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Wärmedämmverbundysteme

Eine Investition mit Gewinn!

Maler-Maler

Wärmedämmverbundsystem WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem (abgekürzt WDVS) ist ein System zum außenseitigen Dämmen von Gebäudeaußenwänden. Das Dämmmaterial (der Dämmstoff) wird in Form von Platten oder Lamellen mit Hilfe von Kleber und/oder Dübel auf dem bestehenden Untergrund (zum Beispiel Ziegel, Kalksandstein, Beton, …) befestigt und mit einer Armierungsschicht versehen. Die Armierungsschicht besteht aus einem Armierungsmörtel (Unterputz), in dem ein Armierungsgewebe eingebettet wird. Den Abschluss des Systems bildet ein Außenputz (Oberputz), der je nach Anforderung oder gestalterischen Aspekten noch gestrichen bzw. mit der gewünschten Oberfläche gestaltet wird.
Für den Einsatz im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) müssen Dämmstoffe höhere Ansprüche als im Innenausbau erfüllen und daher stehen nur ein Bruchteil der angebotenen Dämmstoffe zur Verfügung.
Für den Einsatz im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) müssen Dämmstoffe höhere Ansprüche als im Innenausbau erfüllen und daher stehen nur ein Bruchteil der angebotenen Dämmstoffe zur Verfügung.

Wärmedämmverbundsysteme
Wärmedämmverbundsysteme sind wärmedämmende Fassadensysteme mit einem vorgefertigten Wärmedämmstoff (Mineralwolle, Mineralschaum, Kork, EPS, Holzfaser), der auf die Wand geklebt und/oder verdübelt und in mehreren Schichten verputzt wird. Dieses komplett abgestimmt, europäisch technisch zugelassene Bauteil bietet Sicherheit und Schutz aus einer Hand. Der erdberührernde Bereich – Sockelbereich eines Gebäudes – wird zusätzlich abgedichtet und vor eindringender Feuchtigkeit geschützt.

Plattner Patrick Bau
Wärmebrücken eliminieren! Die Durchdringung der thermischen Hülle sollte generell vermieden werden, bzw. die entsprechenden Bauteile müssen thermisch getrennt werden, um Wärmebrücken den Riegel vorzuschieben.
Wärmebrücken eliminieren! Die Durchdringung der thermischen Hülle sollte generell vermieden werden, bzw. die entsprechenden Bauteile müssen thermisch getrennt werden, um Wärmebrücken den Riegel vorzuschieben.
Naturalia

Ökologie, Energieeinsparung und Wertsteigerung
40% des Gesamtenergieverbrauches werden für die Beheizung von Gebäuden aufgewendet, das ist das Doppelte des „großen Umweltsünders Verkehr“. Bis zu einem Drittel der erzeugten Wärmeenergie gehen über die ungeschützte Gebäudehülle ungenutzt wieder verloren. Moderne Wärmedämmverbundsysteme leisten daher einen wertvollen Beitrag zur Energieeinsparung und zur Reduktion des Ausstoßes von CO2- bzw. von Schadstoffen. Ein geringerer Ausstoß von Kohlendioxid wirkt auch der Aufheizung der Atmosphäre entgegen. Da jedes Gebäude ein Unikat darstellt, empfiehlt sich eine detaillierte Berechnung des Energiesparpotenzials unter Zuhilfenahme des bedarfsorientierten Energieausweises. Die Mehrkosten für Wärmedämmverbundsysteme bei bestehenden Gebäuden rechnen sich für jeden Bauherren unter dem Gesichtspunkt Umweltschutz, weniger Heizenergieverbrauch und eine kleiner dimensionierte Heizanlage bereits in den ersten Heizperioden bei einer Einsparung der Heizkosten von bis zu 60%. Daneben reduzieren sie nicht nur den Energieaufwand für Heizung im Winter, sondern minimieren auch die Aufheizung der Gebäudehülle im Sommer.
Durch den optimalen Wetterschutz an den Außenflächen eines Bauwerks wird der Rissbildung im Mauerwerk vorgebeugt. Außerdem reduziert die Verwendung von Wärmedämmverbundsystemen bei Neubauten die erforderliche Dicke des Mauerwerks. Dadurch wird kostbarer Wohnraum gewonnen (Flächengewinn von 3-5% pro Geschoss). Wärmedämmverbundsysteme erhöhen durch all diese Aspekte den Wert eines Gebäudes. Dadurch steigt die Lebensdauer, Widerverkaufbarkeit und Vermietbarkeit einer Immobilie wesentlich.Der Wasserdampfdiffusionswiderstand muss bei einem WDVS nach außen hin abnehmen, damit die anfallende Feuchte während der Verdunstungsperiode gut nach außen hin verdunsten kann. Die Hauptursache für Schäden an WDV-Systemen, ist der Ausfall von Tauwasser zwischen der Dämmung und dem Außenputz.

Der Wasserdampfdiffusionswiderstand muss bei einem WDVS nach außen hin abnehmen, damit die anfallende Feuchte während der Verdunstungsperiode gut nach außen hin verdunsten kann. Die Hauptursache für Schäden an WDV-Systemen, ist der Ausfall von Tauwasser zwischen der Dämmung und dem Außenputz.

Der Energieausweis
Der Energiebilanz eines Hauses kommt eine immer größere Bedeutung zu. Steigende Energiekosten, das Bedürfnis nach Behaglichkeit und ein geschärftes Umwelt-Bewusstsein zeigen auf, wie wichtig eine gut gedämmte Gebäudehülle ist. War der Energieverbrauch eines Gebäudes bisher für deren Nutzer eine unbekannte Größe, wurde von der EU und deren Mitgliedsstaaten 2008 der „Energieausweis“ eingeführt. Er beschreibt,, wie beim Auto, die Konstruktion, die Bauweise und den Energiebedarf bei einer definierten Betriebsweise. Fragen Sie Ihren Fachmann dazu.

Maler-Malermeister

Gesundheit und Wohnkomfort
Kalte Außenwände beeinträchtigen nachweislich das Wohlbefinden der Bewohner. Wärmedämmverbundsysteme erhöhen die Innenwandtemperatur der Außenwand im Winter um ca. 6-10 °C. Dadurch haben Schimmelpilze praktisch keine Chance. Daneben unterbinden Wärmedämmverbundsysteme ungewünschten Luftbewegungen im Raum (Zugluft durch unterschiedliche Wandtemperaturen), was den Wohnkomfort und die Behaglichkeit spürbar erhöht.

Gestaltungsspielraum
Nahezu alle witterungsbeständigen Materialien können als Design für die Gestaltung der Fassaden mit Wärmedämmverbundsystemen verwendet werden. Dadurch eröffnen sich durch die Verwendung von Holz, Metall, Keramik, Klinker oder Verputz sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten und Sie verwandeln die Fassade Ihres Hauses in ein Schmuckstück.

Wärmeverlust im Haus So geht die meiste Wärme verloren (prozentual vom Gesamtenergieaufwand): Durch Außenwände, Dach, Keller, Fenster und Lüftung. Die (Heizöl-)Literzahlen - rot für einen Altbau, grün für ein Niedrigenergiehaus - zeigen, was der Unterschied pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr finanziell ausmacht.
Wärmeverlust im Haus So geht die meiste Wärme verloren (prozentual vom Gesamtenergieaufwand): Durch Außenwände, Dach, Keller, Fenster und Lüftung. Die (Heizöl-)Literzahlen - rot für einen Altbau, grün für ein Niedrigenergiehaus - zeigen, was der Unterschied pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr finanziell ausmacht.

WDVS beim Passivhaus
Bei der Realisierung eines Passivhauses kommt der optimalen Dämmung und der Luftdichtigkeit eine wesentliche Bedeutung zu. Die haustechnischen Konstruktionsweisen und Materialien der Wärmedämmverbundsysteme für Passivhaus sind ausgiebig erprobt und bieten beste Voraussetzungen für Energieeinsparung, Wohnkomfort und Sicherheit.

Zusammenfassung

Bis zu 80% der Energie im Privathaus wird für Heizwärme
verwendet! Mehr als die Hälfte davon entweicht bei nicht gedämmten Gebäuden wirkungslos viel zu schnell nach außen. Das Wärmedämmverbundsystem übernimmt die Funktion des Wärmeschutzes und schützt massive Wandkonstruktionen vor ungewünschten Witterungseinflüssen wie thermische Spannungen, Feuchtigkeit, Rissbildung, Schimmel…. Mit Wärmedämmung ist eine Verbesserung des U-Wertes von bis zu 100% erreicht. Wärmedämmverbundsysteme bieten daher eine effiziente Möglichkeit zum Klimaschutz mit großem Nutzen für die eigene Brieftasche und spürbar positiven Auswirkungen für Gesundheit und Wohlbefinden.


Baufuchs 2010