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Dachfenster

Der einfachste Weg, Licht ins Dunkel zu bringen, ist der Einbau von Dachfenstern. Eine möglichst hohe Lichtausbeute ist natürlich im Sinne der Bewohner. Viel Sonne ist schön, zu viel kann stören. Beim Einbau von Dachfenstern sollte man daher darauf achten, dass der Wohnraum auch im Sommer ausreichend beschattet werden kann, zum Beispiel durch Markisen, Rollos oder aufgesetzte Rollläden.


Dachfenster

Größter Vorteil von Dachfenstern ist die bis zu dreimal höhere Lichtausbeute. Während Dach und Seitenwände der Gaube den Lichteinfall behindern, werden Räume mit Dachflächenfenstern von Tageslicht durchflutet. Als Faustregel gilt: die Dachfenster sollten in ihrer Gesamtbreite mehr als die Hälfte der Breite des Wohnraumes einnehmen. Dabei können die Fenster übereinander und nebeneinander als großzügige Kassetten angeordnet werden. Um einen guten Blick aus der Dachwohnung zu erhalten, sollte die Fensterunterkante möglichst knapp über dem Fußboden liegen. Je höher die Fenster liegen, desto heller wird der Raum. So genannte Überfirstverglasungen bieten zudem einen grenzenlosen Himmelsblick. Ein besonderer Hitzeschutz ist nötig, da die Sonne tagsüber zumeist senkrecht auf die Dachfenster trifft. Entscheidend ist ein möglichst niedriger g-Wert, der angibt wie viel Prozent der Sonnenenergie durch die Scheiben dringt. Einen interessanten Aspekt bieten Dachfenster auch durch die unterschiedlichen Lüftungsmöglichkeiten. Schwingfenster bieten im Gegensatz zu herkömmlichen Fenstern den Vorteil einer sehr feinen Regulierung der Frischluftzufuhr. Je nach Öffnung strömt unten Kaltluft durch den unteren Lüftungsspalt ein und Warmluft oben aus. Und: Selbst bei Regen bleibt der Dachraum trocken.