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Massivbau

Der Begriff Massivbau umfasst alle Baukonstruktionen aus Mauerwerk, Beton, Stahlbeton oder Spannbeton. Im Gegensatz hierzu steht der Leichtbau oder die Verwendung anderer Materialien wie zum Beispiel beim Holzbau, Stahlbau oder Aluminiumbau.

Da mineralische Stoffe in der Regel gute Wärmeleiter sind, werden Außenwände für Massivhäuser heute häufig zusätzlich gedämmt. Dabei ist die Palette an Dämmstoffen sehr umfangreich.

Das Massiv-Haus ist hierzulande noch immer die meistgebaute Gebäude-Form und auch in Mitteleuropa wird traditionell mit der Stein- auf- Stein-Methode gebaut. Die Eigenschaften in Bezug auf Standsicherheit, Langlebigkeit und Wohnqualität spielen hierbei sicher auch ein entscheidende Rolle. Die Wände eines Hauses müssen vielfältige Aufgaben erfüllen. Dies gilt besonders für die Außenmauern. Wände müssen die Lasten ihres eigenen Gewichts, das Gewicht der Decke, der Mauern oberer Stockwerke und des Dachs tragen und sicher bis zum Baugrund abführen. Die Außenmauern müssen zudem Windkräfte aufnehmen und im Winter hohen Schneelasten standhalten. Als tragende Elemente sind sie in ein statisch-konstruktives Gesamtsystem mit den Innenwänden eingebunden.
Die Außenwände sollen das Haus insbesondere gegen Feuchtigkeit schützen. Durchfeuchtete Außenwände sind der ideale Nährboden für Schimmelpilze. Außenmauern sollen besonders auch Wärmeverluste vermeiden und gleichzeitig ein Aufheizen des Hauses vermeiden. Massivbaustoffe gewährleisten einen optimalen Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich und haben überdies eine gute Speicherkapazität. Mineralische Wandbaustoffe enthalten zudem keine brennbaren Bestandteile und weisen gute Schalldämmwerte auf.