Skip to content

Garagentore

Wer ein Haus baut oder renoviert, sollte bei der Anschaffung des Garagentores nicht nur Optik und Preis im Visier haben, sondern vor allem auch die Sicherheit eines solchen Tores.

Dabei geht es nicht nur um die Sicherung der Garage gegen Eindringlinge, sondern vor allem um den Schutz der Benutzer wie auch ihrer Kinder vor Verletzungen durch Klemmen, Quetschen oder gar Abstürzen des Torblattes.

Auch bei Garagentoren schreitet die Entwicklung schnell voran. Moderne Schwing- oder Sektionaltore bieten maximalen Schutz vor Einbruch. Zugleich wird dem Garagenbesitzer die Benutzung immer komfortabler gemacht.

Bei der Überlegung, welche Torart die ideale für Ihr Haus ist, sollten sie folgendes berücksichtigen:

1. Soll das Tor waagerecht oder senkrecht laufen?
2. Wie oft wird das Tor geöffnet?
3. Wie ist es mit der Wartungsanfälligkeit?
4. Soll es ein Tor mit Holzaufdoppelung oder ein Blechtor sein?
Tore mit elektrischem Antrieb machen das Aussteigen bei Wind und Wetter überflüssig und bieten durch ihre selbsthemmende Auslegung zusätzlichen Schutz vor Einbrüchen. Mit der Garagenfernbedienung lassen sich außerdem, falls gewünscht, auch das Hoftor und die Grundstücksbeleuchtung bedienen. Selbst die hauseigene Alarmanlage kann per Knopfdruck gesteuert werden.

Aussehen und Material

Blechtore sind im Gegensatz zu Toren mit Holzverschalung wesentlich lauter. Ebenso sind bei Blechtoren die Gestaltungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Der Vorteil des Blechtores ist in der Pflege und im Anschaffungspreis zu sehen.

Während Tore mit Holzaufdoppelung arbeitsaufwendiger sind und öfters mit einer Holzschutzlasur gestrichen werden müssen, entfällt das Streichen beim ALU- oder Blechtor.

Es gibt heute jedoch auch viele Kunststoff-Aufdoppelungen, die ebenso pflegeleicht sind. Holz hat von Natur aus schon einen höheren Isolationswert als Blech. Auch wirkt eine Holzaufdoppelung am Tor ausgleichend auf das Raumklima. Eine nasse Garage, (wenn z.B. im Winter das Eis am Auto schmilzt), ist mit einem Holztor schneller trocken als mit einem Blechtor. Eine zusätzliche Isolierung ist bei beiden Ausführungen möglich. Eine geplante, spätere Isolierung des Tores sollte schon beim Kauf berücksichtigt werden. Dies auch wegen der Beschlagungselemente.

Die Zeiten, in denen ein Garagentor einfach nur die Öffnung der Garage ausfüllen sollte, sind vorbei. Moderne Garagentore zeichnen sich durch hohe Qualität und hohe Sicherheitsausstattung aus.


Sollte, was natürlich niemandem gewünscht wird, aber immer wieder vorkommt, das Tor durch Auffahren beschädigt werden, muss beim Blechtor das gesamte Torblatt erneuert werden. Hingegen kann bei Holz- oder auch bei Kunststofftoren, die im Normalfall mit Nut-Feder-Profilen aufgedoppelt sind, jedes Profil einzeln erneuert werden.

Ein Kipp- oder Schwingtor kann problemlos sofort oder auch später mit einem Torantrieb ausgestattet werden. Die Antriebe für diese Torart sind preislich günstig und können ohne großen Aufwand jederzeit nachgerüstet werden. Antriebe für Schiebe- oder Flügeltore sind von den Anschaffungskosten her höher. Ein eventueller Einbau sollte schon bei der Planung berücksichtigt werden. Gute Antriebe sind mit einer stabilen Abriebsrollenkette ausgestattet. Eine zusätzliche Handentriegelung sollte in jedem Fall erlaubt sein. Achten Sie beim Kauf des Torantriebes auf die Sicherheitsautomatik, d. h. der Antrieb spricht sofort an, wenn das Tor beim Öffnen oder Schließen einen Widerstand spürt. Funksteuerungen für Torantriebe werden im UKW- und Ultrahochfrequenzbereich angeboten und bieten große Sicherheiten gegen Fremdöffnen des Tores.


Baufuchs 2007