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Die zentralen Staubsaugeranlagen

Moderne Raumhygiene bedeutet, den Staub völlig aus dem Raum zu saugen. Ein herkömmlicher Staubsauger bläst je nach Funktion des Filters die Abluft mit mehr oder weniger Staubpartikeln wieder im selben Raum. Luftverschmutzung und Allergie sind ständig im Steigen begriffen. Aus diesem Grund sollten Sie in Ihren eigenen vier Wänden dem Staub und vor allem der Staubmilbe den Kampf ansagen. Die Lösung besteht in einer zentralen Staubsaugeranlage.

Wer ein Haus baut, sollte über den Einbau einer zentralen Sauganlage nachdenken. Natürlich ist sie teurer als ein kleiner Bodenstaubsauger, bietet dafür aber wesentliche Vorteile weshalb ei direkter Vergleich eigentlich nicht zulässig ist.

Der Tipp

Ein zentraler Einbaustaubsauger kostet weniger, als viele Häuslebauer annehmen. Wenn Sie bei der Planung eines Neubaues oder bei einem Umbau noch nicht gleich an eine zentrale Staubsaugeranlage denken, sollten Sie wenigstens das Rohrsystem vorsehen. Ein späteres Nachrüsten ist umständlich und teuer. Zudem ist eine schlüsselfertige Anlage mit Montage im Preis kaum höher als ein Staubsauger, der im Direktvertrieb erworben wird. Der Komfort ist allerdings ungemein größer.

Der angesaugte Schmutz wird über die Rohre zum Abfallbehälter geführt, die mit Keimen und Bakterien durchsetzte Abluft über ein Abluftrohr direkt ins Freie geblasen.

Die Bedienung

Neueste Entwicklungen bei zentralen Staubsaugeranlagen legen Wert auf Bedienungsfreundlichkeit. Am Markt sind inzwischen formschöne Saugsteckdosen erhältlich die an gängige Elektroschalter angepasst sind. Die neueste technische Errungenschaft ist eine Fernbedienung am Handgriff. Sie übernimmt die Ein/Aus-Schaltung. Das erleichtert das Arbeiten mit dem Zentralstaubsauger. Damit muss man nicht jedes Mal den Saugschlauch aus der Saugdose ziehen, wenn man die Anlage abstellen will. Angeboten werden auch Geräte mit vollautomatischem Rüttelsystem. Dies hält die Wartung des eingebauten Filters klein.


Wie funktionieren Einbaustaubsauger?

Die Antriebseinheit wird abseits der Wohnbereiche, normalerweise im Heizungs- oder, Hobbykeller oder auch in der Garage installiert. Über Ansaugrohre ist er mit Luftsteckdosen verbunden, die im ganzen Haus installiert wurden. Da die Saugschläuche je nach Länge einen Aktionsradius von sechs bis 12 Meter zu lassen, reichen für ein durchschnittlich großes Haus vier bis sieben Steckdosen. Sobald die Einstecktülle am Schlauchende in eine Anschlussdose gesteckt wird, kann der Zentralsauger per Knopfdruck am Griff eingeschalten werden. Der angesaugte Schmutz wird über die Rohre zum Abfallbehälter geführt, die mit Keimen und Bakterien durchsetzte Abluft über ein Abluftrohr direkt ins Freie geblasen.

Die Anlage

Es ist nicht für jeden Raum eine Saugdose notwendig. Oft kann man mit einer Saugstelle im Flur mehrere Zimmer bequem erreichen. Die Räume sollten jedoch mit einem 7,5 oder 9 m langen Saugschlauch bequem erreicht werden können. Dabei muss man auch darauf achten, dass in den Räumen Möbel stehen, um die herum gesaugt werden muss. Auch die Nebenräume (auch die Garage) sollten in das Saugkonzept mit einbezogen werden.
Das Zentralgerät wird in einem Nebenraum neben der Ausblasstelle montiert. Dies kann auch Keller oder im Heizbereich sein. Die Abluft muss bei allen Geräten gefiltert werden, damit diese problemlos an der Außenwand oder in einem Lichtschacht abgeblasen werden kann.

Vorteile

  • Der Staubsauger muss nicht von Raum zu Raum und Stockwerk zu Stockwerk geschleppt werden, weil sich der Sauger im Keller befindet und lediglich der Saugschlauch an strategisch klug verteilte Luft-Steckdosen (verbunden mit dem Rohrsystem) angeschlossen wird.
  • Weniger Lärmbelästigung, da ja das Antriebsaggregat nicht im Wohnraum steht.
  • Viel wichtiger aber ist, dass im Gegensatz zu herkömmlichen Staubsaugern verschwindet auch der feine Staub auf Nimmerwiedersehen, wird also nicht zurück in die Raumluft geblasen.
  • Der lästige Beutelwechsel alle paar Wochen entfällt. Lediglich der Zentralbehälter wird bei Bedarf geleert.