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Baustoff Beton

Beton ist ein im Bauwesen vielfältig verwendeter Baustoff. Er wird hergestellt aus einem Gemisch aus Zement, Wasser und Zuschlag. Diesem Gemisch können Zusatzmittel beigefügt werden, die die Konsistenz oder Verarbeitbarkeit positiv beeinflussen. Beton ist zwar ein Baustoff, ohne den die moderne Bauwirtschaft nicht bestehen könnte, aber er ist kein moderner, sondern ein historischer Baustoff - schon die alten Römer stellten Beton her. Selbst ökologische Bauweisen kommen ohne Beton nicht aus. Mindestens die Bodenplatte eines Holzhauses ist...aus Beton!

Wegen seiner relativ hohen Druckfestigkeit kann Beton für Bauteile, die auf Druck beansprucht sind, gut und wirtschaftlich eingesetzt werden. Andererseits ist Beton wegen seiner geringen Zugfestigkeit für Bauteile, die auf Biegung oder Zug beansprucht werden, nur beschränkt verwendbar. Durch Verbindung mit Stahl zu Stahlbeton- oder Spannbetonkonstruktionen wird er jedoch zu einem universellen Baustoff.

Baustoff Beton

Beton ist ein Konglomerat aus Zement, Betonzuschlag bzw. Gesteinskörnung (Sand und Kies oder Splitt) und Wasser. Er kann außerdem Betonzusatzstoffe und Betonzusatzmittel enthalten. Der Zement dient als Bindemittel, um die anderen Bestandteile zusammenzuhalten. Die Festigkeit des Betons entsteht durch Auskristallisierung der Klinkerbestandteile des Zements, wodurch sich kleinste Kristallnadeln bilden, die sich fest ineinander verzahnen. Das Kristallwachstum hält über Monate an, sodass die endgültige Festigkeit erst lange nach dem Betonguss erreicht wird. Es wird aber angenommen, dass bei normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen nach 28 Tagen die Normfestigkeit erreicht ist.

Mit Beton assoziieren die meisten Menschen wohl vorrangig Autobahnpfeiler, triste Wohnblöcke, oder große Industriebauten. Dabei ist Beton im normalen Einfamilienhaus-Bau einer der am meisten verwendeten Baustoffe. Und seine Zukunft schaut viel versprechend aus.


Mit Beton assoziieren die meisten von uns „grau in grau“ und triste Wohnblöcke, also sogenannte „Betonsiedlungen“ oder große Industriebauten. Dabei gehört Beton im Massivbau zu den am meisten verwendeten Baustoffe.
Eine Vielzahl von Betontypen mit unterschiedlichen Rohdichten und entsprechenden Eigenschaften schafft vielfältige Anwendungsbereiche. Je höher die Rohdichte desto Höher die Druckfestigkeit und damit erhöhen sich auch die Baustoffeigenschaften, wie Dichtigkeit, Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherfähigkeit sowie die Werte für die Schalldämmung.
Normalbeton besitzt eine Rohdichte zwischen 2.000 und 2.800 kg/m3und wird gewöhnlich für Fundamente, Decken, Bodenplatten und Kellerwände verwendet. In Kombination mit schwimmenden Estrichen, Teppichbelägen oder Wärmedämmstoffen erfüllt Normalbeton alle Anforderungen an Außen- und Innenbauteilen hinsichtlich des Wärme-, Feuchte-, Brandschutz- und Schallschutzes.

Beton ist schnellstmöglich nach dem Mischen bzw. der Anlieferung einzubauen und mit geeigneten Geräten zu verdichten. Durch das Verdichten sollen die Lufteinschlüsse ausgetrieben werden, damit ein dichtes Betongefüge mit wenigen Poren entsteht. Rütteln, Schleudern, Stampfen, Stochern, Spritzen und Walzen sind je nach Betonkonsistenz geeignete Verdichtungsverfahren


Bei Leichtbeton kommt das Thema Wärmedämmung auf seine Kosten.(Rohdichte von 2.000 kg/m3 Leichtbeton, 400 bis 800 kg/m3 sehr leichten Betone).Dies wären zum Beispiel Hohlblock- und Vollblocksteine – Mauersteine also, die sich aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit für einschichtige Außenwände eignen. Sie erreichen mit 0,12 W/m2K sogar einen niedrigeren Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit als Fichtenholz und damit den niedrigsten Wert von Mauerwerk überhaupt.
Vorgefertigte Bauteile aus Beton bieten gerade beim Flächen sparenden Bauen besondere Vorteile, denn sie ermöglichen etwa die variable Raumaufteilung durch große Spannweiten und sparsame Querschnitte. Vor allem aber ist der Faktor Zeit ein gr0ßer Vorteil bei Fertigteilen.

Keller aus Fertigteilen – auch mit Wärmedämmung

Gerade beim Keller ist der Einsatz von Fertigteilen von Vorteil. Der Keller wird dabei aus vorproduzierten Fertigteilen zusammengesetzt. Wände, Decke und Treppe werden angeliefert und es wird viel Zeit gespart. Auch in diesem Fall werden zuerst die Fundamente gegossen. Die Wände werden als Doppelwandelemente geliefert und montiert. Alle nötigen Aussparungen für Türen, Fenster und Lüftung sind bereits im Wandelement enthalten. Auch die Tür- und Fensterstöcke können mit dem Wandelement gleich mitbestellt werden. Anschließend wird die Unterstützung für die Elementdecke errichtet und dann die Decke verlegt. Die Kellertreppe wird in einem Stück bereits fertig angeliefert und montiert. Schließlich werden Wände und Decken in einmal gegossen. Wie beim traditionellen Keller wird als Feuchtigkeitsschutz eine geeignete Außenbeschichtung aufgetragen und es wird eine Filtersteinwand eingesetzt. Verputzen erübrigt sich beim Fertigkeller. Die Oberflächen der Wand- und Deckenelemente sind glatt und können entweder so belassen oder gestrichen werden. Beim Fertigkeller müssen nicht nur die exakten Maße ans Werk weitergegeben werden. Es sollten auch die Leerverrohrungen für die Elektroinstallation, die Elektrodosen sowie die Abwasser- und Sanitäranlagen angegeben werden. Damit können geeignete Schlitze in der Decke vorgesehen werden, damit späteres Bohren vermieden wird.
Soll nicht nur Zeit gespart werden sondern auch Energie so gibt es auch eine Wärmedämmung. Dabei haben wir doppelwandige, vorgefertigte Elemente mit einer integrierter Wärmedämmung.
Außen besteht die Wand aus einer Betonfertigteilscheibe, welche die weiter innen liegende Wärmedämmung schützt, dann folgt der Ortbetonkern und dann eine weitere Fertigteilscheibe. Die Außenscheibe und die Wärmedämmung sind wärmebrückenfrei mit dem tragenden Teil der Wand verbunden.
Die statisch erforderliche Bewehrung wird in der Innenscheibe und im Ortbetonkern vorgesehen. Aussparungen für Öffnungen werden werkseitig vorgesehen.

Betontrenntechnik

Betontrenntechnik fängt dort an wo bei der Bearbeitung von Beton und Mauerwerk mit allgemeinbekannten Mitteln wie Stemmen oder Kompressoren die Grenzen aus technischen oder ökonomischen Gründen gesetzt sind. Die Diamant- oder Betontrenntechnik ist der Oberbegriff für die einzelnen Bereiche wie den erschütterungsfreien Abbruch, des Diamantsägen, der Diamantkernbohrung, des Diamantseilsägens oder des Fugenschneidens.
Gegenüber den herkömmlichem Abbauwerkzeugen (Bohrhämmer, Boden- und Wanddurchschlaggeräte), überzeugt diese Technik vor allem durch geräusch- und vibrationsarmes Arbeiten. Schneidestaub wird sofort mit Wasser gebunden und wenn es erforderlich ist abgesaugt. Nacharbeiten, z.B. bei der Herstellung von Tür- oder Deckenöffnungen, sind aufgrund des glatten Schnittes nicht mehr nötig, sie sparen dadurch Zeit und Geld. Unmittelbar anliegende Bauteilgruppen werden nicht durch Vibrationen beeinträchtigt.