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Der Umzug

Der Umzug ist Vertrauenssache. Sie sollten sich deshalb gut überlegen, für welchen Spediteur Sie sich entscheiden. Viele Bauherren bevorzugen es, den Umzug eigenständig vorzunehmen, um Kosten zu sparen. Umzüge im "Do-it-yourself"- Verfahren sind aber nichts für schwache Nerven.

Grundgedanken

Selbst wenn Sie stabile Bandscheiben und kräftige Freunde haben, sollten Sie überlegen, ob sich der Selbstumzug wirklich lohnt. Umzugsfachleute verstehen ihr Handwerk und wissen, wie Möbel schonend und sicher transportiert werden. Wenn wirklich einmal etwas passiert, wird die Sache schnell wieder in Ordnung gebracht. Es haftet eine Versicherung für die entstandenen Schäden. Ausgeschlossen von dieser Haftung sind kostbare Stücke wie z.B. Gemälde, Briefmarken, Edelsteine etc. und jene Fälle, bei denen das Risiko für den Spediteur nicht kalkulierbar ist. So z.B., wenn Sie die Kartons mit dem Geschirr selbst packen.

Tariflich unterschieden wird zwischen dem Nah- und dem Fernbereich. Zudem schlägt der benötigte Laderaum, der sogenannte Möbelwagenmeter und die Entfernung zu Buche. Während im Fernbereich Laderaum und Entfernung den Preis bestimmen, ist im Nahbereich die Zeit der ausschlaggebende Faktor.

Legen Sie die Transportwege für Ihre einzelnen Stücke fest. Beachten Sie dabei Türgrößen, Türschläge, Treppenbreiten und Durchgangshöhen. Fertigen Sie für Ihr Haus einen Möblierungsplan an. Auf diese Weise werden die Möbel gleich an den richtigen Stellen abgesetzt. Auf den Umzugskisten sollte zudem ein Zettel kleben, auf dem der Inhalt vermerkt ist.

Einpacken

Bücher werden wegen des Gewichtes in kleine Kisten gepackt. Große Bilder und Spiegel bleiben unverpackt und werden von den Umzugsleuten mit weichen Decken umhüllt. Kleine Bilder sollten Sie zwischen Kissen, Wäsche o.ä. legen und in Kisten, Schubladen unterbringen. Die Schlüssel der Schränke sollten Sie entsprechend kennzeichnen und in einem separaten Behälter transportieren.

Kisten mit Glas sollten Sie unbedingt kennzeichnen. Wertgegenstände nehmen Sie am besten an sich. Für sofort benötigte Dinge wie Handtücher, Bettwäsche, Geschirr, Waschzeug usw. sollten Sie einen eigenen Koffer packen. Auch das Handwerkszeug sollte auf jeden Fall in greifbarer Nähe sein, wenn Sie es benötigen.

Schon Wochen vor dem Umzug sollten Keller, Dachboden, Rumpelkammer und Garage durchgearbeitet werden. Nehmen Sie nur das mit, was Sie wirklich brauchen. Sie sparen damit nicht nur Transportkosten sondern auch Platz in den neuen Räumen.

Die Formalitäten

Denken Sie beim Umzug auch daran, dass Gas, Elektrizität, Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen um- oder abgemeldet werden müssen. Teilen Sie die Änderung Ihrer Adresse der Post, Ihrer Bank, Ihren Versicherungen, Ihren Lieferanten und all denjenigen mit, mit denen sonst noch Verträge bestehen. Auch Ihre Bekannten wollen wissen, wo Sie jetzt wohnen.

Außerdem müssen Sie die neue Adresse auch in Ihrem Führerschein und Ihren Wagenpapieren ändern lassen. Dies erledigen Sie im Amt Ihrer neuen Heimatgemeinde. Der eventuell notwendigen Umschulung Ihrer schulpflichtigen Kinder sollten Sie besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie könnten sich vielleicht schon frühzeitig die neue Schule ansehen.


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