt
Strohlehm
Lehmbaustoff, mit Rohdichten von mehr als 1200 kg/m3 für Innen-
und Außenwände wie er früher traditionell im Fachwerkbau eingesetzt
wurde. Heute werden dazu Stroh, Lehm und Wasser in einem Zwangsmischer
plastisch angemacht und auf Stakung und Geflecht oder ähnliche Unterkonstruktionen
aufgetragen
Strömungssicherung
Einrichtung, die im Abgasweg einer Gasfeuerstätte mit Brenner
oder Gebläse angeordnet ist, um den Einfluss von unterschiedlichen
Unterdrücken von der Feuerstätte fernzuhalten
Stromkreis
siehe elektrischer Stromkreis
Stromkreisverteiler
Verteilungseinrichtung mit entsprechender Sicherungseinrichtung,
welche die einzelnen Stromkreise verteilt.
Stromschicht
andere Bezeichnung für Schränkschicht.
Strukturbeschichteter
Belag wasserdurchlässiger, gegebenenfalls wasserundurchlässiger
mehrlagiger Kunststoffbelag, besteht aus einer geschütteten Basisschicht
sowie einer Oberschicht mit körnig-rauer Oberfläche
Strukturputz
Putz mit Rillenstruktur, ähnlich dem Reibeputz
Strukturschalungen
(Matrizen) Kunststoffschalungen z.B hergestellt mit Polystyrol-
Hartschaum, der auf die Trägerschalung genagelt oder geklebt wird
und der Betonoberfläche eine besondere Struktur verleiht
Stuck Gemisch
aus Gips, Kalk und Sand, das gut formbar aber schnell erhärtend
ist und für plastische Wand- und Deckendekorationen – bevorzugt
im Barock – Anwendung fand
Stuckgips
Baugips, bestehend aus Dehydrationsprodukten des Calciumsulfat-Dihydrats
im Niedertemperatur-Bereich. Er wird für Stuck-, Form- und Rabitzarbeiten,
für das Herstellen von Innenputzen (Gipsputz, Gipskalkputz) sowie
zum Erzeugen von Gipsbauplatten und -körnern verwendet
Stuckprofil
ein aus Stuck gefertigtes Profil oder Ornament.
Stückkalk
grobkörniger oder stückiger, gebrannter Kalk
Stückschlacke
(Klotzschlacke) auf Halden langsam abgekühlte (auskristallisierte)
sehr feste Schlacke, die im Straßenbau, im Gleisbau und als Betonzuschlag
Verwendung findet
Stülpschalung
Außenwandverkleidung, bestehend aus horizontalen Brettern, deren
jeweils oberes Brett das jeweils darunter angebrachte Brett zur
erforderlichen Ableitung von Niederschlag geringfügig überdeckt
Stütze vertikaler,
druck-, knick- und biegesteifer Stab aus Holz, Beton oder Stahl,
der die Kräfte von seinem oberen Ende zu seinem unteren weiterleitet
und in der Regel von rechteckigem oder quadratischem Querschnitt
Stützende
Flüssigkeit (für Schlitzwände) ist eine Flüssigkeit mit mechanischen
Eigenschaften und erbrachten Nachweisen insbesondere darüber, dass
der flüssigkeitsgestützte Schlitz ausreichend standsicher ist.
Stützenschalung
Schalungskonstruktion bestehend aus Holzschalungen in Form häufig
selbst gefertigter Schilder. Dabei wird der Betondruck durch Säulenzwingen
aufgenommen und die Stützenschalung mit Spannketten und/oder Schrägstützen
in ihrer Lage gesichert
Stützkonstruktion
bauliche Anlage zur vorübergehenden oder dauernden Sicherung
eines Höhenunterschiedes im Gelände gegen Bruch oder gegen unzuträgliche
Verformung
Stützmauer
siehe Schwergewichtsmauer
Stützmomente
negative Feldmomente im Bereich der Auflager von Durchlaufträgern
Stützwände
Wände mit der Aufgabe, den dahinter liegenden Boden abzustützen.
Sie kommen zur Ausführung, wenn der natürliche Böschungswinkel des
Bodens kleiner als der geforderte Böschungswinkel ist.
Stützzellen
lange, zugespitzte, dickwandige und ineinander verzahnte Holzzellen,
die dem Holz die Festigkeit geben und die Hauptmasse des Holzes
bilden
Stufe siehe
Treppenstufe
Stufenarten
man unterschiedliche nach Lage der Stufen:
Antrittstufe
Austrittstufe
Ausgleichstuf
Man unterscheidet nach deren
Querschnitt:
Blockstufe
Plattenstufe
Keilstufe/Dreieckstufe
Winkel- und L-Stufe
Stufenbreite
die Breite des kleinstumschriebenen Rechteckes, das der Stufenvorderkante
(bezogen auf die Einbaulage) anliegt Stufendicke die größte Höhe (Dicke) bei Plattenstufen; bei winkelförmigen
Stufen die größte Dicke der Trittstufe
Stufenfilter
der Teil der Dränschicht, der aus mehreren Filterschichten unterschiedlicher
Durchlässigkeit besteht
Stufengiebel
(Treppengiebel) ein an seinen Ortgängen treppenförmig abgestufter
Giebel, der die Dachdeckung des dahinter liegenden Daches überragt.
Stufengleitschutz
ein an den Vorderseiten von Trittstufen angebrachter Schutz
gegen Abgleiten, bestehend aus Hartgummi, Kunststoff, Metall usw.
Stufenhöhe
die größte Höhe der einzelnen Stufen in der Aufrissprojektion
(bezogen auf die Einbaulänge)
Stufenkeil
die keilförmige Unterkonstruktion, die zur Aufnahme des Stufenbelages
dient. Der Stufenkeil kann dabei entweder zusammen mit der Laufplatte
betoniert oder nachträglich aufgesetzt werden
Stufenlänge
die Länge des kleinstumschrieben Rechtecks, das der Stufenvorderkante
(bezogen auf die Einbaulage) anliegt Stufenleiter Zugang zu einer fahrbaren Arbeitsbühne, der von Personen,
die keine Werkzeuge tragen benutzt werden soll Stufenrampen
Treppen mit geringem Steigungsverhältnis, die überwiegend im
Freien anzutreffen sind. Bei dieser Treppenform wird der für sonstige
Treppen zulässige höchste Auftritt von 32 cm in der Regel überschritten
Stuhlwand
(Pfettenstrang) die konstruktive Verbindung von Pfette, Pfosten
und Bügen beim Pfettendachstuhl
Stulp Kurzform
für Schlossstulp.
Stulpschalung
siehe Stülpschalung
Stumpfe
Sperrtür siehe Ungefälzte Sperrtür
Stumpfnaht
(BW) Schweißnaht, die Werkstücke verbindet, die sich in einer
Ebene befinden
Stumpfnahtdicke
der kleinste Abstand von der Oberseite des Teiles bis zur Unterseite
des Einbrandes, der nicht größer sein kann als die Dicke des dünneren
Teils
Stundenwärmebedarf
jene Wärmemenge, die zur Erwärmung von Trinkwasser für eine
Anzahl Einheitswohnungen in der Bedarfszeit 1 h benötigt wird
Sturmhaken
Befestigungsklammern zur Sturmsicherung von Dacheindeckungen
Sturz Träger,
bestehend aus Holz, Mauerwerk, Stahl oder Stahlbeton über einer
Wandöffnung, mit der Aufgabe, die über ihm auftretenden Kräfte aufzunehmen
und über seine Auflager weiterzuleiten.
Sturzanker
Anker, welcher die Zarge der (Feuerschutz-) Tür zusätzlich mit
dem Sturz verbindet
Sturzriegel
Riegel (einer Fachwerkwand) mit der Funktion eines Sturzes
Sturzschalung
Schalungskonstruktion, deren Schalhaut aus Bodenplatte und zwei
Seitenplatten besteht. Dabei werden alle anfallenden Kräfte über
Kopfhölzer und Stützen in den Untergrund oder die Decke geleitet
Styropor
Handelsname für Polystyrol.
Submission
Angebotseröffnung einer Ausschreibung.
Substrat
die tragende Grundlage des Bodens
Subunternehmer
Nachunternehmer, der im Auftrag des vom Bauherrn beauftragten
(General-) Unternehmers Leistungen ausführt und diesem gegenüber
Gewährleistung schuldet
Sulfathüttenzement
(SHZ, früher: Gipsschlackenzement) Zement, bestehend aus Hüttensand
ausgewählter Zusammensetzung mit Zumahlung von rd. 5 M.-% Portlandzement
und etwa 12 – 16 M.-% Gipsstein oder Anhydrit
Sulfatwiderstand
siehe HS-Zement
Suspendierte
Stoffe andere Bezeichnung für Schwebstoffe.
Suspensionen
Stoffgemische, bestehend aus Aufschlämmungen von sehr feinkörnigen,
festen Stoffen in einer Flüssigkeit, meist Wasser
Sweep-Strahlen
(Sweepen) besondere Anwendung des Strahlens, dessen Zweck es
ist, Beschichtungen und Überzüge nur an der Oberfläche zu reinigen
und aufzurauen oder eine Oberflächenschicht so abzutragen, dass
die Beschichtung oder der Überzug weder punktuell durch Einschläge
von Strahlmittelkörnern beschädigt noch bis zum Untergrund abgestrahlt
wird.
Syenit granitähnliches
Tiefengestein, jedoch quarzfrei, meist dunkler und leichter als
Granit zu bearbeiten
Sylvin (Kaliumchlorid)
Salz, gebildet aus Salzsäure und Kalilauge
Symmetrisches
Sperrholz Sperrholz, dessen äußere und innere Lagen bezüglich
Dicke und Holzart symmetrisch zur zentralen Lage angeordnet sind
Synthetischer
Kautschuk (Kunst-Kautschuk) Kautschukarten, die aus Butadien
hergestellt sind und als sog. Dien-Elastomere bezeichnet werden,
so z.B. Chloropren-Kautschuk
System Gesamtheit
technischer, organisatorischer und anderer Mittel zur selbständigen
Erfüllung eines Aufgabenkomplexes Systemgerüst (vorgefertigtes Gerüst) Gerüst aus vorgefertigten Bauteilen,
in dem einige oder alle Systemmaße durch fest an den Bauteilen angebrachten
Verbindungen oder Verbindungsmittel vorbestimmt sind
Szintillationsglas
siehe Szintillierendes Glas
Szintillierendes
Glas Glas, in welchem durch Wechselwirkung mit energiereicher
Strahlung, energiereichen Teilchen oder Gamma- Quanten bestimmte
Atome zu lokaler Lichtemission in Form winziger Blitze angeregt,
welche über hochentwickelte Multiplier registriert und ausgewertet
werden.